
{"id":10537,"date":"2024-05-10T19:55:43","date_gmt":"2024-05-10T17:55:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=10537"},"modified":"2024-05-10T19:55:43","modified_gmt":"2024-05-10T17:55:43","slug":"die-weissen-tauben-werden-muede","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2024\/05\/10\/die-weissen-tauben-werden-muede\/","title":{"rendered":"Die weissen Tauben werden m\u00fcde\u2026"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201cGrand Prix Eurovision de la Chanson\u201d &#8211; kaum zu glauben, aber so hiess der Eurovision Song Contest einst wirklich &#8211; in grauen Vorzeiten! Generationen von Moderatoren sind schon \u00fcber diesen Zungenbrecher gestolpert (mich eingeschlossen). Da lob&#8216; ich mir doch das einfache \u201cSong Contest\u201d!!! Doch: Ist dieser Namenswechsel wirklich nur positiv?<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201cGrand Prix&#8230;\u201d wurde 1956 gegr\u00fcndet. Teilnahmeberechtigt sind seither alle Mitgliedsstaaten der Europ\u00e4ischen Rundfunkunion EBU, einer Vereinigung von haupts\u00e4chlich \u00f6ffentlich-rechtlichen TV- bzw. Rund-funkanstalten, die ein grenz\u00fcberschreitendes \u00dcbertragungsnetz f\u00fcr Radio- und Fernsehsendungen errichtet haben. Zu den damaligen Zeiten war die \u00dcbertragung via Satellit noch Zukunftsmusik &#8211; also mussten die Sendungen von Sender zu Sender mittels Richtfunk weitergeleitet werden. Auch der Mittelmeerraum geh\u00f6rt inzwischen zu dieser Eurovision &#8211; jedoch ist bislang nur Israel regelm\u00e4ssig an den Start gegangen (und hat ihn auch viermal gewonnen) &#8211; der Libanon (2005) und Tunesien (1977) haben ihren Teilnahme-Antrag kurz zuvor wieder zur\u00fcckgezogen. Vatikanstadt hat als einziges europ\u00e4isches Mitglied der EBU noch nie am Wettbewerb teilgenommen &#8211; schade eigentlich. Das F\u00fcrstentum Liechten-stein \u00fcbrigens hatte sich eine solche Mitgliedschaft schon mal durch den Kopf bzw. den Medienausschuss des Landes gehen lassen, dann jedoch abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1996 gibt es vier Fix-Setzungen f\u00fcr das Finale. Dies sind jene Staaten, die den gr\u00f6ssten Batzen am Etat der EBU beisteuern: Deutsch-land, Frankreich, Grossbritannien und Spanien \u2013 etwas sp\u00e4ter stiess auch Italien in diese Gruppe vor &#8211; also erstmals f\u00fcnf. Dies wurde deshalb eingerichtet, da der deutsche Beitrag 1996 nach einer internen Jury-Entscheidung nicht an den Start gehen konnte. Man wollte damit die finanzstarken L\u00e4nder nicht f\u00fcr l\u00e4ngere Dauer verlieren, da sie ja auch auf die Idee kommen k\u00f6nnten, ihre Beitr\u00e4ge zu senken!<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit so gut zur einen Seite der Medaille! Die andere Seite betrifft die zweite H\u00e4lfte des Namens: \u201c&#8230;de la Chanson\u201d. Die Sprache der Eurovision war einst franz\u00f6sisch. Deshalb auch nicht verwunderlich, dass der Ausdruck \u201cChanson\u201d verwendet wurde. Interessenshalber habe ich mal gegoogelt und bin auf Wikipedia f\u00fcndig geworden. Unter Chanson wird ein \u201cim franz\u00f6sischen Kulturkreis verwurzeltes, liedhaftes, musikalisches Genre bezeichnet, das durch einen S\u00e4nger bzw. eine S\u00e4ngerin sowie instrumentale Begleitung gekennzeichnet ist!\u201d GRAWUMM &#8211; starker Tobak!