
{"id":10376,"date":"2024-03-30T11:02:12","date_gmt":"2024-03-30T09:02:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=10376"},"modified":"2024-03-30T11:05:17","modified_gmt":"2024-03-30T09:05:17","slug":"wow-da-da-lohnt-sich-doch-der-top-spin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2024\/03\/30\/wow-da-da-lohnt-sich-doch-der-top-spin\/","title":{"rendered":"Wow \u2013 da lohnt sich doch der Top\u2013Spin!!!"},"content":{"rendered":"\n<p>Neulich stiess ich beim Ausmisten meines tats\u00e4chlich unersch\u00f6pflichen Zeitung\u2013 und Magazinarchivs auf einen mehr als interessanten Artikel des \u00f6sterreichischen Magazins News Nr. 26\/93 mit dem gut gew\u00e4hlten Titel \u201eSmash and Cash\u201c: Die Spitzenverdiener im Tennis! Ich dachte mir, es w\u00e4re doch mal durchaus interessant, solche Zahlen mit jenen 31 Jahre sp\u00e4ter zu vergleichen. Und siehe da \u2013 es hat sich gelohnt!<\/p>\n\n\n\n<p>Viele werden bei diesen Namen ein Flashback in j\u00fcngere Lebens-abschnitte, vielleicht auch bessere Zeiten durchmachen. Die Zahlen aus dem Jahr 1993 entnehme ich ohne Kontrollcheck dem Magazin, die aktuellen Zahlen resultieren aus meiner Online\u2013Recherche!<\/p>\n\n\n\n<p>Vorweg eine Richtigstellung: Als regelm\u00e4ssiger Gast eines Tennis\u2013St\u00fcberl&#8217;s in Innsbruck (nirgendwo gab es ein besseres Tiroler Gr\u00f6stl!), beobachtete ich auch des \u00f6fteren die Nachwuchs\u2013Trainingsstunden. Wie bei allen Sportarten gilt selbstverst\u00e4ndlich auch hier: Wer (oder dessen Eltern) nach oben will, umso intensiver und h\u00e4rter wird das Training. Deshalb kurz zum Verst\u00e4ndnis: Ich g\u00f6nne vielen Profi\u2013Sportlern jenen Moment, der eintritt, wenn der Break\u2013Even erreicht ist und der Dollar rollt. Damals! Heutzutage muss ich mir allerdings die Frage stellen, welcher Sportler hunderte Millionen Euro wert ist! Klar \u2013 grosse Namen sorgen f\u00fcr volle Stadien und Hallen! Doch konzentriert sich dies leider nach wie vor auf einige wenige Sportarten \u2013 viele Profisportler anderer Disziplinen m\u00fcssen sich Training und Reisen zu den Wettk\u00e4mpfen selbst finanzieren. Sie sind ohne Sportf\u00f6rderung meist finanziell am Ende!<\/p>\n\n\n\n<p>Nun gut, damit hinein in die Vollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1993 dominierte ein \u00dcberflieger die Tennisszene, der wie kaum ein anderer wusste, seine sportliche mit der werbetechnischen Karriere zu verkn\u00fcpfen: Andre Agassi! Kaum eine Zeitung oder ein Magazin kam ohne ihn auf dem Cover aus. Zurecht, zeigte er doch auf den Center Courts dieser Welt, wo der Bartl den Most herholt. Und finanziell liess er sogar den Blond\u2013\/Rotschopf aus Deutschland, Boris Becker, im Regen stehen. Beliebt bei den Kiddies, der Schwiegermutter oder als ausge-flippter Kumpeltyp bei den m\u00e4nnlichen Erwachsenen. Agassi fesselte die Massen auf der Trib\u00fcne! Das Preisgeld, das er in dieser Zeit verdiente, war beinahe schon nebens\u00e4chlich! Der Werbeeffekt: Enorm!