
{"id":10217,"date":"2024-01-20T18:01:27","date_gmt":"2024-01-20T16:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=10217"},"modified":"2024-01-20T18:01:27","modified_gmt":"2024-01-20T16:01:27","slug":"die-schlaechter-der-nazis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2024\/01\/20\/die-schlaechter-der-nazis\/","title":{"rendered":"Die Schl\u00e4chter der Nazis"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eAfD und Freie W\u00e4hler begeben sich auf einen Weg, auf dem es mein Vater bis zum Massenm\u00f6rder geschafft hat. Seine widerliche, menschen-verachtende Ideologie sehe ich vor allem in der AfD wieder aufbl\u00fchen!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Niklas Frank, Sohn eines Nazi-Verbrechers und Journalist)<\/p>\n\n\n\n<p>Es tut sich was in Deutschland: Tagt\u00e4glich gehen tausende Menschen auf die Strasse um gegen Rechtsextremismus zu protestieren. Ist das Land endlich aufgewacht? Um diese Bewegung etwas zu unterst\u00fctzen, m\u00f6chte ich heute in einem History-Blog in der Geschichte w\u00fchlen und damit erkl\u00e4ren, weshalb jene Menschen, die damals dabei waren und es \u00fcber-lebten, heute lautstark warnen: \u201eNie mehr wieder!\u201c Und ich entdeckte bei meinen Recherchen Unglaubliches!<\/p>\n\n\n\n<p>.) <strong>Franz Murer \u2013 \u201eDer Schl\u00e4chter von Wilna\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Sohn des Landwirte-Ehepaares Johann und Maria wurde am 24. Januar 1912 in St. Lorenzen ob Murau in der Steiermark geboren. Im Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP. Die Ausbildung erfolgte in der NS-Ordensburg Kr\u00f6ssinsee. 1941 wurde er Stellvertreter des Gebietskommissars Hans-Christian Hingst in Wilna. Zust\u00e4ndig \u201ef\u00fcr j\u00fcdische Angelegenheiten\u201c sollte er Vilnius \u201es\u00e4ubern\u201c, sprich alle Ange-h\u00f6rige des j\u00fcdischen Glaubens vertreiben oder umbringen. Und er machte ganze Arbeit: Von anf\u00e4nglich 80.000 Menschen blieben nurmehr 600 \u00fcbrig. 1943 betrachteten die Nazis die Aufgabe als erledigt und ersetzten Murer durch den SS-Oberscharf\u00fchrer und Chef des \u201eGESTAPO-Judenreferates\u201c Bruno Knittel. Murer wurde zur\u00fcckversetzt in die NS-Ordensburg Kr\u00f6ssinsee, an welcher er bis zum Kriegsende die Ausbildung weiterer potentieller Kriegsverbrecher \u00fcbernahm. Der Steirer wurde auf-grund seines Sadismus als \u201eSchl\u00e4chter von Wilna\u201c bekannt. \u00dcberlebende des Holocausts berichten unisono, dass die Judenvernichtung in der Stadt erst durch die Besetzung der Posten des Bezirkskommissars durch Hans Finck und des stellvertretenden Gebietskommissars Franz Murer begann. Dies ist auch in den Unterlagen der N\u00fcrnberger Prozesse entsprechend niedergeschrieben. In Wilna wurden zwei j\u00fcdische Ghettos errichtet. Alle j\u00fcdischen Bewohner der Stadt mussten sich auf Befehl in diesen Ghettos einfinden. Die meisten jedoch liess Murer auf dem Weg dorthin erschiessen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cBei den Hinrichtungen ging man so vor, dass sich die Gruppe auf die K\u00f6rper der vorher Get\u00f6teten stellen musste. Sie gingen und gingen (buchst\u00e4blich) \u00fcber die Leichen! Die Gr\u00e4ber wurden gleich am n\u00e4chsten Tag zugesch\u00fcttet.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Kazimierz Sakowicz, Journalist und Beobachter der Hinrichtungen)<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00dcberlebende Abram Gerzewitsch Suzkewer berichtete in seiner Zeugenaussage vor dem Alliierten Milit\u00e4rgericht in N\u00fcrnberg auch von den Besuchen Murers im Ghetto:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWenn Murer ins Ghetto kam und die j\u00fcdischen Werkst\u00e4tten besuchte, befahl er allen Arbeitern, sich auf den Boden zu legen und wie Hunde zu bellen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Steirer