
{"id":12457,"date":"2026-01-10T08:11:12","date_gmt":"2026-01-10T06:11:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=12457"},"modified":"2026-01-10T08:11:12","modified_gmt":"2026-01-10T06:11:12","slug":"rettet-den-kongo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2026\/01\/10\/rettet-den-kongo\/","title":{"rendered":"Rettet den Kongo"},"content":{"rendered":"\n<p>Der heutige Blog handelt von einem Land, das eigentlich reich an Boden-sch\u00e4tzen (u.a. Gold und Coltan &#8211; ein wichtiges Metall f\u00fcr die Herstellung von Laptops, Smartphones oder den Batterien von Elektroautos) ist und alles bieten w\u00fcrde, was die Tourismus-B\u00fcros suchen: Dem Kongo! Bereits im Jahr 1960 wurde die ehemalige belgische Kolonie unabh\u00e4ngig. Seither allerdings schafft es das Land nicht, sich selbst auf die F\u00fcsse zu stellen. Ende Dezember gab das \u00f6sterreichische Aussenministerium die Reise-warnung der Sicherheitsstufe 4 (von 4) heraus. Die Sicherheitslage k\u00f6nne sich jederzeit rasch \u00e4ndern. In einem solchen Falle sind Reisende auf sich selbst gestellt &#8211; Versicherungen, Gerichte und auch die Botschaft kann bei einem Vorfall nichts f\u00fcr die entsprechenden Landsleute unternehmen. Auch das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt warnt generell vor Reisen in den Kongo und forderte deutsche Bundesb\u00fcrger auf, das Gebiet zu verlassen. Gleiches bei Frankreich und Grossbritannien. Was aber steckt dahinter? Unternehmen wir gemeinsam einen kurzen Streifzug durch dieses riesige Land \u2013 fl\u00e4chenm\u00e4ssig immerhin das zweitgr\u00f6sste auf dem afrikanischen Kontinent.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ursache des Konfliktes geht auf die Kolonialzeit zur\u00fcck. Der belgische K\u00f6nig Leopold II. (1888-1908) beutete das Land und seine Einwohner mit allen Kr\u00e4ften aus. Auch in den Jahren danach, als Belgien 1910 eine parlamentarische konstitutionelle Monarchie wurde, \u00e4nderte sich daran bis in&#8217;s Jahr 1960 nicht wirklich viel. Nach der Unabh\u00e4ngigkeit kam der Diktator Mobutu Sese Seko (1965-1997) an die Macht. Wie die meisten Diktatoren Afrikas nahm er bei seiner Gier nach Macht und Geld keine R\u00fccksicht auf die Bev\u00f6lkerung: Das Verwaltungssystem, Milit\u00e4r, Polizei und Justiz waren korrupt und\/oder regimetreu. Bildung, Gesundheit und v.a. die Versorgung der Bev\u00f6lkerung blieben dabei auf der Strecke &#8211; tausende Menschen, darunter auch Kinder und \u00c4ltere, verhungerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Ende des Kalten Krieges verst\u00e4rkte die internationale Staaten-gemeinschaft ihren Druck auf Mobutu. 1994 dann das n\u00e4chste Problem: Im Nachbarstaat Ruanda fand ein Genozid der Hutus an den Tutsis bis-lang nicht bekannten Ausma\u00dfes statt. Hunderttausende fl\u00fcchteten, darunter allerdings auch die T\u00e4ter selbst, in den rohstoffreichen Osten des Kongos. Die Region versank im Morast &#8211; es herrschte nurmehr das Recht des St\u00e4rkeren. 1997 schliesslich wurde Mobutu im ersten Kongo-Krieg gest\u00fcrzt. Es war ein B\u00fcndnis aus der \u201cAlliance des Forces D\u00e9mo-cratiques pour la Lib\u00e9ration du Congo\u201d (AFDL), mit dabei auch die L\u00e4nder Ruanda, Uganda und Angola. Staaten, die eigentlich zuhause ebenso gen\u00fcgend zu tun gehabt h\u00e4tten. Auch das wirkt sich bis zum heutigen Tage aus. Laurent-D\u00e9sir\u00e9 Kabila wurde als neuer Pr\u00e4sident in&#8217;s Amt gesetzt. Doch auch ihm gelang es nicht, Ruhe in das Land zu bringen. Im Osten w\u00fcteten nach wie vor die unterschiedlichsten Rebellengruppen. Zudem zogen sich immer wieder Rebellen aus den Nachbarstaaten der mit Kabila verb\u00fcndeten L\u00e4nder und Burundi auf kongolesisches Gebiet zur\u00fcck. Die einst verb\u00fcndeten Regierungschefs liessen Kabila deshalb fallen. 