
{"id":12303,"date":"2025-11-08T08:29:20","date_gmt":"2025-11-08T06:29:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=12303"},"modified":"2025-11-08T08:29:45","modified_gmt":"2025-11-08T06:29:45","slug":"was-koennen-denn-die-gaense-dafuer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2025\/11\/08\/was-koennen-denn-die-gaense-dafuer\/","title":{"rendered":"Was k\u00f6nnen denn die G\u00e4nse daf\u00fcr???"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Warnung: Der heutige Blog ist nichts f\u00fcr Zartbesaitete! Leser\/-innen mit schwachen Nerven sollten v.a. Abstand von den verlinkten Videos nehmen. Trotzdem wieder mal ein trauriger Fingerzeig darauf, was Menschen an unschuldigen und wehrlosen Tieren verbrechen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der heilige Martin von Tours war ein gar bescheid\u2019ner Mann! Als ihn das Volk von Tours zum Bischof w\u00e4hlen wollte, soll er sich in einem G\u00e4nse-stall versteckt haben. Einem Bettler gab er seinen Mantel, den Kranken half er, die Sterbenden begleitete er. Sein Namenstag wird am 11. November gefeiert! Weshalb hingegen sehr viele der armen G\u00e4nse ausgerechnet rund um diesen Tag ihr meist qualvolles Leben beenden m\u00fcssen, ist noch nicht ganz gekl\u00e4rt. Denn: Auch die G\u00e4nse sind Gesch\u00f6pfe Gottes (Genesis, Moses 2-19), die nicht auf diese unmenschliche Art gehalten oder get\u00f6tet werden sollten \u2013 besonders nicht zu Ehren von Heiligen! Doch wie ist es m\u00f6glich, hier einen Bezug herzustellen?!<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits begann in fr\u00fcheren katholischen Zeiten am 11. November eine vierzehnt\u00e4gige Fastenzeit. Davor wurde nochmals so richtig geschlemmt. Andererseits ist der 11. November ein sog. \u201eZinstag\u201c. Hier begannen und endeten etwa Pachtvertr\u00e4ge, Arbeitsverh\u00e4ltnisse,\u2026 Das musste nat\u00fcrlich gefeiert werden. Auch die Lehnspflicht (\u201eMartinsschoss\u201c) war am 11. November f\u00e4llig. Sie bestand meist aus einer oder mehreren G\u00e4nsen. Viele Bauern wollten ihre Tiere zudem nicht durch den Winter f\u00fcttern. Die Legende vom Heiligen Martin besagt ferner, dass eines sch\u00f6nen Tages eine ganze G\u00e4nseschar die Predigt des Bischofs st\u00f6rte. Das Federvieh wurde eingefangen und zu einer Mahlzeit f\u00fcr die Kirchengemeinde verar-beitet \u2013 andere Zeiten, andere Gebr\u00e4uche.<\/p>\n\n\n\n<p>Somit l\u00e4sst sich also das Naheverh\u00e4ltnis zwischen dem Heiligen Martin und der Martinigans erkl\u00e4ren. Und sch\u00f6n knusprig gebraten, mag sie vielleicht auch tats\u00e4chlich ausgezeichnet schmecken, kann ich mir vor-stellen. Hatte der Vogel ein erf\u00fclltes Leben, habe ich eigentlich auch nichts gegen diese Schlachtungen. Doch werde ich in diesem Blog aufzeigen, dass dies in den meisten F\u00e4llen nicht so ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele der G\u00e4nse sterben noch bevor sie ein Jahr alt sind. Zeit ihres Lebens wurden sie wegen Ihrer Daunen gerupft oder mussten im Akkord K\u00fcken produzieren. Das jedoch war schon einmal Inhalt einer meiner Aus-f\u00fchrungen. Die Schlachtung ist dann vielfach eine Erl\u00f6sung f\u00fcr die armen Gesch\u00f6pfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann gibt es die anderen. Jene, die gem\u00e4stet werden. Gl\u00fccklich k\u00f6nnen sich jene sch\u00e4tzen, die