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Haken wir vorerst die instrumentale Begleitung ab: Der EBU fehlt offenbar das Geld um ein Live-Orchester auf die F\u00fcsse zu stellen. Irgendwann in grauen Vorzeiten war alles \u201clive\u201d &#8211; heutzutage verl\u00e4uft das Ganze \u00fcber Halbplayback &#8211; somit m\u00fcssen eigentlich auch nicht mal die Backing Vocals live gesungen werden! Der ehemalige hochangesehene Dirigent (Ausnahme war einst Stefan Raab) steht nicht mehr vor seinen Musikern, sondern legt nurmehr die Karaoke-CD ein!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Liedgut (so benennt man doch das im Kulturkreis verwurzelte&#8230;). Mei lieber Schorli &#8211; wenn ich da so an die Schockrocker von Lordi aus Finnland denke, die 2006 mit \u201cHard Rock Hallelujah\u201d gewonnen haben, oder an die Deutschen \u201cLord of the Lost\u201d 2023 &#8211; da wird mir ja Angst und Bange vor einem Urlaub in deutschen oder finnischen Landen, wenn pl\u00f6tzlich beim Waldspaziergang einer dieser Ureinwohner hinter einem Baum hervorspringt&#8230;! Und das, obwohl ich bei der Eishockey-WM in Wien die finnischen Fans zu sch\u00e4tzen und lieben lernte!<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits habe ich arge Bedenken zur Ausdruckweise der Deutschen, wenn ich mir Stefan Raabs \u201cWadde hadde dudde da\u201d aus dem Jahr danach anh\u00f6re. Die anglophile Welt beschreibt es als \u201cA kind of mixture of some different German dialects related to the German expression &#8218;Was hast Du denn da?&#8217;\u201d Ich w\u00fcrde eher sagen, dass hier einige der ansonsten so wichtigen Lautverschiebungen voll in die Hose gegangen sind! \u00c4hm &#8211; \u00d6sterreich! Ich kann es mit absoluter Bestimmtheit zur\u00fcckweisen, dass Alf Poier, der mit seinen Auftritten 2003 und 2005 die Alpenrepublik gleich zweimal vertreten hat, tief mit dem kulturellen Volksgut verwurzelt ist. Ausnahmen best\u00e4tigen nat\u00fcrlich immer die Regel (beim Einkaufs-wagerl-Fahren etwa!!!)! In diesem Falle n\u00e4mlich muss ein Erwachsener daran zweifeln, dass der Zustand der Adoleszenz jemals mit Erfolg abgeschlossen wurde!<\/p>\n\n\n\n<p>Doch sicher &#8211; damals hiess der \u201cGrand Prix Eurovision de la Chanson\u201d ja bereits \u201cSong Contest\u201d! Vorbei die Zeiten der Exklusivit\u00e4t &#8211; die Veranstaltung versinkt seither immer mehr im Morast des Allt\u00e4glichen! Grosse Siegertitel wurden in der Vergangenheit hervorgebracht: Lyss Assia mit \u201cRefrain\u201d, Sandie Shaw mit \u201cPuppet on a string\u201d, Abba mit \u201cWaterloo\u201d, Brotherhood of Man mit \u201cSave your kisses for me\u201d und nicht zuletzt auch Nicole f\u00fcr Deutschland mit \u201cEin bisschen Frieden\u201d oder Udo J\u00fcrgens f\u00fcr \u00d6sterreich mit \u201cMerci Cherie\u201d. Das sind Gassenhauer, die auch heute noch in den Radiostationen auf und ab gespielt werden. Mal ganz ehrlich: K\u00f6nnen Sie mir sagen, wer vor Loreen vor zwei Jahren gewonnen hat? Das ukrainische Kalush Orchestra mit dem Song \u201cStefania\u201d &#8211; ok, vielleicht haben Sie&#8217;s noch gewusst, doch 2021? Da sind selbst Menschen sprachlos, die tagt\u00e4glich mit Musik zu tun haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Wandlung vom \u201cGrand Prix Eurovision de la Chanson\u201d zum \u201cEurovision Song Contest\u201d hielt auch die Popmusik Einzug. Dadurch bekam die popul\u00e4re Musikszene eine weitere M\u00f6glichkeit, ihre Fliess-bandarbeit im Lichte der Scheinwerfer auszeichnen zu lassen. Neben den World Music Awards, den MTV-Europe Music Awards, den Brit-, den Swiss-, den German- und den Austrian Music Awards (um nur einige zu nennen), durchaus