
{"id":12516,"date":"2026-01-24T08:02:40","date_gmt":"2026-01-24T06:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=12516"},"modified":"2026-01-24T08:02:40","modified_gmt":"2026-01-24T06:02:40","slug":"der-darm-enorm-wichtig-dennoch-gerne-tabu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2026\/01\/24\/der-darm-enorm-wichtig-dennoch-gerne-tabu\/","title":{"rendered":"Der Darm &#8211; enorm wichtig, dennoch gerne tabu"},"content":{"rendered":"\n<p>Na? Haben Sie auch schon mal Bauchschmerzen bekommen, wenn Sie sich ge\u00e4rgert haben? Oder Durchfall, wenn Sie gerade im vollen Stress waren?! In der westlichen Medizin bzw. Gesundheitsvorsorge kommt dem Darm eine viel zu geringe Bedeutung zu. Ganz anders verh\u00e4lt es sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Hier wird nahezu jedes Wehwehchen zuerst auf einen Ursprung im Darm hin untersucht. Dieser Muskelschlauch ist sicherlich eines der wichtigsten Organe im mensch-lichen K\u00f6rper. Deshalb hat er sich diesen Blog heute so richtig verdient.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Darm ist ein zirka 32 qm gro\u00dfer, gewundener Muskelschlauch. Seine L\u00e4nge h\u00e4ngt von der Ern\u00e4hrung und somit den Tierarten ab: Fleisch-fresser haben einen k\u00fcrzeren, da sich Fleisch recht gut verdauen l\u00e4sst. Pflanzenfresser haben einen sehr langen, Allesfresser liegen dazwischen. Er setzt sich aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen:<\/p>\n\n\n\n<p>1.) Der D\u00fcnndarm<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Abschnitt beginnt direkt am sog. \u201eMagenpf\u00f6rtner\u201c (\u201ePylorus\u201c) mit dem Magenausgang und endet am \u00dcbergang zum Dickdarm. Er ist rund f\u00fcnf bis sechs Meter lang, seine innere Wand gleicht einer Ziehharmonika. Dies verschafft ihm eine riesige Oberfl\u00e4che. Enzyme zerlegen die im Magen vorbearbeiteten Nahrungsbestandteile in ihre kleinsten Teile: Kohlehydrate zu Einfach-Zucker, Eiwei\u00dfe zu Aminos\u00e4uren sowie Fette zu Glyzerin und Fetts\u00e4uren. Die Enzyme werden in der Bauchspeicheldr\u00fcse, den Mundspeicheldr\u00fcsen und im Magen gebildet. Sie zersetzen die Kohlehydrate und Eiweisse. Hinzu kommen noch Gallenfl\u00fcssigkeit (f\u00fcr die Fette) und Darmsekret sowie Magen- und Darmschleim, der verhindert, dass die Enzyme das Organ selbst angreifen und verdauen. Der Speise-brei in diesem Teil des Darms ist noch sehr d\u00fcnnfl\u00fcssig, da viel Wasser beigegeben wird. \u00dcber die Wand des D\u00fcnndarms werden die zerlegten Nahrungsbestandteile, aber auch Salze und Vitamine resorbiert und direkt in den Blutkreislauf abgegeben. \u00dcber die Pfortader gelangen diese als erstes in die Leber. Im D\u00fcnndarm werden zudem Hormone gebildet, die einerseits die Produktion von Gallenfl\u00fcssigkeit aus der Leber und Bauchspeicheldr\u00fcsensaft aus dem Pankreas anregen, die Wasserzufuhr steuern und dem Gehirn durch die sog. \u201ePeptidbotenstoffe\u201c ein S\u00e4tti-gungsgef\u00fchl weitergeben. Der D\u00fcnndarm besteht aus dem Zw\u00f6lffinger-, dem Leer- und dem Krummdarm.<\/p>\n\n\n\n<p>2.) Der Dickdarm<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dickdarm befindet sich im rechten Unterbauch, er ist bis zu 1,5 m lang und setzt sich zusammen aus dem Blinddarm mit Wurmfortsatz, dem Grimm- und dem Mastdarm. Der Mastdarm endet mit dem After (\u201eAnus\u201c). Im Dickdarm werden dem fl\u00fcssigen Nahrungsbrei das Wasser und weitere Salze entnommen: Dabei erfolgt die Eindickung des Breis zum Stuhl. Dieser wird durch recht kr\u00e4ftige, wellenf\u00f6rmige Bewegungen (\u201eperistaltische Bewegungen\u201c) zum Mastdarm weitergef\u00fchrt. Nun wird der Gang zur Toilette notwendig. Im Dickdarm ist die immens wichtige Darmflora zu finden. Etwa zehn Billionen Bakterien (rund 400 verschiedene Arten &#8211; das Gesamtgewicht nur der Darmflora bel\u00e4uft sich auf zirka 1,5 kg) ern\u00e4hren sich hier von den unverdaulichen Bestandteilen der Nahrung und produzieren dabei die Vitamine B und K (Blut-gerinnung). Ausserdem werden sch\u00e4dliche Erreger vernichtet &#8211; dies ist der direkte Bezug zur TCM, da nicht wenige Krankheiten tats\u00e4chlich ihren Ursprung im Darm haben (siehe etwas sp\u00e4ter).