wie in diesem Video gen\u00fcgend Auslauf haben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/natuerlich\/wo-sich-bio-gaense-wohlfuehlen\/swr\/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NzM1MTU\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/natuerlich\/wo-sich-bio-gaense-wohlfuehlen\/swr\/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NzM1MTU<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Andere hingegen verbringen die H\u00f6lle auf Erden \u2013 v.a. wenn sie gestopft werden. Diese Tiere sollen keinen Auslauf haben, da es weniger um ihr Fleisch als vielmehr um ihre Leber geht. In Frankreich eine gern gesehene Delikatesse (\u201eFoie gras\u201c) \u2013 auch hierzulande finden sich immer wieder sog. \u201eKulinarische Feinspitze\u201c, die zu Gabel und Messer greifen und sich dieses grausame Machwerk der Tierhaltung schmecken lassen. Aus der Fettleber entsteht \u00fcbrigens auch die G\u00e4nseleberpastete (\u201ePat\u00e9 de Foie\u201c). Bei diesem \u201eStopfen\u201c (\u201eGavage\u201c) wird dem Tier \u00fcber drei bis vier Wochen 3- bis 4-mal t\u00e4glich ein 50 cm langes Rohr in den Hals geschoben. Durch dieses wird ein stark gesalzener Futterbrei direkt in den Magen gepumpt \u2013 jede Fuhr entspricht rund 20 % des Gesamtgewichtes der V\u00f6gel! Der Brei besteht zu 95 % aus Mais und zu 5 % aus Schweineschmalz. Meist sind auch Antibiotika enthalten. Die mechanisierte F\u00fctterung dauert drei Sekunden \u2013 so k\u00f6nnen pro Stunde rund 400 Tiere gestopft werden. Ein Gummiband um den Hals soll das Erbrechen der Tiere verhindern. Eine solche gestopfte Leber wiegt bei der Schlachtung zwischen einem bis zwei Kilogramm, eine normale im Vergleich hingegen nur 300 Gramm (bei Enten 700 g mit einem Fettgehalt von 56 \u2013 60 %) bei G\u00e4nselebern liegt dieser bei 40-50 %. V.a. Triglyceride lagern sich in dem Organ an. Eine solche \u00dcberf\u00fctterung der V\u00f6gel fand bereits im alten \u00c4gypten gegen 2500 v. Chr. statt. Frankreich ist in der \u201eProduktion\u201c mit 75 % Weltmarktf\u00fchrer. Damit Sie eine Vorstellung \u00fcber das Ausmass des Ganzen bekommen: Jedes Jahr werden alleine in Frankreich, Ungarn, Spanien und Bulgarien mehr als 24.000 Tonnen (!) Fettleber produziert, rund 96 % davon kommt von Enten. Mehr als 25 Mio Tiere mussten hierf\u00fcr ihr Leben lassen. Zirka 30.000 Menschen sind in diesem Industriezweig vornehmlich im Elsass und im Perigord besch\u00e4ftigt. Hauptabnehmer der traurigen Delikatesse ist neben Frankreich selbst auch Spanien. Doch Deutschland liegt mit 121 Tonnen (im Jahr 2004) bereits an Stelle Nummer 5 \u2013 Verbrauch \u00fcbrigens steigend. Bis zu 70,- \u20ac muss der Konsument f\u00fcr ein Kilogramm Stopfleber auf den Tisch bl\u00e4ttern. 70,- \u20ac f\u00fcr sechs Monate H\u00f6llenqualen eines Tieres! Und nun zur perversen Tatsache: In 22 der 27 EU-Staaten (darunter auch Deutschland und \u00d6sterreich, aber auch die Schweiz) ist das Stopfen verboten (so auch in Australien, Argentinien, Israel und der T\u00fcrkei) \u2013 der Verkauf der Produkte jedoch genehmigt! Eigentlich ist die Herstellung von Stopfleber in der EU grunds\u00e4tzlich verboten, da dies gegen die EU-Richtlinie 98\/58CE verst\u00f6sst (Schutz von Tieren auf Zuchtfarmen \u2013 \u201eDie Art des F\u00fctterns und Tr\u00e4nkens darf den Tieren keine unn\u00f6tigen Leiden oder Sch\u00e4den verursachen.