etwas Exklusives, oder was meinen Sie! Kein Hahn kr\u00e4ht inzwischen mehr nach dem Song Contest! Untermauert wird diese meine These etwa durch die Zuschauerquote bei \u201cIch will zum ESC\u201d &#8211; einer Casting-Show mit f\u00fcnf Folgen und dem Finale im NDR: 0,37 Mio \u2013 WOW! Ein Marktanteil von 1,9 % &#8211; bei den 14-49-j\u00e4hrigen gar nur 1,3 %. Dabei waren mit Rea Garvey und Conchita Wurst zwei selbst durchaus erfolgreiche S\u00e4nger als Coaches am Start. Oder bei Stefan Raabs \u201cUnser Song f\u00fcr Deutschland\u201d im Jahre 2011. Bei einer Quote von nur 1,8 Mio w\u00fcrde so mancher TV-Sender die Show sofort absetzen! Lena sollte mit aller Macht f\u00fcr die Titelverteidigung zum Heimspiel einlaufen! War es nicht jener Raab, der sich immer wieder \u00fcber die Vormachtstellung des Duos Ralph Siegel\/Bernd Meinunger beim \u201cGrand Prix&#8230;\u201d beschwert hat? Nun sagt derselbe Raab, dass es sich gezieme, dass der Sieger\/die Siegerin des letzten Jahres den Titel verteidigen soll! Ist ja im Sport auch nicht anders. Und ganz Deutschland nickt &#8211; zustimmend! Lena schaffte es (naa no net!) mit dem Titel \u201cTaken by a Stranger\u201d wurde sie in D\u00fcsseldorf schliesslich nur Zehnte. Somit gelang eine erfolgreiche Titelverteidigung nur dem Iren Johnny Logan und der Schwedin Loreen! Allerdings beide um Jahre versetzt: Logan 1980 und 1987 bzw. 1992 als Komponist, Loreen 2012 und 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Lena Meyer-Landrut: Die Nachfolgesongs zu \u201cSatellite\u201d liefen alle irgendwie nicht so, wie sie sollten. Tausende Karten f\u00fcr ihre Tour mussten verschenkt werden. Die neue CD \u201cLoyal to myself\u201d (seit vier Jahren wieder ein Lebenszeichen) erscheint am 31. Mai des Jahres \u2013 die vorab ver\u00f6ffentlichte erste Single-Auskoppelung des Title-Tracks ist nicht wirklich ein &#8222;Killer-Song&#8220;. Daf\u00fcr der Ausschnitt in ihrem Kleidchen im Video dazu umso tiefer.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder die \u00d6sterreicherin Conchita Wurst! 2014 gewann sie den ESC! Obgleich mit Dana International bereits 1998 eine Transgender-Frau den Sieg holte, wollte Europa auch 16 Jahre sp\u00e4ter wohl erneut ein Zeichen setzen, f\u00fcr einen offenen und vielf\u00e4ltig bunten Kontinent. Dass Conchita auch gut singen kann, hat sie schon als Mann (Thomas \u201cTom\u201d Neuwirth) damals in der Casting-Show des ORF unter Beweis gestellt. Im Mai 2015 erschien das Deb\u00fct-Album \u201cConchita\u201d, das zwar in \u00d6sterreich Platin holte, sich auch in anderen L\u00e4ndern recht gut hielt, in manchen allerdings gar nicht gut ankam. \u201cFrom Vienna with Love\u201d &#8211; ihr zweites Studio-Album &#8211; jedoch blieb grossteils unbeachtet. Tja \u2013 auch bei den Airplays Inter-national zog Conchita den k\u00fcrzeren gegen\u00fcber den damals Zweit-platzierten: The Common Linnets mit \u201cCalm after the storm\u201d! Sehr interessant: Als ich gerade diesen Absatz abgeschlossen hatte, startete in dem von mir gleichzeitig geh\u00f6rten Radiosender ausgerechnet dieser Song!