
{"id":10548,"date":"2024-05-18T08:49:00","date_gmt":"2024-05-18T06:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=10548"},"modified":"2024-05-18T08:49:00","modified_gmt":"2024-05-18T06:49:00","slug":"wie-waers-denn-mit-uns-beiden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2024\/05\/18\/wie-waers-denn-mit-uns-beiden\/","title":{"rendered":"Wie w\u00e4r&#8217;s denn mit uns beiden???"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Monat Mai wird auch gerne als der Wonnemonat, der Monat der Liebenden bezeichnet. Tats\u00e4chlich bl\u00fcht die Natur nach einem zumeist harten Winter richtiggehend auf, die V\u00f6gel kommen aus ihren Winter-quartieren zur\u00fcck, es wird auf Teufel komm heraus gebalzt. Verst\u00e4ndlich &#8211; das Jahr ist kurz, die Zeit kostbar. Auch bei so manchem Menschen gehen die Hormone durch. Hat nicht zuletzt auch etwas mit der Bekleidung zu tun: Die dicken Winterklamotten werden durch Luftigeres ersetzt, mit dem v.a. Frau auch schon mal sexy Akzente setzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch &#8211; wie ist das wirklich mit der Partnerschaft und v.a. dem Werben um einen Partner? Sollte eigentlich eine simple Sache sein, da der einzige Zweck unseres Erdendaseins (auch wenn es so mancher Chef nicht so gerne h\u00f6rt!) &#8211; rein evolutionsbiologisch betrachtet &#8211; das Zeugen von Nachwuchs zur Arterhaltung und die Weitergabe der Gene an nach-folgende Generationen darstellt. Allerdings steckt in Wirklichkeit ein sehr komplexes Thema mit unheimlich vielen Auswirkungen und Einfl\u00fcssen dahinter, wobei die nat\u00fcrliche Selektion durchaus von kulturellen Gewohnheiten im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert wurde. Und wer &#8211; nachdem er diese Zeilen gelesen hat &#8211; noch behaupten sollte, dass einzig die inneren Werte z\u00e4hlen, d\u00fcrfte wohl irgendetwas nicht richtig verstanden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt sie wirklich &#8211; die Liebe auf den ersten Blick! Allerdings nicht unbedingt so, wie sie immer verstanden wird: Man hat einen Gleich-gesinnten gefunden, schaut ihm tief in die Augen und \u201eZzzboing\u201c hat der Blitz eingeschlagen. Aber sowas von!!! Auch wenn Mann und Frau derma\u00dfen unterschiedlich sind, so haben sie dennoch eines gemeinsam: Ein \u00e4usserliches Bild vom Wunschpartner! Wenn auch nicht bewusst, so auf jeden Fall unbewusst, instinktiv sozusagen. Die k\u00f6rperliche Attrak-tivit\u00e4t spielt n\u00e4mlich in der Partnerwahl die wohl gr\u00f6sste Rolle. Dabei gehen allerdings Frauen eine Spur weiter als M\u00e4nner. W\u00e4hrend der Mann von den prim\u00e4ren und in weiterer Folge auch sekund\u00e4ren Geschlechts-merkmalen wie einem grossen Becken, dem Brustumfang und dem Po ausgeht (mit einem \u201etollen Fahrgestell\u201c wird das Verh\u00e4ltnis zwischen H\u00fcfte und Becken verstanden, erst dann kommen die endlos langen Beine dazu), denkt Frau vornehmlich an den Nachwuchs. Jener Partner, mit welchem sich Frau die Arterhaltung verspricht, sollte gesund, wider-standsf\u00e4hig und jugendlich sein (athletischer K\u00f6rperbau und symme-trische Gesichsz\u00fcge). Die Frau verspricht sich dadurch die Weitergabe dieser Attribute an die sp\u00e4teren Z\u00f6glinge.