\u201c) \u2013 in Deutschland auch gegen \u00a7 17 sowie \u00a7 3 TSchG. Deshalb hat die Tierschutz-Lobby-Organisation PETA immer wieder Strafanzeige wegen \u201eBeihilfe zur qu\u00e4lerischen Tiermisshandlung\u201c erstattet. So etwa Anfang 2022 gegen viele Restaurantbetreiter, die die Stopfleber auf ihrer Speisekarte haben\/hatten, zuletzt im M\u00e4rz dieses Jahres gegen eine Feinkosthandlung aus Berlin. Letztere wurde zu einer Zahlung von 500,- \u20ac an einen Tierschutzverein verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Frankreich: Stopfleber oder Tierschutz | Europa Aktuell\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pAOS2mV1cVc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Man m\u00f6chte es nicht glauben \u2013 doch hat die indische Regierung als bislang einzige den Import dieser Produkte untersagt \u2013 ein gutes Beispiel. In der Schweiz wurde ein solches Einfuhrverbot in den Jahren 2017 bis 19 diskutiert \u2013 der St\u00e4nderat jedoch lehnte eine entsprechende Gesetzes-vorlage ab. Immer wieder gab es auch in unseren Breitengraden Initiativen: So erstattete die Tierschutzorganisation PETA anno 2008 Strafanzeige gegen rund 50 Restaurants und deren K\u00f6che \u2013 erfolglos. Im Oktober 2012 scheiterten mehrere EU-Parlamentarier bei ihrem Versuch, die Herstellung von Stopfleber zu verbieten \u2013 selbes Spiel im Juli 2019, als einige d\u00e4nische Abgeordnete vor dem Hintergrund der moralischen Grenzen ein Importverbot durchsetzen wollten. In Frankreich ist die \u201eGavage\u201c gar seit 2004 \u201eNationales und gastronomisches Kulturerbe\u201c und damit von etwaigen Tierschutzgesetzen ausgenommen. Enten etwa werden innerhalb von nur 7-8 Wochen dermassen gem\u00e4stet, dass ihre Leber zum Schlachtzeitpunkt 4-5mal gr\u00f6sser als das normale Organ ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"60 Sekunden \u00fcber die Qual von Stopfleber \u2013 wirst du weiterhin Stopfleber essen?\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/bBhqtjIdkUw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Und damit leider noch kein Ende! Nach all dieser lebenslangen Tortur hat sich in Rouen und Umgebung eine weitere grausame kulinarische Spezialit\u00e4t gebildet: Die Blutente (\u201eCanards au sang\u201c)! Hier wird die Ente in einem Vakuumkasten erstickt. Somit bleibt das Blut im K\u00f6rper \u2013 es sorgt f\u00fcr ein etwas r\u00f6tliches Fleisch. Das Tier muss innerhalb von zwei Stunden nach seinem Tod zubereitet werden und wird hierf\u00fcr nur kurz angebraten, damit das Blut und das Eiweiss nicht gerinnt. Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet diese T\u00f6tungsart, das Lebensmittelgesetz das Schlachten ohne Blutentzug. In \u00d6sterreich ist dies hingegen durch die Schlachtverordnung v.a. f\u00fcr rituelle T\u00f6tungen genehmigt. Nach EU-Gesetz d\u00fcrfen jedoch auch Blutenten hierzulande verkauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Lobend zu erw\u00e4hnen sei, dass der US-Promi-Starkoch mit \u00f6ster-reichischen Wurzeln, Wolfgang Puck, seit 2006 keine G\u00e4nseleber mehr anbietet. Zudem wurde 2004 in Kalifornien ein Gesetz auf den Weg geschickt, das die Herstellung und den Verkauf mit Federn oder anderer Produkte von gestopften Enten und G\u00e4nsen verbietet. Eine Klage dagegen wurde durch den Supreme Court