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Darmwand sind viele Nerven enthalten, die st\u00e4ndig Informationen weitergeben. Deshalb wirkt sich etwa auch Stress auf die Verdauung aus. Der Darm ist im Vergleich zum Herzen kein dauerarbeitendes Organ. Er braucht Ruhezeiten. Alsdann sollte nur dreimal am Tag gegessen werden &#8211; auch der kleine Snack zwischendurch wirkt sich bei vielen sch\u00e4dlich aus. Im Normalfall bel\u00e4uft sich die Verdauung zwischen der Nahrungs-aufnahme und der Ausscheidung auf rund 33 bis 43 Stunden (davon 1-5 Stunden im Magen).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie h\u00e4ufig jemand auf die Toilette muss, ist individuell bestimmt. Manche gehen dreimal am Tag, andere vier- bis f\u00fcnfmal die Woche. Allerdings h\u00e4ngt dies durchaus mit der Ern\u00e4hrung zusammen. Ballaststoffe sind unverdaulich und werden wieder ausgeschieden. Sie \u00fcbernehmen aber eine wichtige Reinigungsfunktion und sorgen f\u00fcr ein vorzeitiges S\u00e4ttigungsgef\u00fchl. Wer also viele dieser Ballaststoffe zu sich nimmt, wird auch \u00f6fters auf die Toilette m\u00fcssen. Allerdings kann dieses System auch gest\u00f6rt werden:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Durchfall (Diarrh\u00f6)<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei wird dem Nahrungsbrei zu wenig Wasser entzogen. Das kann an einer Infektion, an zu viel Fl\u00fcssigkeit aus dem D\u00fcnndarm oder auch einem zu raschen Transport des Breis liegen. Deshalb sollte bei Durchfall viel Fl\u00fcssigkeit getrunken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Verstopfung<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei wird der Nahrungsbrei zu langsam durch den Dickdarm bef\u00f6rdert. Dies liegt zumeist an zu wenig kr\u00e4ftigen Darmbewegungen. Dabei wird immer mehr Wasser dem Brei entzogen, sodass dieser immer fester wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Darmbakterien, Einzeller und Pilze des Dickdarms \u00fcben sehr wichtige Funktionen f\u00fcr den gesamten K\u00f6rper aus. Sie k\u00f6nnen gar f\u00fcr Gef\u00fchle zust\u00e4ndig sein. So beeinflussen etwa spezielle Milchs\u00e4ure-bakterien die Produktion von Vorl\u00e4ufern des Gl\u00fcckshormons Serotonin.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Menschen verf\u00fcgen zudem \u00fcber eine gr\u00f6ssere Anzahl an Nimmersatt-Bakterien, die normalerweise signalisieren, dass es Zeit f\u00fcr Nahrungsnachschub wird. Diese Menschen sind dicker und haben eine gr\u00f6ssere Gefahr an Diabetes zu erkranken. Allerdings gibt es auch die Hungerhaken. Etwa E.coli. Seine Zellwand besteht aus Zucker. Damit vermittelt es dem K\u00f6rper, dass gen\u00fcgend Zucker vorhanden ist &#8211; der Mensch nimmt weniger Kohlehydrate auf. E.coli kommt damit recht gut zugange, ben\u00f6tigt es doch weniger Nahrung als seine anderen Arbeits-kollegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unbestreitbar aber ist die positive Wirkung auf das Autoimmunsystem. So werden Erreger wie Grippeviren durch die Darmflora unsch\u00e4dlich gemacht. Ein gesunder Darm bewirkt also ein ges\u00fcnderes Leben. Doch gibt es auch hier zwei Seiten: Bei der Zersetzung von Ballaststoffen werden vermehrt schlechte Fetts\u00e4uren freigesetzt, die \u00fcber das Blut direkt in das Knochenmark