<\/p>\n\n\n\n<p>Tja und diese Eigenschaften sind zumeist auch verantwortlich f\u00fcr die Vielzahl der Seitenspr\u00fcnge, denn nicht immer ist der Lebenspartner auch der Wunsch-(Er-)Zeuger. W\u00e4hrend es beim Mann grossteils um den Jagd-instinkt und Spieltrieb geht, kommen bei der Frau zur Zeit des Eisprungs genau diese \u00dcberlegungen hoch: Braungebrannt, sportlich, weisse Z\u00e4hne und strahlender Blick &#8211; das ist auch mit ein Grund, weshalb sehr h\u00e4ufig f\u00fcr solche Liebschaften neben der eigentlichen Lebens-Beziehung die typischen Macho-Typen ausgesucht werden, auch wenn Frau ansonsten gar nicht auf diese spezielle Spezies von Mann abf\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos: Haben Sie gewusst, dass statistisch gesehen jedes zehnte Kind in Deutschland ein Kuckuckskind ist, also bei einem Seitensprung gezeugt und dem Lebenspartner untergeschoben wurde? Der Scheinvater hat jedoch in deutschen Landen nach einem Richterspruch des Bundes-gerichtshofes vom 18. April 2008 das Recht, von der Partnerin Auskunft \u00fcber den leiblichen Vater zu erhalten und kann diesen in weiterer Folge auch zu einem Vaterschaftstest und der R\u00fcckzahlung des Unterhaltes zwingen. Das Urteil bezog sich auf einen Fall, bei dem einem Mann drei Kinder untergeschoben wurden, die Frau dann auch zu Ihrem Liebhaber zog, dieser jedoch die Vaterschaft in allen F\u00e4llen abstritt. Gleiche Quote in etwa auch f\u00fcr \u00d6sterreich &#8211; doch war dies im Alpenstaat ein Offizial-delikt, also eine Straftat. In fr\u00fcheren Jahren gab es hierf\u00fcr eine Verj\u00e4hrungsfrist, die drei Jahre nach der Geburt endete (ehedem \u00a7 158 AGBG):<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eHat der Mann die Ehelichkeit eines Kindes nicht innerhalb eines Jahres seit der Geburt bestritten, oder ist er gestorben oder ist sein Aufenthalt unbekannt, so kann der Staatsanwalt die Ehelichkeit bestreiten, wenn er dies im \u00f6ffentlichen Interesse oder im Interesse des Kindes oder seiner Nachkommenschaft f\u00fcr geboten erachtet.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Heutzutage kann der Nachwuchs selbst einen Antrag auf Pr\u00fcfung der Vaterschaft stellen (Au\u00dferstreitgesetz Au\u00dfStrG und Allgemeines B\u00fcrger-liches Gesetzbuch ABGB). Zum Am\u00fcsement hier der Auszug aus dem entsprechenden \u00a7 148 Abs. 2(2) ABGB:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAuf Antrag des Kindes kann der Mann als Vater festgestellt werden, welcher der Mutter innerhalb von nicht mehr als 300 und nicht weniger als 180 Tagen vor der Geburt beigewohnt hat oder mit dessen Samen an der Mutter in diesem Zeitraum eine medizinisch unterst\u00fctzte Fortpflanzung durchgef\u00fchrt worden ist, es sei denn, er weist nach, dass das Kind nicht von ihm abstammt. Eine solche Feststellung ist nach Ablauf von zwei Jahren nach dem Tod des Mannes nicht mehr m\u00f6glich, es sei denn, das Kind weist nach, dass ihm der Beweis nach Abs. 1 aus Gr\u00fcnden auf Seiten des Mannes nicht gelingt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hebammen sind im Alpenland gar dazu verpflichtet, eine m\u00f6gliche Unter-schiebung anzuzeigen (\u00a7 200 StGB bzw. \u00a76a Abs. 2 Hebammengesetz HebG). In der Schweiz bewegt sich die Zahl der Kuckuckskinder bei rund einem Prozent! Sagt uns dies nun etwas \u00fcber die Treue der eidge-n\u00f6ssischen Frauen aus oder eher \u00fcber die Verantwortung, bei einem Seitensprung zu verh\u00fcten? Viel zu tun haben hingegen die Brieftr\u00e4ger und Milchlieferanten in der sozialen Unterschicht von Liverpool. Hier liegt die Quote bei unglaublichen 32 % &#8211; gemessen durch die Vaterschaftstests in jenen Krankenh\u00e4usern, die f\u00fcr die Slums zust\u00e4ndig sind, Experten sch\u00e4tzen dies gar auf 53% (in der Oberschicht 1 %)!!! Soweit das Ergebnis