zur\u00fcckgewiesen. Es trat zum 01. Juli 2012 in Kraft. Wieso ist es dort machbar \u2013 in unseren Breitengraden jedoch nicht? Die Unterschrift unter dieses Gesetz hat \u00fcbrigens kein Geringerer als der 38. Gouverneur des Landes, der in \u00d6sterreich geborene Arnold Schwarzenegger gesetzt. Auch der Stadtrat von Chicago versuchte ein solches Verkaufsverbot durchzudr\u00fccken \u2013 die Verordnung wurde jedoch zwei Jahre sp\u00e4ter anno 2008 wieder aufgehoben. In New York City jedoch untersagt seit Oktober 2019 ein Gesetz den Verkauf. Bei Missachten der Verordnung droht ein Bussgeld von bis zu 2.000 US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Qualen diese Tiere durchzumachen haben, war ihnen anzusehen. Immer mehr Prominente unterst\u00fctzen deshalb Initiativen, die an die Gaumenfreude unserer Mitbewohner appellieren: Nein zur Martini-Gans und v.a. Nein zur Stopfleber. So meinte beispielsweise der Obmann des Tierschutzvereins \u201eAnimal Spirit\u201c, Dr. Franz-Joseph Plank:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEs ist unmoralisch, ein \u201aLuxus\u2018-Produkt zu verkaufen bzw. zu verzehren, welches so viel Leid verursacht hat!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die beiden durch die UNO anerkannten Tierschutzorganisationen \u201eWSPA\u201c und \u201eAdvocates for Animals\u201c haben zum Verzicht auf franz\u00f6sische G\u00e4nseleber-Produkte aufgerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieser Website k\u00f6nnen Sie eine Petition in Deutschland unterschreiben, um den Bundes-Landwirtschafts- und Ern\u00e4hrung- bzw. Heimatsminister Alois Rainer (CSU) zu weiteren Massnahmen \u201eanzuregen\u201c \u2013 verpflichten kann man ihn leider nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/animalequality.de\/blog\/die-verlogenheit-der-stopfleberindustrie\/\">Die Verlogenheit der Stopfleberindustrie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum Heiligen Martin: Jedes Jahr landen alleine in \u00d6sterreich vornehmlich zu Martini oder zu Weihnachten rund 300.000 G\u00e4nse auf den Festtagstischen. Und mit \u201eheimischer Produktion\u201c ist da leider nicht viel los: Etwa 90 % stammen von industriellen Mastbetrieben aus Ungarn, Polen oder Frankreich. Keulen und Brust sind in der Stopfleber-Produktion zumeist Abfallprodukte \u2013 finden sich jedoch nicht selten auf den Tellern der Feinspitze wieder. Auch in Deutschland werden 7 von 8 G\u00e4nsen importiert. In diesen Dunstkreis der Tierfolter fallen nun auch jene G\u00e4nsebauern, die Ihren Tieren sechs Monate \u201eLeben\u201c erm\u00f6glichen. Mit Auslauf, normaler Nahrung und der ben\u00f6tigten Weidem\u00f6glichkeit. Deshalb sollte es doch auch im Interesse jener Bauern sein, wenn solche grauenhafte Tierhaltung und der Handel der daraus entstehenden Produkte verboten wird. Da lobe ich mir den Martini-Brauch in S\u00fcd-deutschland, wo die Kinder, die gerade vom Martini-Laternenumzug zur\u00fcckkommen, kleine Martinig\u00e4nse aus gebackenem Keks- oder Hefeteig erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gans hat in den Legenden und Sagen immer wieder eine heraus-ragende Bedeutung. G\u00e4nse haben im alten Griechenland die Tempel bewacht, das r\u00f6mische Capitol soll aufgrund des Geschnatters der G\u00e4nse vor dem Angriff der Gallier gerettet worden sein. Julius C\u00e4sar r\u00fchmte den Anmut und den