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kurzer Zwischeneintrag: Ein Wimbledon\u2013Sieger kassierte damals f\u00fcnf Mio Schilling (in Euro: 363.364,17). Die sog. \u201eErstrunden\u2013Touristen\u201c als-dann 80.000 Schilling (5.813,83 Euro). Nur im Grand Slam Cup in M\u00fcnchen verdiente sich der Sieger 20 Mio \u00f6S (1.453.567,68 Euro) so richtig satt, die Erstrundenverlierer erhielten noch immerhin eine Mio! Doch darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden, dass M\u00fcnchen das grosse Saison\u2013Ende einer ersch\u00f6pfenden Saison war. Im Jahre 1999 zum letzten Mal gespielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Agassi \u2013 er kassierte beispielsweise durch den Zehn\u2013Jahres\u2013Vertrag mit dem Sportausr\u00fcster Nike 20 Mio Dollar, bei einem Gesamt-preisgeld von nicht ganz sechs Mio. In diesem Werbedeal war \u00fcbrigens die Klausel enthalten, dass sich Agassi nicht die Haare schneiden lassen durfte. Vollkommen egal, wo er auftauchte, ob im Smoking, einem weissen Frack oder der Tennishose: Die Kasse klingelte!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tennis\u2013Experte Peter Feigl erkl\u00e4rte dies in den 1990er \u0086Jahren einst so:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e50 % macht das Preisgeld aus, 40 % die Sponsor\u2013Einnahmen und 10 % die Exhibitions!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer solchen war auch ich in der Olympiahalle in Innsbruck zugegen. Boris Becker gegen den Spassvogel der Tennisszene, Yannick Noah. Spitzentennis mit Showelementen \u2013 durchaus unterhaltsam. Becker ver-diente ebenso wie Agassi f\u00fcr jeden dieser Showk\u00e4mpfe rund 250.000 Dollar \u2013 im Vergleich dazu der \u201eSkandal\u2013Racket\u2013Halter\u201c John \u201eBig M\u00e4c\u201c McEnroe 150.000. Der aber lehnte auch schon mal Angebote von einer halben Million ab \u2013 je nach Gutd\u00fcnken.<\/p>\n\n\n\n<p>Platz zwei dieses Marktwert\u2013Rankings geht an den Deutschen Boris Becker, der bereits im jugendlichen Alter Wimbledon gewann. Als Testi-monial des Online\u2013Riesen AOL wunderte er sich beispielsweise: \u201eIch bin drin!\u201c Heute jedoch ist fast nichts mehr vorhanden \u2013 beim Insolvenz-verfahren (beantragt durch die Londoner Privatbank Arbuthnot Latham &amp; Co.) hatte er Verm\u00f6genswerte verschwiegen &#8211; sass er zudem in England ein. Beim Gesamtverm\u00f6gen f\u00fchrte 1993 die mehrfache Nummer Eins, der Tscheche Ivan Lendl, mit gesch\u00e4tzten 120 Mio Dollar die Rangliste an. Ebenso \u00fcbrigens mit etwas mehr als 19,1 Mio Dollar auch beim Preisgeld, gefolgt von Stefan Edberg mit 13,3 Mio. Im Vergleich dazu der \u00d6sterreicher Thomas Muster mit knapp zwei Preisgeld\u2013Millionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Preisgeld: Bei den Damen war Martina Navratilova mit 18,4 Mio die erfolgreichste. Logisch \u2013 beherrschte sie doch \u00fcber 332 Wochen hinweg die WTA\u2013Weltrangliste. Ihr Gesamtverm\u00f6gen wurde damals auf rund 50 Mio Dollar gesch\u00e4tzt. Auf Platz zwei die Deutsche Steffi Graf mit 10,3 Mio (Gesamtverm\u00f6gen bis heute: knapp 37,8 Mio), die etwa im TV\u2013Werbeclip die Nudeln mit dem Racket abgoss. Auch hier zum Vergleich: \u00d6sterreichs Nummer Eins, Judith Wiesner, erhielt gerade mal etwas mehr als 860.000! In der Verdiener\u2013Liste jedoch fand sich in diesem Jahr vor drei Jahrzehnten Gabriella Sabatini an der Spitze ein. \u00c4hnlich wie Agassi war auch die Argentinierin \u201enur\u201c auf Rang f\u00fcnf der ATP\u2013Weltrangliste zu finden, erhielt jedoch vier Prozent des Umsatzes der nach ihr benannten, weltweit meistverkauften Parf\u00fcmlinie und bewies damit ein \u201egoldenes H\u00e4ndchen\u201c. Wenn mich nicht alles t\u00e4uscht, befinden sich auch heute noch die Flacons in den Regalen der Parf\u00fcmerien, obgleich Sabatini schon zu den Tennis\u2013Rentnern (1996 erfolgte ihr R\u00fccktritt) z\u00e4hlt. Ihr Preisgeld belief sich 1993 auf