
{"id":11892,"date":"2025-07-12T06:37:55","date_gmt":"2025-07-12T04:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=11892"},"modified":"2025-07-12T06:37:55","modified_gmt":"2025-07-12T04:37:55","slug":"engelbert-dollfuss-held-oder-diktator","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2025\/07\/12\/engelbert-dollfuss-held-oder-diktator\/","title":{"rendered":"<strong>Engelbert Dollfu\u00df \u2013 Held oder Diktator?<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201e<em>Der Mann war tapfer, bereit, sich bis zur letzten Konsequenz f\u00fcr \u00d6sterreich einzusetzen. Damals habe ich ja alles aus dieser Perspektive gesehen: Wir m\u00fcssen \u00d6sterreich erhalten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Otto Habsburg-Lothringen, November 2007)<\/p>\n\n\n\n<p>Bruno Kreisky schrieb in seinen Memoiren \u00fcber Dollfuss:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>&#8230;zun\u00e4chst eine jener Pers\u00f6nlichkeiten zu sein, mit denen sich unter normalen Bedingungen eine akzeptable Zusammenarbeit zwischen Opposition und Regierung h\u00e4tte herstellen lassen!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00d6sterreichische Volkspartei (\u00d6VP), im Speziellen der ehemalige Nationalratspr\u00e4sident Andreas Khol, erkl\u00e4rte 2014, dass es im b\u00fcrger-lichen Lager keinen \u201eDollfu\u00df-Mythos\u201c g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n<p>Die katholische Kirche distanziert sich von Engelbert Dollfu\u00df: Bilder werden verh\u00e4ngt, Gedenkschriften in den oberen Teil der Kirche verbracht, Gedenktafeln demontiert, &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Studentenverbindungen des katholischen Cartellverbandes hatten ihm schon zu Lebzeiten die Ehrenmitgliedschaft verliehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hat es wirklich auf sich mit Engelbert Dollfu\u00df? War er ein \u00f6ster-reichischer Held oder ein austrofaschistischer Diktator? Und v.a. &#8211; was geschah an diesem 25. Juli des Jahres 1934 tats\u00e4chlich? Zeit f\u00fcr einen History-Blog!<\/p>\n\n\n\n<p>Engelbert Dollfu\u00df wurde am 18. November 1868 in Texing im Bezirk Melk in Nieder\u00f6sterreich geboren. Eigentlich wollte er Priester werden. Nach F\u00fcrsprache durch seinen Pfarrer (Simon Veith) erhielt er ein Stipendium der Di\u00f6zese f\u00fcr das f\u00fcrsterzbisch\u00f6fliche Knabenseminar der Erzdi\u00f6zese Wien, in welchem er 1913 die Matura mit gutem Erfolg bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss studierte er einige Monate lang Theologie, wechselte aber schliesslich zu den Rechtswissenschaften. Nach Kriegsausbruch meldete er sich freiwillig zum Milit\u00e4rdienst bei den Tiroler Sch\u00fctzen. Mit Aus-zeicnung wurde er aus der Brixener Offizierschule ausgemustert und in Bozen stationiert. Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Kommandant einer Maschinengewehrabteilung an der italienischen Front. Insgesamt vierfach dekoriert, setzte er nach Kriegsende sein Studium fort, das er nach einigen Auslandsmonaten in Berlin 1922 in Wien abschloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine politische Karriere begann Engelbert Dollfu\u00df 1919 als Sekret\u00e4r beim Bauernbund. Er wirkte mit bei der Errichtung der nieder\u00f6sterreichischen Landwirtschaftskammer, deren Direktor er 1927 wurde. Der sp\u00e4tere Bundeskanzler f\u00fchrte die landwirtschaftlichen Genossenschaften ein, daneben auch die Sozialversicherung f\u00fcr die Bauern und die Arbeits-losenunterst\u00fctzung f\u00fcr landwirtschaftliche Lohnarbeiter. Daneben wurde er Pr\u00e4sident der \u00d6sterreichischen Bundesbahnen. Obgleich Dollfu\u00df nie als Abgeordneter im Nationalrat sass, wurde er am 18. M\u00e4rz 1931 als neuer Landwirtschaftsminister vereidigt. Am 10. Mai beauftragte Bundes-pr\u00e4sident Wilhelm Miklas Engelbert Dollfu\u00df mit der Regierungsbildung. Er \u00fcbernahm das Kanzleramt, das Aussenministerium und das Landwirt-schaftsministerium.<\/p>\n\n\n\n<p>Dollfu\u00df lieb\u00e4ugelte mehr mit dem Regime Mussolinis in Italien als mit dem Adolf Hitlers in Berlin, der am 30. Januar 1933 zum deutschen Reichskanzler gew\u00e4hlt wurde. Mussolini war durchaus erfreut \u00fcber diese Pufferzone \u00d6sterreichs zwischen ihm und Hitler. Dass er diesem nicht vertraute, zeigen wohl am ehesten die Befestigungen in S\u00fcdtirol auf, die er als Verteidigungswall errichten liess.<\/p>\n\n\n\n<p>Dollfu\u00df war durchaus rechtsnational eingestellt. So war er u.a. ma\u00df-geblich an der Einf\u00fchrung des Arierparagraphen im Cartellverband beteiligt. Daneben suchte er auch zweimal Kontakt zu Arthur Sey\u00df-Inquart, der kurz vor dem Anschluss \u00d6sterreichs an das Deutsche Reich Innenminister, dann Bundeskanzler war und schliesslich Reichsstatthalter der \u201eOstmark\u201c. Die zweite Kontaktaufnahme erfolgte kurz vor dem Juliputsch 1934. Im Oktober 1932 umging Dollfu\u00df zum ersten Mal das \u00f6sterreichische Parlament, indem er versuchte, mit dem Kriegswirt-schaftlichen Erm\u00e4chtigungsgesetz von 1917 die Creditanstalt und damit auch die Staatsschulden \u00d6sterreichs zu sanieren. Um sich abzusichern, ernannte er 1932 den Wiener Heimwehrf\u00fchrer Emil Fey zum Staats-sekret\u00e4r f\u00fcr Sicherheitswesen. Der verbot als erstes alle Aufm\u00e4rsche der Sozialdemokraten, Kommunisten und Nationalsozialisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Engelbert Dollfu\u00df f\u00fchrte am 04. M\u00e4rz 1933 in einer dringlichen Sitzung des Nationalrates einen Staatsstreich durch. Anlass hierf\u00fcr war der am 01. M\u00e4rz begonnene Eisenbahnerstreik. Er nutzte daf\u00fcr eine Gesch\u00e4fts-ordnungskrise. Nachdem es zu Unregelm\u00e4ssigkeiten bei der Abstimmung gekommen war, traten die drei Nationalratspr\u00e4sidenten zur\u00fcck. Damit aber war das Parlament nicht mehr beschlussf\u00e4hig. Dollfu\u00df sprach von einer \u201eSelbstausschaltung des Parlaments\u201c und schaltete das Parlament und den Verfassungtsgerichtshof mittels Notverordnung aus. Er bot dem Bundespr\u00e4sidenten seinen R\u00fccktritt an, dieser aber betraute ihn mit der Weiterf\u00fchrung der Regierungsgesch\u00e4fte. Fortan regierte er durch die Ausschaltung der Legislative und Judikative alleine \u2013 also diktatorisch! Er f\u00fchrte die Pressezensur ein und verbot erneut jegliche Veranstaltungen und Aufm\u00e4rsche. Eine Fortsetzung der damaligen Nationalratssitzung wurde mit Polizeigewalt verhindert. Auch Neuwahlen verhinderte Dollfu\u00df \u2013 er bef\u00fcrchtete