erliess zus\u00e4tzlich den Befehl, dass j\u00fcdische Frauen nicht mehr geb\u00e4ren d\u00fcrften \u2013 auf Anordnung Berlins! Dies \u00fcberbrachte er pers\u00f6nlich an die Krankenh\u00e4user der Stadt. Sollte es dennoch geschehen sein, so Suzkewer:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSie sah, wie ein Deutscher das Kind hielt und ihm etwas unter die Nase schmierte. Sodann warf er das Kind auf das Bett und lachte. Als meine Frau das Kind vom Bett aufnahm, hatte es bereits schwarze Lippen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sollten Juden versteckt worden sein, wurden alle Bewohner dieses entsprechenden Hauses erschossen oder \u00f6ffentlich geh\u00e4ngt. Die Opfer wurden in Massengr\u00e4ber verscharrt. Diese wurden 1943 durch Zwangs-arbeiter oder j\u00fcdischen M\u00e4nnern wieder ge\u00f6ffnet und die Leichen verbrannt (\u201eSonderaktion 1005\u201c in Ponary, rund 10 km von Wilna entfernt). In der Zeugenaussage von Szloma Gol vor dem N\u00fcrnberger Kriegsverbrecher-Tribunal:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWir haben insgesamt 80.000 Leichen ausgegraben. Ich wei\u00df dieses daher, weil zwei Juden, die mit uns in der Grube lebten, von den Deutschen dazu angestellt worden waren, diese Leichen zu z\u00e4hlen. Das war die einzige Aufgabe dieser beiden. Die Leichen bestanden aus einem Gemisch von Juden, polnischen Priestern und russischen Kriegs-gefangenen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Franz Murer wurde im Jahr 1947 eher zuf\u00e4llig in Graz festgenommen und sp\u00e4ter aufgrund der Moskauer Deklaration (Kriegsverbrecher m\u00fcssen vorort abgeurteilt werden) in die Litauische Sowjetrepublik Litauen abge-schoben. Dort wurde er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Allerdings kam er bereits 1955 aufgrund des \u00d6sterreichischen Staatsvertrag wieder frei. Erst auf Intervention von Simon Wiesenthal, dem Leiter des Doku-mentationszentrums des Bundes J\u00fcdischer Verfolgter des Naziregimes wurde Murer 1962 erneut verhaftet und ein Jahr sp\u00e4ter vom Oberlandes-gericht Graz freigesprochen (Aufhebung des KVG und NS-Amnestie 1957). Seine Unterst\u00fctzer kamen \u00fcbrigens von der \u00d6VP! W\u00e4hrend des Prozesses gab es viele antisemitische \u00dcbergriffe vor allem von den S\u00f6hnen diversester Nazis. 1974 wurde auch die Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft zur\u00fcckgewiesen und das Verfahren eingestellt. Murer lebte schliesslich in Gaishorn am See\/Steiermark als freier Mann, wo er in der \u00d6VP die Position des Bezirksbauernvertreters bekleidete. Er verstarb am 05. Januar 1994 in Leoben. Murers Sohn, Gerulf Murer, sass f\u00fcr die FP\u00d6 im Nationalrat und war von 1983\u20131987 Staatssekret\u00e4r im \u00f6sterreichischen Bundesministerium f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft. Er ist offenbar nach wie vor von der Unschuld seines Vaters \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEr brauchte Blut. Er musste Menschen morden. Das war ihm eine Art Bed\u00fcrfnis. Ein Unmensch.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Mascha Rolnikaite)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Hans Frank &#8211; \u201eDer Schl\u00e4chter von Polen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hans Frank wurde nach dem Einmarsch der Deutschen im Nachbarland Polen 1939 als Generalgouverneur und damit einer der beiden Statthalter Adolf Hitlers eingesetzt. Vom alten Schloss der polnischen K\u00f6nige auf dem H\u00fcgel Wawel in Krakau herrschte er mittels brutalster Besatzungs-politik und Prunk wie ein K\u00f6nig (\u201cFrank-Reich\u201d &#8211; der Spitzname Polens bei den NSDAP-Parteigenossen). W\u00e4hrend des Krieges traf er sich \u00f6fters mit Himmler. Allerdings wehrte er sich gegen die Einrichtung der Konzentrationslager \u2013 er liess die Menschen, die ihm missfielen, sofort hinrichten. Durch das internationale Milit\u00e4rgericht in N\u00fcrnberg wurde er zum Tode verurteilt und 1946 mittels des Stranges hingerichtet. Doch \u2013 wer war dieser Frank eigentlich? Als Sohn des Rechtsanwaltes Karl Frank und seiner Frau Magdalena am 23. Mai 1900 in Karlsruhe geboren, trat er als Abiturient nach dem Ersten Weltkrieg dem von Franz Ritter von Epp gegr\u00fcndeten Freikorps Epp bei, das massgeblich an der Niederschlagung der M\u00fcnchner R\u00e4terepublik beteiligt war. 1919 wurde er Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei (DAP). Am den Universit\u00e4ten M\u00fcnchen und Kiel studierte er Rechts- und Wirtschaftswissenschaften \u2013 der Abschluss erfolgte 1923. Im September desselben Jahres trat er des SA bei, einen Monat sp\u00e4ter auch der NSDAP. Hier wurde er 1927 zweiter Beisitzer des Untersuchungs- und Schlichtungsausschusses der Partei-Reichsleitung, 1929 ernannte Hitler Frank zum Leiter der Rechtsabteilung der NSDAP. Die weitere Karriere: 1930 Abgeordneter zum Deutschen Reichstag, 1933 Justizminister von Bayern, im selben Jahr \u201cReichskommissar f\u00fcr die Gleichschaltung der Justiz und die Erneuerung der Rechtsordnung\u201d! Zuvor geschah ihm jedoch ein Fauxpas: In einer Rundfunkrede des Bayerischen Rundfunks meinte er am 08. M\u00e4rz 1933, dass die NSDAP notfalls \u201cdie Sicherung der Freiheit der deutschen Volksgenossen in \u00d6sterreich \u00fcber-nehmen\u201d werde. Frank wurde bei einem Besuch in \u00d6sterreich durch dessen Kanzler Engelbert Dollfuss ausgewiesen. Neben weiteren Positionen wie jenen des Reichsrechtsf\u00fchrers und des Reichsministers ohne Gesch\u00e4ftsbereich, aber auch des pers\u00f6nlichen Begleiters Benito Mussolinis in Deutschland und Adolf Hitlers in Italien, wurde Frank erstmals durch den Nazi-Chefideologen Alfred Rosenberg am 24. September 1939 als \u201cder kommende Zivilkommissar f\u00fcr Polen\u201d bezeichnet. Unmittelbar vor seinem Machtantritt verhafteten die SS und die GESTAPO alle Professoren der Jagiellonen-Universit\u00e4t und brachten diese grossteils in das KZ Sachsenhausen. Es sollte ein Zeichen an die Oberschicht Polens sein, die in den Jahren darauf systematisch ausge-rottet wurde. Als uniformierter, zweiter Statthalter war Frank der \u201cH\u00f6here SS- und Polizeif\u00fchrer\u201d Friedrich-Wilhelm Kr\u00fcger unterstellt, der nicht nur einmal versuchte, seinem Chef die Stuhlbeine abzus\u00e4gen. Frank aller-dings raffte alles zusammen, was er bekommen konnte (nach Hitler und G\u00f6ring die gr\u00f6sste Prachtsammlung der Nazis) und setzte die Befehle Hitlers und vor allem Himmlers mit aller Brutalit\u00e4t um. Auf der Weih-nachtsfeier des Wachbataillons 40 meinte er:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch habe freilich in einem Jahr weder s\u00e4mtliche L\u00e4use noch s\u00e4mtliche Juden beseitigen k\u00f6nnen. Aber im Laufe der Zeit wird sich das schon erreichen lassen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Einrichtung des Krakauer Ghettos mit 20.000 Menschen j\u00fcdischen Glaubens trug Frank nur indirekt Verantwortung. Allerdings plante er die Vorbereitung zum V\u00f6lkermord:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDarin liegt nur die eine gro\u00dfe Schwierigkeit, dass ein Ausrotten von Millionen menschlicher Wesen an Voraussetzungen gekn\u00fcpft ist, die wir zur Zeit nicht erf\u00fcllen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Hans Frank 1942)<\/p>\n\n\n\n<p>Unmittelbar Hitler unterstellt, war Frank haupt- bzw. mitverantwortlich f\u00fcr die Ermordung hunderttausender Polen und die Deportation von Millionen Zwangsarbeitern nach Deutschland. Im Sommer 1940 etwa befahl er die \u201cAB-Aktion\u201d (Ausserordentliche Befriedungsaktion), in deren Rahmen mehr als 7000 Menschen ermordet wurden: M\u00f6gliche politische Gegner, Intellektuelle, polnische Widerstandsk\u00e4mpfer und verurteilte Kriminelle. Dies alles bezeichnete er als \u201cdie Erf\u00fcllung der national-sozialistischen Ostaufgabe\u201d! Goebbels bezeichnete Frank in seinen Tage-b\u00fcchern als \u201ceinen politischen Verbrecher erster Klasse\u201d &#8211; dennoch hielt Hitler an Frank fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Im August 1944 fl\u00fcchtete er mit jeder Menge wertvoller Gem\u00e4lden (Rembrandt, Rubens, da Vinci,&#8230;) vor der Roten Armee an den Schliersee in Bayern, wo er wehrlos durch US-Soldaten der 36. US-Infanteriedivision festgenommen wurde. Sein 11.367 Seiten umfassendes Dienst-Tagebuch erlangte nach Kriegende vor dem N\u00fcrnberger Milit\u00e4rgericht eine entscheidende Rolle. Das Urteil des Internationalen Milit\u00e4rgerichtes akzeptierte er (\u201eIch verdiene und erwarte es\u201c). Zuvor aber unternahm er zwei Suizid-Versuche \u2013 beide Male konnte er gerettet werden.Vor seiner Hinrichtung wandte er sich noch einmal an das deutsche Volk:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eGott vor allem hat das Urteil \u00fcber Hitler gesprochen und vollzogen, \u00fcber ihn und das System, dem wir in gottferner Geisteshaltung dienten. Darum m\u00f6ge auch unser Volk von dem Weg zur\u00fcckgerufen sein, auf dem Hitler und wir mit ihm es gef\u00fchrt haben. Ich bitte unser Volk, da\u00df es nicht verharrt in dieser Richtung, auch nicht einen Schritt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sein Sohn Niklas f\u00fchrte jahrelang Recherchen zu seinem Vater, aber auch der Mutter durch, f\u00fchlte sich \u201cangewidert\u201d und bezeichnet das Treiben seiner Eltern als \u201cekelhaft\u201d!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Heinrich Luitpold Himmler \u2013 der gr\u00f6sste Massenm\u00f6rder der Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geboren am 07. Oktober 1900 in M\u00fcnchen als Sohn des Lindauer Ober-studiendirektor Josef Gebhard Himmler und der aus Bregenz stammenden Anna Maria Heyder, festgenommen durch britische Truppen am 21. Mai9 1945 bei Zeven. Diese wussten nicht, mit wem sie es zu tun hatten. Kurz nachdem Himmler es zwei Tage sp\u00e4ter selbst aufdeckte, beging er mit Hilfe einer Zyankali-Kapsel Selbstmord. Seine Karriere war \u00e4hnlich rasant wie jene Franks: In den 1920er Jahren wurde er zum Reichsredner. 1929 erhob ihn Hitler zum Leiter der damals noch der SA unterstellten SS. An der Niederschlagung des angeblichen R\u00f6hm-Putsches und damit dem Ende der SA war Himmler massgeblich beteiligt. Ab diesem Zeitpunkt unterstanden Himmler die Polizei, die Konzentrationslager, der Inlands-geheimdienst und die m\u00e4chtige SS als milit\u00e4rischer Gegenpol zur Wehr-macht \u2013 er wurde nach Hitler zum m\u00e4chtigsten Mann des Dritten Reiches. Seine weiteren Funktionen: Reichskommissar f\u00fcr die Festigung deutschen Volkstums, Reichsinnenminister, Befehlshaber des Ersatzheeres, \u2026! Himmler f\u00fchrte die l\u00fcckenlose \u00dcberwachung in Deutschland ein, liess Gegner entmachten und liquidieren, organisierte den Holocaust und die Ermordung von Millionen an Kriegsgefangenen und Zivilisten. Er baute den Terror im Dritten Reich auf. Allerdings nicht immer mit der Gunst Hitlers. Wegen eigenm\u00e4chtiger Verhandlungsversuchen mit den West-Alliierten enthob Hitler ihn kurz vor seinem Selbstmord aller seiner \u00c4mter und erliess Haftbefehl. Himmler ist f\u00fcr die Ermordung von Millionen Menschen \u2013 auch deutscher Nicht-Juden verantwortlich. Ich will diesem Menschen nicht mehr Platz in meinem Blog zur Verf\u00fcgung stellen und halte es wie seine Bestatter: Beigesetzt in einem anonymen Grab in der L\u00fcneburger Heide.