einer 2004 im \u201eJournal of Epidemiology and Community Health\u201c ver\u00f6ffentlichten Studie der Universit\u00e4t John Moores, in deren Rahmen 17 Studien aus den Jahren 1950 bis 2004 durch das Forscherteam unter Mark Bellis ausgewertet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durchaus unterschiedlich hingegen sind die einzelnen Ergebnisse anderer Studien. So erstaunt beispielsweise eine Meta-Studie, die nicht weniger als 67 Studien zusammengefasst hat: Zwischen 15 bis 50 % der Vater-schaftstest-M\u00e4nner zweifeln zurecht. Der Evolutionsbiologe Maarten Larmuseau von der Universit\u00e4t Leuven zeigte mit Hilfe anderer Mitglieder der Belgischen Historischen Gesellschaft (Ahnenforscher) auf, dass in den vergangenen 500 Jahren nur rund 1 % der Kinder einen anderen als den registrierten Vater aufwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte missverstehen Sie mich jetzt nicht &#8211; auch Mann geht selbstver-st\u00e4ndlich fremd! Aufgrund solcher Vaterschaftstests k\u00f6nnen allerdings offizielle Zahlen pr\u00e4sentiert werden! Dies ist bei einem m\u00e4nnlichen Sidestep etwas schwerer. In der Ornithologie spricht man diesbez\u00fcglich \u00fcbrigens von \u201eBrutparasitismus\u201c. Dies trifft auch in der Humanethologie den Nagel auf den Kopf. Im Gesetzeskauderwelsch wird hierf\u00fcr die Bezeichnung \u201ePersonenstandsf\u00e4lschung\u201c gew\u00e4hlt. Sie kann nach einer Scheidung auch zur K\u00fcrzung oder Streichung des Unterhaltes bei der Frau f\u00fchren, im Speziellen, wenn Mann sich aufgrund des Kindes beruf-lich eingeschr\u00e4nkt hat. Nicht gerade das beste Licht wirft eine Unter-suchung der University of Michigan auf das Tun v.a. aber Treiben von Herrn und Frau Christ. Bei einer Vergleichsstudie im afrikanischen Volk der Dogons, in welchem Vertreter der Katholiken und Protestanten, aber auch des Islam und der monotheistischen Stammesreligion vertreten sind, schnitten die christlichen Paare bei insgesamt 1.317 Vaterschafts-Tests am schlechtesten ab. Damit aber nun genug mit dem Exkurs zum Thema \u201eKuckuckskinder\u201c, die nicht unbedingt ein Zeichen der Zeit sondern der fortschrittlichen Entwicklung der Gen-Technik sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Sch\u00f6nes Aussehen ist also durchaus wichtig f\u00fcr die sexuelle Attraktivit\u00e4t einer Person. Soweit auch das Ergebnis einer Forschungs-arbeit von Fink\/Samson von der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. So bevorzugt Frau bei der Wahl des leiblichen Vaters ihrer k\u00fcnftigen Kinder grosse und bestens mit Testosteron ausgestattete Exemplare dieser (Be-)Gattung. Die Untersuchung, wohin Frau bzw. Mann als erstes beim geschlecht-lichen Gegen\u00fcber schaut, ergibt nach dieser G\u00f6ttinger Studie eigentlich immer dasselbe, bereits erw\u00e4hnte Ergebnis. Doch hat jede Frau\/jeder Mann andere Vorstellungen vom Traumpartner.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr interessante Erkenntnisse brachten hier auch Vergleiche bei Speed-Datings in New York. Innerhalb von Sekunden entscheidet es sich auf-grund der Optik, des Geruchs, der Haptik und Motorik des Gegen\u00fcbers, ob es zu einer zweiten Chance kommt oder nicht. W\u00e4hrend M\u00e4nner mehrere Frauen gerne wiedersehen w\u00fcrden, ist die Auswahl der Frauen stark eingeschr\u00e4nkt. Alles Nonsens, meinen Eli J. Finkel und Paul W. Eastwick. Sie stellten solche Speed-Datings auf den Kopf: Anstelle der Frauen blieben die M\u00e4nner sitzen und die Damen wechselten. Bei der anschliessenden Auswertung gab es \u00e4hnliche Werte wie bei den klassischen Speed-Datings, jedoch geschlechtlich verdreht. Ergebnis: Der \u201eWanderer\u201c trifft eine gr\u00f6ssere Auswahl &#8211; egal ob Frau oder Mann. Die Untersuchung von Online-Datings jedoch untermauert die erste These: W\u00e4hrend m\u00e4nnliche User zumeist die F\u00fcllhorn-Methode anwenden (nach dem Motto: Die Richtige wird schon dabei sein!), konzentrieren sich weibliche User auf einige wenige.