1998 schliesslich intervenierten sie milit\u00e4risch erneut im Kongo, um die Rebellen zu bek\u00e4mpfen. Kabila suchte Hilfe bei Angola, Namibia, Simbabwe und dem Sudan. Daf\u00fcr vergab er Konzessionen f\u00fcr den Roh-stoffabbau (Sch\u00fcrfrechte) in seinem Land. Die Folge: Der Zweite Kongo-krieg, der von 1998 bis 2003 andauern sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die UNO reagierte schon 1999 mit der Friedensmission MONUC. Das Land sollte befriedet, die staatlichen Strukturen verst\u00e4rkt und der Sicherheits-sektor demokratisiert werden. Es war ein Peace-Making-Einsatz, schliesslich erhielt die UN-Interventionsbrigade das Mandat, jederzeit auch mit Waffeneinsatz gegen Rebellen vorgehen zu k\u00f6nnen. Das Mandat wurde mehrfach bis 2023 verl\u00e4ngert. Der Abzug der Friedenstruppen aber verz\u00f6gerte sich &#8211; nach wie vor befinden sich rund 15.000 Blauhelme dort (Polizeikr\u00e4fte aus 26, Milit\u00e4rpersonal aus 49 L\u00e4ndern). Die kongo-lesische Regierung konnte mit ihren eigenen Streitkr\u00e4ften FARDC nicht selbst f\u00fcr Sicherheit im Lande sorgen. Zudem haben Kritiker der nun-mehrigen \u201cMONUSCO-Friedensmission\u201d Versagen vorgeworfen, da zu wenig in die Konflikte eingegriffen worden sei. Deshalb stellte die Entwicklungsgemeinschaft des s\u00fcdlichen Afrika (SADC) eine eigene 5.000-k\u00f6pfige Truppe aus Malawi, S\u00fcdafrika und Tansania auf, die der Regierung des Kongos beistehen solle. Sie stehen nach wie vor im Kampfeinsatz &#8211; auch gegen immer wieder die Grenzen \u00fcberschreitende Rebellen aus Uganda und Burundi.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf politischer Ebene konnten ebenfalls keine Ergebnisse erzielt werden. Beim Treffen der Afrikanischen Union im Februar vergangenen Jahres wurde nichts Greifbares beschlossen: Man solle sich auf einen Waffen-stillstand einigen! Gar nicht so einfach, kommt es doch zwischen den unterschiedlichen Bev\u00f6lkerungsgruppen immer wieder zu Landstreitig-keiten &#8211; nicht weniger als 200 ethnische Gruppen leben im Land. Dies zumeist auf Kosten der Banyamulenge, der kongolesischen Tutsis im Mulenge-Hochland in S\u00fcd-Kivu im Osten. Sie stammen eigentlich aus Ruanda, wurden aber w\u00e4hrend der Kolonialzeit f\u00fcr die Arbeit auf den Plantagen in den Kongo gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2019 wurde der erste zivile Pr\u00e4sident der Demokratischen Republik (!) Kongo seit 1960, F\u00e9lix Tshisekedi, vereidigt. Alle Hoffnungen zur friedlichen Beilegung des Konfliktes konzentrierten sich fortan auf ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen \u00fcbrigens hat auch der Internationale Gerichtshof in Den Haag seine Ermittlungen begonnen. Sie fokussieren sich einstweilen auf die Rebellenf\u00fchrer Thomas Lubanga, Bosco Ntaganda und Jean-Pierre Bemba. W\u00e4re es nicht allzu tragisch &#8211; man k\u00f6nnte lachen ohne End: Bemba wurde 2003 Vizepr\u00e4sident, in der aktuellen Regierung des Kongos Verteidigungsminister und ist derzeit Infrastrukturminister! Zudem hat ein Pariser Gericht den kongolesischen Warlord Roger Lumbala zu 30 Jahren Haft wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Zuvor Demokratieaktivist, f\u00fchrte er w\u00e4hrend des \u201cgrossen Kongokrieges\u201d von 1998 bis 2003 die bewaffnete Gruppe RCD-N an. Doch war ihm schlussendlich die Gier nach Macht und der Mineralienhandel wichtiger als die Demokratie. Er schloss sich dem prougandischen Rebellenf\u00fchrer Jean-Pierre Bemba an, der 2002 und 2003 m\u00f6glichst viele Gebiete im Kongo einnehmen