<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Zweitplatzierte! Unter diesen finden sich teils grosse Namen: 1968 etwa, als Cliff Richard als Rock&#8217;n&#8217;Roller zum Teenie-Schwarm wurde und wie zuvor die Beatles f\u00fcr viele Ohnmachtsanf\u00e4lle bei seinen Konzerten verantwortlich zeichnete. Mit seinem auch heute noch gespielten \u201cCongratulations\u201d musste er sich dem Spanier Massiel mit \u201cLa, la,la\u201d geschlagen geben \u2013 kennt heutzutage niemand mehr. 1972 erreichten die New Seekers mit \u201cBeg, Steal or borrow\u201d nur den zweiten Platz! Auch heute oftmals noch gespielt. Weniger hingegen der Siegertitel \u201cApr\u00e8s toi\u201d von Vicky Leandros. Katja Epstein brillierte 1980 mit \u201cTheater\u201d &#8211; ihr Pech: Die Sternstunde von Johnny Logan mit \u201cWhat&#8217;s another Year\u201d!<\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem anderen Problem des ESC: Immer \u00f6fter greifen die TV-Anstalten auf Werke internationaler Komponisten und Texter zur\u00fcck. So stammt etwa der Siegertitel Lenas aus der Feder des Duos Julie Frost (USA) und John Gordon (D\u00e4nemark), die nicht mal wussten, dass ihr Titel bei einem solchen Award, der etwa Frau Frost g\u00e4nzlichst unbekannt war, teilnahm (somit sind wir auch wieder bei der Verwurzelung im Kulturkreis! Oh Verzeihung &#8211; es ist ja der Song-Contest!!!. Da muss ich mir ernsthaft die Frage stellen: Gibt es in Deutschland denn niemanden ad\u00e4quates, der die Zuschauer- und Musik-Fachwelt Europas und des Mittelmeerraumes pr\u00e4sentiert und gesagt werden kann: \u201cDas ist das Beste, was wir haben &#8211; und nun messt Euch daran!\u201d (Der olle schn\u00f6de Mammon ist hier wohl erneut zu wichtig!!!)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alpenrepublik \u00d6sterreich hat dasselbe Malheur! H\u00e4tte zu Zeiten des \u201cGrand Prixs&#8230;\u201d ein ehemaliger Slalom-Experte aus Kitzb\u00fchel zumindest noch die europ\u00e4ischen Frauenherzen ganz in weiss mit ebensolchen Pelzstiefeln entz\u00fcckt, so h\u00e4tten wohl die Fachleute wegh\u00f6ren m\u00fcssen. So mancher inzwischen nurmehr Vollplayback singende alpenl\u00e4ndische Schlagerbarde trifft den Ton nurmehr mit Hilfe der Studiotechnik. Sicherlich gibt es auch hier Ausnahmen wie etwa Andi Borg oder Lolita (oh pardon &#8211; das ist ja auch schon wieder einige J\u00e4hrchen her). Deshalb muss nun das Popmusik-Fliessband her. Und hier lohnt sich doch der Griff in die Vollen, denn wen juckt&#8217;s: In \u00d6sterreich ist man inzwischen an einen Platz im hinteren Drittel des Starterfeldes gewohnt. Also &#8211; zur Retorte! Auch bekannt als \u201cStarmania\u201d (das aus vertragsrechtlichen Gr\u00fcnden in \u201cDie grosse Chance\u201d umgetauft wurde). Keine Frage &#8211; die meisten hiervon k\u00f6nnen singen, wurden jedoch aus markttechnischen Gr\u00fcnden nicht zum Sieger gek\u00fcrt. Diese d\u00fcrfen beim Song Contest nicht auftreten, erwartet sich doch die Plattenfirma einen supertollen Verkauf der CDs bzw. noch bessere Download-Zahlen durch die Kiddies. Bei einem Platz \u201cunter ferner liefen\u201d will auch der heimische Konsument eigentlich nichts mehr vom Interpreten wissen &#8211; er ist out! Also wird auf Platz zwei oder drei oder&#8230; zur\u00fcckgegriffen. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Lukas Pl\u00f6chl in Lederhosen gekleidet einen M\u00fchlviertler Bauernrap in Malm\u00f6 pr\u00e4sentieren soll &#8211; sorry &#8211; hier endet mein Musikgeschmack. Oder Alkbottle melden sich lautstark mit &#8222;Wir san do net zum Spass&#8220; in gewohnt dreckiger Rockmanier zu Wort &#8211; \u00e4h Gesang!