<\/p>\n\n\n\n<p>Und damit sind wir bereits bei einem Ph\u00e4nomen angelangt, das Evolutionstheoretiker als \u201eSequentielle Schwellenwerttheorie\u201c bezeichnen. Die Suche nach dem Traumprinzen! Frauen suchen bis zu zehnmal nach der Beantwortung der wichtigsten aller Fragen, ob es denn wirklich den passenden Deckel zum Topf gibt. Wer nach dem zehnten Versuch nichts entsprechendes gefunden hat, bleibt solo. Interessant jedoch ist die Tatsache, dass zumeist der dritte Mann geheiratet wird, Frau aber weitersucht und zumindest die Ann\u00e4herung an das Idealbild mit dem siebten oder achten Mann findet! Somit ist auch die dermassen hohe Scheidungsrate durchaus erkl\u00e4rbar &#8211; die Wahl war einfach ein Irrtum! C&#8217;est la vie! Ergo: Die wichtigste Information f\u00fcr den Mann bei einer neuen Partnerin ist somit die Antwort auf die Frage: \u201eDer wievielte bin nun ich?\u201c Zumindest, wenn er sich eine l\u00e4ngere Beziehung erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber nun bedeutet in der Biologie der Begriff der \u201eelterlichen Investition\u201c? Dies ist jener Aufwand der mit der Produktion der Eizellen und Spermien beginnt und aufgrund der Brut, der Geburt, sowie der anschliessenden Versorgung des Nachwuchses f\u00fcr Frau ungleich h\u00f6her ist als f\u00fcr Mann. W\u00e4hrend eines Grossteils dieser Zeit ist Frau somit weg vom evolutionsbiologischen Marktplatz. Alsdann sucht sie sich normalerweise einen Partner, f\u00fcr den sich dieser Aufwand auch lohnt. Dieser sollte die Familie gut verteidigen und ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Zudem &#8211; und dies stammt ganz eindeutig noch aus der Tierwelt &#8211; werden M\u00e4nnchen mit grossem Territorium bevorzugt. So &#8211; und da haben wir den Schlamassel. Diese Attribute fallen sehr h\u00e4ufig nicht mit den f\u00fcr einen sexuellen Seitensprung bevorzugten Eigenschaften zusammen. Wie entscheidet sich nun Frau?<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere gute Frage lautet: \u201eIst der Mensch in der Liebe ein Wieder-holungst\u00e4ter?\u201c Es heisst immer, dass sich Frauen M\u00e4nner aussuchen, die ihrem Vater gleichen bzw. umgekehrt! Somit werden die bekannten und dermassen gesch\u00e4tzten Eigenschaften \u00fcber Generationen hinweg \u00fcber-tragen. Oder aber auch: Bevorzugt Mann immer denselben Frauentyp? Richard Lugner (Die besten W\u00fcnsche zur Hochzeit am 01. Juni! Wie lange dauert die Ehe dieses Mal?, Anm. des Schreiberlings), Dieter Bohlen und besonders Boris Becker &#8211; bei letzterem konnte man ja beinahe nicht mal die Namen den Frauen zuordnen, da sie sich nahezu wie Zwillinge glichen &#8211; na ja zumindest wie Schwestern. Der Sozialpsychologe Manfred Hasse-brauck von der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal h\u00e4lt allerdings ein solches \u201eBeute-Schema\u201c \u00e0 la Becker f\u00fcr die Ausnahme. Normalerweise unterscheiden sich die Nachfolger deutlich von den Exen. Dadurch soll die eigene Entwicklung durch den Partner unterst\u00fctzt werden. Immer dieselbe Beute bedeutet Stillstand in der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung. Somit kann also durchaus eine Richtungs\u00e4nderung nach dem Scheitern einer Beziehung empfohlen werden. Nach blond br\u00fcnett, oder gar rot???