eine Machtergreifung der NSDAP, wie sie kurz zuvor in Deutschland stattgefunden hatte. Mussolini versuchte zu vermitteln \u2013 allerdings ohne Erfolg. Dollfu\u00df traf Mussolini in Rom und kurz danach in Riccione. Der hatte zuvor die Abschaffung des Parteienstaates zugunsten eines St\u00e4ndestaates gefordert. Dollfu\u00df setzte dies um:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>&#8230;sozialen, christlichen, deutschen Staates \u00d6sterreich auf st\u00e4ndischer Grundlage und starker autorit\u00e4rer F\u00fchrung\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ernst R\u00fcdiger Starhemberg l\u00f6ste den Heimatblock auf und trat mit der Heimwehr in die \u201eVaterl\u00e4ndische Front\u201c ein, die k\u00fcnftige Einheitspartei. Vor dem zweiten Treffen mit Mussolini wurde am 19. Juni 1933 die NSDAP in \u00d6sterreich verboten, die Sozialdemokratische Partei sp\u00e4ter am 12. Februar 1934. Bei der Entwaffnung der radikalen Kr\u00e4fte des Republi-kanischen Schutzbundes besetzten diese die Sozialwohnanlage Karl-Marx-Hof in Wien und lieferten sich schwere Gefechte mit der Heimwehr und dem Bundesheer. Der Aufstand griff auch auf St. P\u00f6lten und Steyr \u00fcber. Insgesamt gab es \u00fcber 350 Tote. Am 01. Mai 1934 wurde der austrofaschistische St\u00e4ndestaat ausgerufen. Soweit die geschichtlichen Fakten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Nicht einmal in \u00d6sterreich wurde es begriffen, dass sich der Bundeskanzler deutschnationaler Motive bediente, um den Anschluss zu verhindern.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Autor Franz Schausberger)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nun zu diesem folgenschweren 25. Juli 1934! Ein Revierinspektor der Polizei, der mit der verbotenen NSDAP sympathisierte, wurde von einem Kriminalbeamten gleicher Gesinnung angerufen, dass der \u201eAktionsplan\u201c nun anlaufe. Da er sich nicht sicher war, welcher seiner Vorgesetzten Nazi war, wandte er sich an die Vaterl\u00e4ndische Front (die Einheitspartei unter Dollfu\u00df). Dort wurde der Anruf nicht ernst genommen. Deshalb suchte er den Kontakt zur Heimwehr. Die Nachricht erreichte den vorhin angesprochenen Major Emil Fey, der sofort weitere Massnahmen einleitete. Er fuhr zur Ministerratssitzung, die zu diesem Zeitpunkt tagte. Dollfu\u00df wies alle Minister an, unmittelbar in ihre Ministerien zu gehen \u2013 nur Fey und der Staatssekret\u00e4r Carl Karwinsky verblieben im Bundes-kanzleramt. Das Bundesheer wurde in Alarmbereitschaft versetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen hatten sich in der Halle des Deutschen Turnvereins in der Siebensterngasse rund 150 Angeh\u00f6rige der SS-Standarte 89 versammelt \u2013 entlassene Bundesheersoldaten und aktive Polizisten. Sie bewaffneten sich und machten sich in Uniformen des Bundesheeres und der Bundessicherheitswache auf den Weg. Zuvor wurde noch ein Ablenkungs-man\u00f6ver ausgestreut: Auf den Wagen des Bundeskanzlers sollte am Michaelerplatz ein Attentat ver\u00fcbt werden. Um 12:53 Uhr erreichte der Konvoy der Putschisten den Ballhausplatz. Dort wurden sie aufgrund ihrer Uniformen und des Wachewechsels direkt durchgelassen. Ihr Auftrag lautete: Die Regierung in Geiselhaft zu nehmen! Anstelle des zur\u00fcck-getretenen