wollte. So u.a. auch den Ituri-Regenwald, das Gebiet der Bambuti-Pygm\u00e4en. Sie gelten seit alters her als Waldwesen, nicht als normale Menschen. Diese wurden vor die Wahl gestellt, Fleisch f\u00fcr die Rebellen zu liefern oder selbst gegessen zu werden. Manche glaubten damals, dass das Essen von Pygm\u00e4en magische Kr\u00e4fte verleihe. Vergewaltigung, Mord und Kannibalismus waren die Folge. Lumbala wurde sp\u00e4ter Aussenhandelsminister. Der dortigen Regierung bleibt offenbar nichts anderes \u00fcbrig, als solche Menschen miteinzubinden. Deshalb alsdann die derzeitige Vielparteien-koalition \u201eUnion Sacre\u00e9 pour la Nation\u201c (UNS).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hintergrund aber spann Ex-Pr\u00e4sident Kabila nach wie vor die F\u00e4den. Als \u201cSenator auf Lebenszeit\u201d mischte er fleissig im Sicherheitsbereich und dem Wirtschaftsektor mit. Am 30. September letzten Jahres wurde er in Abwesenheit wegen Hochverrats, Kriegsverbrechen und Planung eines Regierungsumsturzes zum Tode verurteilt. Er sei einer der Drahtzieher der Verbrechen der Rebellenorganisation AFC (siehe weiter unten!). Kabila jedoch lebt im Exil &#8211; u.a. auch in S\u00fcdafrika. 2024 wurde Tshisekedi wiedergew\u00e4hlt. An seiner Seite als Regierungschefin: Judith Suminwa Tuluka! Tshisekedi brachte trotzdem zahlreiche Reformen in&#8217;s Rollen. Das Gesundheitssystem wurde verbessert und eine kostenlose prim\u00e4re Schulbildung eingerichtet. Weniger Erfolg hat er bei der Korruption und dem Verwaltungsapparat, der nach wie vor wie zu Zeiten Mobutus bzw. Kimbalis agiert. Das Land ist mit dieser Regierung zwar prowestlich orientiert, dennoch ist China der wichtigste Handelspartner &#8211; vor allem f\u00fcr die Rohstoffe. Und genau in dieser rohstoffreichen Ostregion liegt in Bezug auf die Sicherheit einiges im Argen. Eine ganze Generation kennt dort nichts anderes als Mord und Totschlag, Waffen und Gewalt. Viele schliessen sich &#8211; mangels wirtschaftlicher Perspektiven &#8211; den Rebellen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Tshisekedi hat sich inzwischen mit seinen Kollegen aus den Nachbar-staaten grossteils diplomatisch ausges\u00f6hnt, doch macht ihm hierbei Ruanda nach wie vor einen Strich durch die Rechnung: Auch ein Krieg zwischen beiden Staaten ist nicht ausgeschlossen. So haben Rebellen des 23. M\u00e4rz im Februar 2025 mit Hilfe von 4.000 Regierungssoldaten Ruandas (wird von der Regierung Ruandas bestritten!) die beiden kongolesischen Gro\u00dfst\u00e4dte Goma und Bukavu eingenommen &#8211; Millionen-st\u00e4dte. Unter den Opfern waren auch Blauhelm-Soldaten der UNO. 400.000 Menschen sind alleine aus Goma zuvor geflohen. UN-General-sekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres forderte damals die M23-Rebellen auf, die Gewalt-Offensive sofort einzustellen &#8211; leider ohne Erfolg. UN-Personal wurde in die Hauptstadt Kinshasa bzw. in&#8217;s benachbarte Uganda verlegt. Auch die Afrikanische Union, vertreten durch deren Vermittler, dem angolanischen Pr\u00e4sidenten Jo\u00e3o Louren\u00e7o, forderte die sofortige Ein-stellung der Kampfhandlungen der Rebellen und Truppen Ruandas.