<\/p>\n\n\n\n<p>Besitzt eine Frau eine gewisse soziale Stellung, so sucht sie meist einen Partner mit zumindest derselben Herkunft, Bildungsgrad bzw. Werte-vorstellung. Dem Mann hingegen ist dies relativ egal. So kommt es durchaus nicht selten vor, dass ein Rechtsanwalt eine Anwaltsgehilfin heiratet oder der Arzt ein t\u00eate-\u00e0-t\u00eate mit der Krankenschwester hat. Umgekehrt hingegen ist dies eher selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Alter unterscheiden sich Frau und Mann. W\u00e4hrend Mann bis zum zirka 35. Lebensjahr gleichaltrige Lebenspartnerinnen bevorzugt, kon-zentriert er sich danach auf j\u00fcngere Partnerinnen. Jene Frauen, die aufgrund ihrer k\u00f6rperlichen Attraktivit\u00e4t noch einen hohen Grad an Fruchtbarkeit versprechen lassen. Frauen hingegen evaluieren bei M\u00e4nnern das Alter, den gesellschaftlichen und beruflichen Erfolg. Die finanzielle Absicherung! Lugner und Hefner lassen gr\u00fcssen! Soweit das biologische Grundprinzip. Alles andere haben die soziokulturellen Einfl\u00fcsse verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Beziehung sollte sich durch die Unterschiede entwickeln. Die Partner lernen gegenseitig jenen Part des Anderen, den sie selbst nicht unbedingt gut beherrschen, aber durchaus an ihm sch\u00e4tzen. Funktioniert dies nicht, so k\u00f6nnen die Gegens\u00e4tze zum Scheitern der Beziehung f\u00fchren. Wer hierzu Informationen ben\u00f6tigt, ist bei Hans-Georg Birkenfeld und seinem Werk \u201eAus und vorbei? Noch lange nicht!\u201c gut aufgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Psychologen sehen es zudem als erwiesen, dass Beziehungen auf-grund spezieller Lebens- und Liebesthemen funktionieren. Somit werden sehr viele Partnerschaften zum Abnabeln vom Elternhaus begr\u00fcndet &#8211; das ist bei beiden Geschlechtern gleich. Ist Mann bzw. Frau dann fl\u00fcgge geworden, verstehen es viele nicht mehr so recht, wof\u00fcr sie in einer Partnerschaft leben und l\u00f6sen diese auf.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr all jene unter Ihnen, die noch nicht wissen, wie sie eine Beziehung beginnen sollen, sei hier zuletzt noch die Methodik erw\u00e4hnt, wie sie Ellen Fein und Sherrie Schneider in ihrem Werk \u201eDie Kunst, den Mann f\u00fcr&#8217;s Leben zu finden\u201c (Piper; 2. Auflage 1996) beschreiben: Das erste Treffen findet zwischen Montag bis Donnerstag in einer Bar statt, endet vor Mitternacht und dient dem Abtasten. Gespr\u00e4chsthemen sind Beruf, Bildung, Einkommen und Hobbies. \u00dcberraschend fr\u00fch findet hier bereits die Abfrage des Kinder-Themas statt. Zum Abschied gibt&#8217;s ein Busserl auf die Wange. Das zweite Date wird vom Mann im Restaurant organisiert. Will Frau keine weiteren Treffen mehr, ignoriert sie einfach seine Anrufe. Normalerweise bezahlt der Mann, in Europa ist es aber \u00fcblich, dass Frau die H\u00e4lfte dazugibt. Fein\/Schneider sprechen dabei vom Begriff \u201eGoing Dutch\u201c, das eigentlich in den USA sehr selten stattfindet. Nach dem Essen gibt&#8217;s dann die ersten Z\u00e4rtlichkeiten. Bei einer recht hohen Rechnung kann durchaus auch schon nach dem zweiten Treffen die Spielwiese Bett im Mittelpunkt stehen. Das aber ist normalerweise erst nach dem dritten Treffen bzw. allen weiteren der Fall. Der Frau bleibt es also jederzeit \u00fcberlassen, den Gang