<\/p>\n\n\n\n<p>Heuer am Start: F\u00fcr Deutschland der durch auch die ARD-Seher ermittelte Isaak (\u201cAlways on the run\u201d), die \u00d6sterreicherin Kaleen mit \u201cWe will Rave\u201d wurde ohne Zuschauerbeteiligung durch den ORF ermittelt, die Schweiz mit Nemo und \u201cThe Code\u201d ist ebenso weiter \u2013 dieser war aber auch unter Beteiligung der SRF-Zuseher ausgew\u00e4hlt worden! Egal, wer auch immer Deutschland oder \u00d6sterreich vertreten wird: Ich mache auch heuer wieder einen riesengrossen Bogen um eine Song-Contest-Fete! Lieber hole ich eine Kiste alter MAD-Heftchen aus dem Keller und ziehe mir diese die drei bis vier Stunden lang rein! Mit Musik n\u00e4mlich, haben in den letzten Jahren sehr viele der Teilnehmer-Nummern nichts mehr zu tun gehabt \u2013 Ausnahmen wie Loreen best\u00e4tigen die Regel. Und dann will man es sich ja auch mit dem Nachbarn nicht verscherzen, also gehen die Twelve Points an den angrenzenden Staat, auch wenn der Beitrag unter aller Kritik war. Dies betreiben per anno vornehmlich die Staaten des ehemaligen Ostblocks in Perfektion! Obgleich heuer viele fehlen \u2013 das wird man wohl merken: Russland und Belarus, Bulgarien, Rum\u00e4nien, Slowakei, Ungarn (seit 2019), &#8230;!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem kurzen Schnelldurchlauf musste ich zudem feststellen, dass es auch im Jahr 2024 zu einer Freak-Show kommen wird, bei der (unter Bedachtnahme des Kulturkreises) manches Mal durchaus von einer \u201cmusikalischen Flatulenz\u201d gesprochen werden kann, obgleich auch hier sehr viel Potenzial vorhanden w\u00e4re. Aussergew\u00f6hnlich: Schweden liess dieses Jahr mit \u201cPedestal\u201d von Aiko zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, auch Irland lieferte mit \u201cDoomsday Blue\u201d von Bambie Thug etwas undefinierbares ab. Grossbritannien \u2013 nun \u2013 sie haben schon besseres geliefert als Olly Alexander mit \u201cDizzy\u201d, wie auch Italien mit Angelina Mango und \u201cLa noia\u201d! Auch bei Spanien wird bei Nebulossa und \u201cZorra\u201d der Griff in den Schritt der beiden \u2013 sagen wir mal so \u2013 eigent\u00fcmlich gekleideten T\u00e4nzer nicht ausreichen. Mir durchaus gefallen haben: Sarah Bonnici mit \u201cLoop\u201d f\u00fcr Malta, Saba mit \u201cSand\u201d f\u00fcr D\u00e4nemark, Eden Golan mit dem Ersatz-Ersatz-Titel (die ersten beiden wurden wegen politischer Andeutungen von der EBU nicht zugelassen) \u201cHurricane\u201d f\u00fcr Israel, Teya Doran f\u00fcr Serbien mit \u201cRamonda\u201d. Das gr\u00f6sste musikalische Event Europas, bei dem die Musik immer mehr in den Hintergrund geschoben wird!<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, daf\u00fcr ist mir meine Zeit ganz eindeutig zu schade, denn Lachen kann ich beim Lesen der MAD-Heftchen herzlicher und befreiender!!!<\/p>\n\n\n\n<p>PS: W\u00fcnsche trotzdem den Startern (wem auch immer &#8211; mir wurscht!!!) alles Gute!!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cGrand Prix Eurovision de la Chanson\u201d &#8211; kaum zu glauben, aber so hiess der Eurovision Song Contest einst wirklich &#8211; in grauen Vorzeiten! Generationen von Moderatoren sind schon \u00fcber diesen Zungenbrecher gestolpert (mich eingeschlossen). Da lob&#8216; ich mir doch das einfache \u201cSong Contest\u201d!!! Doch: Ist dieser Namenswechsel wirklich nur positiv? Der \u201cGrand Prix&#8230;\u201d wurde 1956 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10537"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10537"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10537\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10546,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10537\/revisions\/10546"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}