<\/p>\n\n\n\n<p>Politisch regiert nun dort die \u201cKongo-Fluss-Allianz\u201d (AFC) mit Corneille Nangaa, dem Ex-Chef der kongolesischen Wahlkommission (CENI) an der Spitze. Deren Ziel ist es, die Regierung Tshisekedi zu st\u00fcrzen und die Macht \u00fcber den ganzen Kongo zu erhalten. Damit kontrollieren alsdann erneut Rebellen gemeinsam mit Ruanda die beiden rohstoffreichen Regionen Nord- und S\u00fcd-Kivu. Paul Kagarne, der ruandische Pr\u00e4sident (Angeh\u00f6riger der Tutsis) spricht von nationalen Sicherheitsinteressen. Von Ruanda sicherlich vorgeschobener Hintergrund ist die Rebellenmiliz \u201eDemokratische Kr\u00e4fte zur Befreiung Ruandas\u201c (FDLR), die er dadurch bek\u00e4mpfen wolle. In dieser Miliz sind ruandische Hutus vertreten, die 1994 massgeblich am Genozid der Tutsis beteiligt waren. Er wirft der kongolesischen Regierung vor, diese Milizen zu unterst\u00fctzen. Inzwischen l\u00e4uft die illegale Ausbeutung des Kongos weiter: Rohstoffe werden illegal \u00fcber die Grenzen in die Nachbarl\u00e4nder geschmuggelt. Nicht nur durch die M23-Rebellen, sondern auch durch die Maji-Maji-Milizen, einer anderen Rebellengruppe. Auch die islamistische Miliz ADF meldet sich immer wieder auf grausame Art zu Wort: Sie \u00fcberfallen st\u00e4ndig im Ostkongo ganze D\u00f6rfer und richten unter der Bev\u00f6lkerung Massaker an. Schon 2024 soll nach UN-Angaben die Zahl der Binnenfl\u00fcchtlingen im Kongo bei \u00fcber 7 Mio gelegen haben. Und in Europa wundert man sich \u00fcber derart viele Fl\u00fcchtlinge aus Schwarzafrika! Die humanit\u00e4re Hilfe wurde in dieser Region aufgrund der K\u00e4mpfe nahezu eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hintergrund steht also der rohstoff-vernichtende Moloch China. Gelingt es der industrialisierten Welt des Westens nicht, seine Handels-abh\u00e4ngigkeit von China zugunsten anderer Lieferanten zur\u00fcckzufahren, wird sich in solchen Regionen dieser Welt auch nichts \u00e4ndern. Bis sie ausgesch\u00f6pft sind! Dann jedoch wird das humanit\u00e4re Leid dort noch gr\u00f6sser werden, als es ohnehin bereits ist!!! Der US-Pr\u00e4sident Donald Trump agiert dabei in die komplett falsche Richtung: Die meisten Drogenkartelle befinden sich nicht in Venezuela, sondern in Kolumbien und Mexiko. Deshalb bef\u00fcrchtet die mexikanische Pr\u00e4sidentin auch ein Eingreifen der USA in ihrem Staat unter Vorschiebung des Kampfes gegen den Drogenterrorismus. Venezuela besitzt die gr;ssten Erd\u00f6l-Reserven dieses Globusses. Jetzt holt er sich zig-Millionen Barrel des schwarzen Goldes aus dem Land. Auch bei Trumps vorhergehendem Eingreifen in Nigeria ging es einzig um die Rohstoffe des Landes. Und Gr\u00f6nland ist rohstoffreich &#8211; vermutet werden u.a. riesige Lager an Seltenen Erden. Es ist geradezu widerlich, wie dieser Mann unter Androhung von Waffengewalt gegen Verb\u00fcndete vorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens &#8211; Der wertvolle Regenwald des Kongos wird illegal abgeholzt, Natur- und Umweltsch\u00fctzer festgenommen und drangsaliert. Ist der Regenwald verschwunden, drohen dem Land \u00e4hnliche Naturkatastrophen wie in Fernost-Asien oder Brasilien &#8211; mit hunderttausenden Opfern und sehr viel Leid.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss noch ein paar Zahlen aus dem Osten des Kongos:<\/p>\n\n\n\n<p>Ein St\u00fcck Seife kostet 6 US-Dollar<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kilo Zucker 18 $<\/p>\n\n\n\n<p>Ein 25 kg-Sack Maniokmehl 17 $<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kilo Salz 8 $<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Grundschullehrer verdient rund 100 $ im Monat!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/de\">www.hrw.org\/de<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.unhcr.org\/de\/\">www.unhcr.org\/de\/<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/\"><u>www.bpb.de<\/u><\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.bmeia.gv.at\/\"><u>www.bmeia.gv.at<\/u><\/a><\/li><li>www.auswaertiges-amt.de\/<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der heutige Blog handelt von einem Land, das eigentlich reich an Boden-sch\u00e4tzen (u.a. 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