der Dinge zu beenden, wenn sie denkt, nicht beim Richtigen gelandet zu sein, der schon mal eine S\u00fcnde wert sein k\u00f6nnte. Hierzu ist es ausreichend, wenn Frau drei seiner Anrufe ignoriert. In den USA gilt es durchaus als normal, maximal drei Partner gleichzeitig zu daten. Dies entspricht aber nicht den Vorstellungen auf dem alten Kontinent. Psychologen sprechen hier vom sog. \u201esexuellen Monopol\u201c. In der amerikanischen Variante wird das erst w\u00e4hrend der Stufe \u201eThe Talk\u201c besprochen. Welche der beiden Dating-Modalit\u00e4ten gew\u00e4hlt wird, sollte beim zweiten Treffen abgekl\u00e4rt werden. Schliesslich ist es nicht jedem der beiden Partner angenehm, wenn der Gegenpart noch mit anderen zur gleichen Zeit sexuell aktiv ist. Entf\u00e4llt dieser Talk, so gibt es auch keinen \u201eDeal\u201c, also keine Absprache zur Monogamie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie das Ganze dann weitergeht, ist in Europa unterschiedlich. In den USA folgt nach einem Jahr der Verlobungsring (mindestens drei Netto-Monatsgeh\u00e4lter des Mannes &#8211; in Texas gar vier!!!). Sollte dies nicht geschehen oder entsprechen, so kann Frau die Beziehung sofort beenden. Das Salz in der Suppe machen \u00fcbrigens sog. \u201eBooty Calls\u201c aus; mittern\u00e4chtliche Anrufe mit dem Ziel des sofortigen Sex.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht noch ein kurzer Tipp: Mann sollte nicht stets auf das h\u00f6ren, was Frauen sagen (ausser beim Sex \u2013 wenn Frau \u201eNein\u201c sagt, heisst dies auch nein!!!). Ansonsten ist auch Grossvater oftmals schwerh\u00f6rig gewesen, als Grossmutter etwas sagte &#8211; aber das ist ein ganz anderes Thema! Beobachten Sie anstelle dessen, wie Frauen zeigen, was sie gerne h\u00e4tten!<\/p>\n\n\n\n<p>Seh&#8217;n Sie &#8211; ist alles nicht ganz so einfach!!! Und wer nach wie vor die M\u00f6glichkeit des Online-Datings verdammen sollte, dem sei hier eine evolutionstheoretische \u00dcberlegung an&#8217;s Herz gelegt: In der internetfreien Zeit kam es vornehmlich zur \u201eNachbarschaftsehe\u201c. Durch das globale Dorf im Internet findet eine durchaus empfehlenswerte genetische Durch-mischung quer \u00fcber die Kontinente statt. Neue Gene, die evolutions-biologisch ein besseres \u00dcberleben des Nachwuchses erwarten lassen. Denn: Der Homo erectus war ebenso nur eine Momentaufnahme der menschlichen Evolution wie der Homo sapiens!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PS:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Evolution hat&#8217;s erfunden. Normalerweise werden etwas mehr Jungen geboren, da diese risikofreudiger als die M\u00e4dchen sind und nicht wenige von Ihnen vorzeitig sterben bevor sie das Erwachsenenalter erreicht haben. Bei der Befruchtung liegt dieser \u00dcberschuss bei ca. 30 %. W\u00e4hrend Hungersn\u00f6ten allerdings werden mehr M\u00e4dchen geboren. Hierdurch kann sich eine Population schneller von einer Krise erholen (Dr. Fiona Mathews &amp; Kollegen in ihrer Studie, ver\u00f6ffentlicht im Fachmagazin \u201eProceedings of the Royal Society B\u201c vom Januar 2012). Die Natur &#8211; wer hat sich das alles ausgedacht???<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Monat Mai wird auch gerne als der Wonnemonat, der Monat der Liebenden bezeichnet. Tats\u00e4chlich bl\u00fcht die Natur nach einem zumeist harten Winter richtiggehend auf, die V\u00f6gel kommen aus ihren Winter-quartieren zur\u00fcck, es wird auf Teufel komm heraus gebalzt. 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