Geist der G\u00e4nse, Konrad Lorenz baute seine Verhaltens-psychologie nicht etwa auf Beobachtungen der Spezies \u201eMensch\u201c auf, sondern verdankt seine Erkenntnis den Graug\u00e4nsen. Wieso vergehen sich dann ausgerechnet jene Menschen an den anmutigen V\u00f6geln, die von sich aus behaupten, etwas besseres zu sein und sich diesen Luxus leisten wollen? Zudem \u2013 weshalb schiessen J\u00e4ger zus\u00e4tzlich Wildg\u00e4nse aus Skandinavien, die in Bundesl\u00e4ndern wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt \u00fcberwintern m\u00f6chten (2023\/24 waren es nicht weniger als 148.851 V\u00f6gel, nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes). Darunter auch sehr viele Kraniche. Nur jeder 17. Schuss ist t\u00f6dlich, viele der V\u00f6gel krepieren elendigst. Immer wieder jagen Hobbysch\u00fctzen ausserdem in Naturschutzgebieten \u2013 2003 wurden 27 solcher illegaler J\u00e4ger angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>PS: Achten Sie beim Kauf einer Ente oder Gans darauf, dass auch die Innereien enthalten sind. Fehlen diese, so k\u00f6nnte es sich um eines dieser armen Tiere handeln, das die schlimmste Tortur durchgemacht hat, die man einem Tier nur antun kann. Hier k\u00f6nnen Sie \u00fcberpr\u00fcfen, ob dies der Fall ist:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/media.4-paws.org\/1\/9\/8\/7\/19876b500c71b3ef70d85ff42e30f3bd63b0bd97\/20190521_Positivliste_deutsch_aktualisiert_Final.pdf\">https:\/\/media.4-paws.org\/1\/9\/8\/7\/19876b500c71b3ef70d85ff42e30f3bd63b0bd97\/20190521_Positivliste_deutsch_aktualisiert_Final.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>PPS: Angesichts solcher Bilder, solcher Zahlen empfinde ich es als mehr als geschmacklos, dass der Morgenmoderator eines bayrischen Rundfunksenders einst meinte, dass er nun auch alle Martinig\u00e4nse begr\u00fcsse, an diesem Tage, der ihr letzter sein werde!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.vgt.at\/\">www.vgt.at<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.tierschutzverein.at\/martinigaense\/\">www.tierschutzverein.at\/martinigaense\/<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.peta.de\/themen\/foie-gras\/\">www.peta.de\/themen\/foie-gras\/<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.vier-pfoten.de\/kampagnen-themen\/themen\/nutztiere\/gaense\/stopfmast\">www.vier-pfoten.de\/kampagnen-themen\/themen\/nutztiere\/gaense\/stopfmast<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/animalequality.de\/blog\/die-verlogenheit-der-stopfleberindustrie\/\">animalequality.de\/blog\/die-verlogenheit-der-stopfleberindustrie\/<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.ethikguide.org\/\">www.ethikguide.org<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/albert-schweitzer-stiftung.de\/aktuell\/stopfleberproduktion\">albert-schweitzer-stiftung.de\/aktuell\/stopfleberproduktion<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.tierschutzvolksbegehren.at\/martini\/\">www.tierschutzvolksbegehren.at\/martini\/<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.tierschutzombudsstelle.steiermark.at\/\">www.tierschutzombudsstelle.steiermark.at<\/a><\/li><li>www.das-isst-\u00f6sterreich.at<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warnung: Der heutige Blog ist nichts f\u00fcr Zartbesaitete! 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