Engelbert Dollfu\u00dfes sollte der fr\u00fchere steirische Landeshaupt-mann Anton Rintelen die Regierungsgesch\u00e4fte weiterf\u00fchren. Er wartete bereits im Hotel \u201eImperial\u201c auf das vereinbarte Zeichen. Die Wachen des Bundeskanzleramtes wurden entwaffnet, die Tore verriegelt. Paul Hudl, Franz Holzweber und Otto Planetta (ein unehrenhaft entlassener Stabs-wachtmeister), alle zusammen ehemalige Bundesheerangeh\u00f6rige, durch-suchten die Stockwerke. Staatssekret\u00e4r Karwinsky und der Portier Hedvicek versuchten den Bundeskanzler durch das Staatsarchiv und dem Nebenausgang zum Minoritenplatz in Sicherheit bringen. Dort jedoch stiessen sie auf die M\u00e4nner um Planetta. Ob nun dieser auf die M\u00e4nner geschossen hat, oder sich ein Schuss bei einem Handgemenge mit Dollfu\u00df l\u00f6ste, ist nach wie vor nicht bekannt. Gerichtsmediziner aber betonten, dass sich der Schuss aus rund 15 cm l\u00f6ste und den Bundes-kanzler im Halswirbelbereich traf. Er d\u00fcrfte aufgrund dessen gel\u00e4hmt worden sein und verstarb sp\u00e4ter durch Verblutung. Seiner Bitte nach einem Priester kamen die Putschisten nicht nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen hatten andere Putschisten das Funkhaus der Rundfunkgesell-schaft RAVAG besetzt und den Moderator zu folgenden Durchsage gezwungen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Regierung Dollfu\u00df ist zur\u00fcckgetreten. Dr. Rintelen hat die Regierungsgesch\u00e4fte \u00fcbernommen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte das Zeichen f\u00fcr die SA-Kameraden in den Bundesl\u00e4ndern sein, den Aufstand auch dort zu beginnen \u2013 gottlob erfolglos. Nur in der Steiermark und K\u00e4rnten fanden kleinere Gefechte statt. Die Funkhaus-besetzer konnten rasch durch die Polizei \u00fcberw\u00e4ltigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bundespr\u00e4sident Wilhelm Miklas hatte inzwischen in seinem Urlaub aus K\u00e4rtnen den bisherigen Justiz- und Unterrichtsminister Kurt Schuschnigg mit der provisorischen \u00dcbernahme der Regierungsgesch\u00e4fte beauftragt. Welche Rolle nun Fey zukam, bleibt wohl auch weiterhin unbeantwortet. Die Putschisten verwendeten ihn als Vermittler, angeblich soll ihm in der Regierung Rintelen der Posten des Sicherheitsministers angeboten worden sein. Die Spekulationen des sozialdemokratischen Juristen Fritz Kreisler gehen davon aus, dass er sogar den zweiten Schuss auf Dollfu\u00df abgegeben haben soll, dessen Spuren die Gerichtsmediziner zutage bef\u00f6rderten. Oder war es der Sicherheitswachebeamte Franz Leeb, der dies am Abend der Tat seinem SS-Kameraden Wilhelm Kern gestanden haben soll? Oder der SS-Untersturmf\u00fchrer Otto K\u00e4finger? Auch die Nazis in Berlin h\u00e4tten dies gerne gekl\u00e4rt gehabt. So stellte Reichsf\u00fchrer-SS Heinrich Himmler eine Historiker-Kommission zusammen \u2013 ein Ergebnis blieb aus. Wer diesen brutalen und mehr als unehrenhaften Schuss auf einen unbeweglichen Sterbenden tats\u00e4chlich abgegeben hatte, bleibt ebenso im Verborgenen. Fey beging am 16. M\u00e4rz 1938 mit seiner Familie Selbstmord! Drei Tage nach dem Beschluss des \u201eGesetzes \u00fcber die Wiedervereinigung \u00d6sterreichs mit dem Deutschen Reich\u201c und einen Tag nach dem Einmarsch Hitlers in Wien. Dollfu\u00df verstarb um 15.45 Uhr \u2013 zuvor soll er noch Fey instruiert haben, Kontakt mit Mussolini auf-zunehmen, damit sich dieser um seine Frau und die Kinder k\u00fcmmere.