etwas mehr als sechs Mio Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nun denken sollte, damit hat es sich, liegt falsch! Neben den Preisgeldern ist es gang und g\u00e4be, dass die Stars auch ein Startgeld erhalten. Ein Thema allerdings, \u00fcber das nicht wirklich viele frei von der Leber weg sprechen, erfolgt doch dessen Auszahlung meist hinter verschlossenen T\u00fcren. Doch \u2013 was w\u00e4re ein Turnier ohne Top Ten\u2013Spieler!? Vor 31 Jahren sollen Agassi und Becker zwischen 3\u2013500.000 Dollar erhalten haben. Bei den Damen bekamen nur die besten f\u00fcnf derartige Zahlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>In die \u201eFast\u201c-Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p>Bestbezahlter Spieler des Jahres 2023 war Novak Djokovic mit 44,9 Mio, gefolgt von Carlos Alcara mit 42,2 Mio Dollar (Angaben: statista.de). Bis zum 18. M\u00e4rz 2024 spielte Djokovic im Laufe seiner Karriere nicht weniger als rund 181,6 Mio Dollar an Preisgeldern ein, gefolgt von Rafael Nadal (134,7) und Roger Federer (130,6). Im Vergleich dazu der Deutsche Alexander Zverev mit 40 Mio. Allerdings erspielte er sich im aktuellen Jahr bereits 1,466 Mio \u2013 das ist nahezu um eine halbe Million mehr als Djokovic! Da die Preisgelder nach wie vor steigen, werden Agassi (31,2 Mio \u2013 Platz 11) und Becker (25,1 Mio \u2013 Platz 19) sehr rasch aus den Top Twenty rausfallen. Der \u00d6sterreicher Dominic Thiem erspielte sich in seiner Glanzzeit im Jahr 2019 7,09 Mio Dollar, 2023 waren es nurmehr 750.000! (Angaben: vermoegenmagazin.de)<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Gesamtverm\u00f6gen jedoch f\u00fchrt unangefochten der Schweizer Roger Federer mit 550 Mio Dollar (Preisgelder 130,59), vor Rafael Nadal mit 200 (125 Mio an Preisgeldern) und Novak Djokovic mit 220 Mio (Angaben: tennisleben.de).<\/p>\n\n\n\n<p>Im vergangenen Jahr erhielt der Sieger von Wimbledon 2,35 Mio Britische Pfund (2,967 Mio US-Dollar), der Zweitplatzierte 1,18 Mio Pfund (1,49 Mio US-Dollar).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Damen gab es eine \u00dcberraschung: Mit 2,24 Mio US-Dollar an Preisgeldern (im aktuellen Jahr bis zum 06. M\u00e4rz) konnte sich Aryna Sabalenka aus Belarus an die Spitze hieven. Das gr\u00f6sste Verm\u00f6gen bei den Damen h\u00e4ufte bis heute wohl Serena Williams mit 250 Mio Euro an (davon 95 Mio an Preisgeldern). Im aktuellen Jahr verdiente sie bereits 10 Mio! Doch stop: Da gibt es noch eine Dame, deren Verm\u00f6gen bis heute im Milliarden-Bereich anzusiedeln ist \u2013 und nahezu st\u00fcndlich werden es mehr: Jessica Pegula, die derzeitige Nr. 3 der ATP-Weltrangliste! Aller-dings ist der Grossteil dieser Summe nicht wirklich durch Tennis erspielt worden. Sie kommt aus dem Unternehmer-Milliard\u00e4rsfamilie Terrence und Kim Pegula (rund 6,7 Mrd schwer), die u.a. auch Eigent\u00fcmer der Buffalo Bills (American Football) ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Quiet please!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neulich stiess ich beim Ausmisten meines tats\u00e4chlich unersch\u00f6pflichen Zeitung\u2013 und Magazinarchivs auf einen mehr als interessanten Artikel des \u00f6sterreichischen Magazins News Nr. 26\/93 mit dem gut gew\u00e4hlten Titel \u201eSmash and Cash\u201c: Die Spitzenverdiener im Tennis! Ich dachte mir, es w\u00e4re doch mal durchaus interessant, solche Zahlen mit jenen 31 Jahre sp\u00e4ter zu vergleichen. 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