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Zeitzeugen warnen vor dem weiteren Aufkommen des Rechts-radikalismuses in Deutschland und \u00d6sterreich: Genau so hat es in den 1930er Jahren auch begonnen! Und die Rechtsextremen und auch die AfD machen auch gar keinen Hehl aus ihren Pl\u00e4nen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Bj\u00f6rn H\u00f6cke, AfD-Th\u00fcringen)<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Demonstrationen in ganz Deutschland setzen nun die Demo-kraten ein Zeichen &#8211; #wir sind mehr! Deutschland erwacht langsam aus dem Dornr\u00f6schenschlaf, nachdem die bittere Realit\u00e4t aufgezeigt hat, dass eine funktionierende Demokratie eine Partei wie die AfD nicht aushalten kann. In mehreren deutschen Bundesl\u00e4ndern bereits durch den Verfassungsschutz beobachtet, gelangen immer wieder Partei-Mitglieder mit dem Gesetz in Konflikt \u2013 nicht wenige davon wegen Vergehen an der demokratischen Grundordnung (Hochverrat). Ob nun ein Verbot der AfD als politischer Arm auch der Rechtsextremisten ein Vergehen gegen die Meinungsfreiheit darstellt oder dem Schutz der demokratischen Bundesrepublik dient, sollen die entsprechenden K\u00f6pfe entscheiden \u2013 mit allen damit verbundenen Konsequenzen!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filme:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Murer \u2013 Anatomie eines Prozesses; Regie: Christian Frosch 2017<\/p>\n\n\n\n<p>.) Der letzte Akt; Regie: Georg Wilhelm Pabst 1955<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Ess firt kejn weg zurik&#8230; Geschichte und Lieder des Ghettos von Wilna 1941\u20131943; Florian Freund; Picus-Verlag 1992<\/p>\n\n\n\n<p>.) Rosen f\u00fcr den M\u00f6rder: Die zwei Leben des NS-T\u00e4ters Franz Murer; Johannes Sachslehner; Molden 2017<\/p>\n\n\n\n<p>,) Holocaust in Litauen: Krieg, Hudenmorde und Kollaboration im Jahre 1941; Hrsg.: Vincas Bartusevi\u010dius\/Joachim Tauber\/Wolfram Wette; B\u00f6hlau 2003<\/p>\n\n\n\n<p>.) Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941\u20131944; Christopg Dieckmann; Wallstein-Verlag 2011<\/p>\n\n\n\n<p>.) Ich muss erz\u00e4hlen \u2013 Mein Tagebuch 1941-1945; Mascha Rolnikaite; Kindler Verlag 2002<\/p>\n\n\n\n<p>.) Der Vater \u2013 eine Abrechnung; Niklas Frank; \u200eEigenverlag Brigitte Frank unsel. Erben 1987<\/p>\n\n\n\n<p>.) Krakauer Burg. Die Machtzentrale des Generalgouverneurs Hans Frank 1939-1945; Dieter Schenk; Ch. Links Verlag 2010<\/p>\n\n\n\n<p>.) Deutsche Politik in Polen 1939-1945; aus dem Diensttagebuch von Hans Frank; Hrsg.: Wolfgasng Jacobmeyer; Leske und Budrich 1980<\/p>\n\n\n\n<p>.) Heinrich Himmler \u2013 Aufstieg des Reichsf\u00fchrers SS (1900-1933); Klaus M\u00fces-Baron; V&amp;T unipress 2011<\/p>\n\n\n\n<p>.) Himmler \u2013 Kleinb\u00fcrger und Massenm\u00f6rder; Roger Manvell; Ullstein 1965<\/p>\n\n\n\n<p>.) Himmler privat \u2013 Briefe eines Massenm\u00f6rders; Hrsg.: Michaerlk Wildt; Piper 2014<\/p>\n\n\n\n<p>.) \u00d6sterreicher in den SS-Einsatzgruppen und SS-Brigaden. Die T\u00f6tungsaktionen in der Sowjetunion 1941-1942); Josef Viala; Diplomica-Verlag 2010<\/p>\n\n\n\n<p>.) Vorurteil und Genozid. Ideologische Pr\u00e4missen des V\u00f6lkermords: Hrsg.: Wolfgang Benz; B\u00f6hlau 2010<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><a><\/a> .) Politik der Vernichtung: Eine Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung; Peter Longerich; Piper 1998<\/p>\n\n\n\n<p>.) Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Milit\u00e4rgerichtshof (14. November 1956 bis 1. Oktober 1946; Hrsg.: Internationaler Milit\u00e4rgerichtshof N\u00fcrnberg<\/p>\n\n\n\n<p>.) Instanzen der Ohnmacht. Wien 1938-1945. Der Weg zum Judenrat; Doron Rabinovici; J\u00fcdischer Verlag 2000<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAfD und Freie W\u00e4hler begeben sich auf einen Weg, auf dem es mein Vater bis zum Massenm\u00f6rder geschafft hat. 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