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Putschisten gaben kurz nach 19.00 Uhr auf. Ein Milit\u00e4rgerichtshof verurteilte neben 12 anderen auch Planetta wegen Mordes zum Tode \u2013 er wurde am 31. Juli geh\u00e4ngt, viele andere und auch Rintelen erhielten lebenslang. Andere konnten nach Hitlerdeutschland fliehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Adolf Hitler muss von diesem Putschversuch gewusst haben. Nach einer Eintragung im Tagebuch Joseph Goebbels traf er sich mit den Haupt-verantwortlichen des Putsches kurz zuvor in Berlin. Dass jedoch Bundes-kanzler Engelbert Dollfuss dabei umgebracht w\u00fcrde \u2013 das entsprach nicht dem Plan Hitlers. Mussolini reagierte sehr rasch und entsandte noch am 25. Juli Truppen an die \u00f6sterreichisch-italienische Grenze. Hitler soll getobt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmtipp:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Engelbert Dollfu\u00df: \u201eArbeiterm\u00f6rder\u201c oder verkl\u00e4rter M\u00e4rtyrer; ORF-Doku 2002<\/p>\n\n\n\n<p>.) Das Attentat \u2013 Der Tod des Engelbert Dollfu\u00df; 1967<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) \u201eDer F\u00fchrer bin ich selbst.\u201c Engelbert Dollfu\u00df \u2013 Benito Mussolini. Briefwechsel; Hrsg.: Wolfgang Maderthaner; L\u00f6cker 2004<\/p>\n\n\n\n<p>.) Der Dollfu\u00df-Mythos. Eine Biographie des Posthumen; Lucile Dreidemy; B\u00f6hlau 2014<\/p>\n\n\n\n<p>.) Das Dollfu\u00df-Regime in \u00d6sterreich; Heinrich Bu\u00dfhoff; Duncker &amp; Humblot 1968<\/p>\n\n\n\n<p>.) Mein Vater \u2013 Hitlers erstes Opfer; Eva Dollfuss: Amalthea 1994<\/p>\n\n\n\n<p>.) Letzte Chance f\u00fcr die Demokratie. Die Bildung der Regierung Dollfuss I im Mai 1932. Bruch der \u00f6sterreichischen Proporzdemokratie; Franz Schausberger; B\u00f6hlau 1993<\/p>\n\n\n\n<p>.) \u201eSommerfest mit Preisschie\u00dfen\u201c. Die unbekannte Geschichte des NS-Putsches im Juli 1934; Hans Schafranek; Czernin 2006<\/p>\n\n\n\n<p>.) Wir werden ganze Arbeit leisten \u2026 Der austrofaschistische Staatsstreich 1934; Hrsg.: Stephan Neuh\u00e4user; BOD 2004<\/p>\n\n\n\n<p>.) Das austrofaschistische Herrschaftssystem. \u00d6sterreich 1933\u20131938; Emmerich T\u00e1los; Lit 2013<\/p>\n\n\n\n<p>.) So sprach der Kanzler. Dollfuss\u2019 Verm\u00e4chtnis. Aus seinen Reden; Anton Tautscher; Baumgartner 1935<\/p>\n\n\n\n<p>.) Die Altersf\u00fcrsorgerente in der Land- u. Forstwirtschaft \u00d6sterreichs. Eine Anleitung f\u00fcr Ober\u00f6sterreich; Engelbert Dollfu\u00df\/Hans Walter; Agrarverlag 1929<\/p>\n\n\n\n<p>.) Zwischen den Zeiten. Erinnerungen aus f\u00fcnf Jahrzehnten; Bruno Kreisky; Siedler Verlag und Kremayr &amp; Scheriau 1986<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>hdgoe.at<\/li><li>hpb.univie.ac.at<\/li><li>zeitgeschichte.univie.ac.at<\/li><li>www.demokratiezentrum.org<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Mann war tapfer, bereit, sich bis zur letzten Konsequenz f\u00fcr \u00d6sterreich einzusetzen. 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