bef\u00f6rdert werden. Dort steigern sie die Produktion von Immunzellen, die beispielsweise f\u00fcr die \u00fcbersteigerte Allergie-Reaktion des K\u00f6rpers bei Asthma zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Fetts\u00e4uren dienen jedoch auch dem Gehirn als M\u00fcllm\u00e4nner. Sie sorgen f\u00fcr den Abtransport von Endprodukten, die im Gehirn nicht mehr ben\u00f6tigt werden. Funktioniert dies nicht mehr, so kann es zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Demenz und Schizophrenie f\u00fchren. Doch sind die wissenschaftlichen Untersuchungen zu dieser Thematik noch nicht abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Arbeit der Darmflora entstehen Gase und Stoffe, die f\u00fcr die Farbgebung des Endproduktes verantwortlich zeichnen. So l\u00e4sst sich der Reizdarm erkl\u00e4ren, aber auch schwere Erkrankungen. Die Behandlung erfolgt dann zumeist \u00fcber Antibiotika mit anschlie\u00dfender Stuhltrans-plantation, also der Zugabe von gesundem Kot eines anderen Menschen. Dadurch werden die sch\u00e4dlichen Bakterien gegen gesunde ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich also gilt: Je besser der Darm funktioniert, desto beschwerdeloser ist auch sein Besitzer. Dies erkannte die TCM schon sehr fr\u00fch. Sie setzt weniger auf Fette und Zucker in der Ern\u00e4hrung &#8211; jedoch vermehrt auf ballaststoffreiche. Mit H\u00fclsenfr\u00fcchten anstelle von Krusten-braten kann also jeder Einzelne dieses f\u00fcr den Menschen so wichtige Organ bei seiner Arbeit unterst\u00fctzen. Zudem helfen Laktobazillen beim Wiederaufbau der Darmflora &#8211; sie kommen etwa im Naturjoghurt vor. Daneben sollte langsam gegessen werden. Durch das vollst\u00e4ndige Bespeicheln und bed\u00e4chtige Kauen wird die Nahrung bereits im Mund vorverdaut. Das entlastet neben dem Magen auch den Darm, die Leber und die Bauchspeicheldr\u00fcse. Mindestens zwei Liter Fl\u00fcssigkeit (Mineralwasser, verd\u00fcnnter Fruchtsaft oder Tee) halten den Nahrungsbrei auch im Darm noch gut beweglich. Apropos Bewegung: Durch regel-m\u00e4ssige Bewegung wird das Organ &#8211; wie alle anderen auch &#8211; mehr durchblutet. Kein Fehler! Hilft auch gut gegen Bl\u00e4hungen. Daneben sollten Ruhe- und Erholungsphasen bewusst eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber noch zu den Erkrankungen:<\/p>\n\n\n\n<p>.) Lebensmittelintoleranzen<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6rper kann durch eine St\u00f6rung der Enzyme bestimmte Stoffe nicht aufnehmen (etwa die Einfachzucker Laktose oder Fruktose). Das f\u00fchrt zu Unvertr\u00e4glichkeitsreaktionen wie Bauchschmerzen, Erbrechen, Bl\u00e4hungen oder Durchfall.<\/p>\n\n\n\n<p>.) Reizdarm (Colon irritabile)<\/p>\n\n\n\n<p>Vornehmlich Frauen erkranken an diesem organisch nicht erkl\u00e4rbaren, sehr unangenehmen Reizdarm. Er zeigt sich durch Bl\u00e4hungen, Durchfall und Verstopfung, sowie Bauchschmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p>.) H\u00e4morrhoiden<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei handelt es sich um krankhaft erweiterte Gef\u00e4sspolster im Analkanal. Neben Brennen, Jucken und leichtem Bluten kann es gar zu einem Versagen des Schliessmuskels f\u00fchren. M\u00f6gliche Ursachen sind zu starkes Pressen bei der Schwangerschaft oder bei st\u00e4ndigen Verstopfungen, eine Bindegewebsschw\u00e4che oder ballaststoffarme Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<p>.) Magen-Darm-Grippe<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgel\u00f6st durch einen Erreger \u00e4ussert sich diese Erkrankung vornehmlich durch Brechdurchfall. Es handelt sich um eine Sch\u00e4digung der Schleim-h\u00e4ute.<\/p>\n\n\n\n<p>.) Zw\u00f6lffingerdarmgeschw\u00fcr (Ulcus duodeni)<\/p>\n\n\n\n<p>Geht zumeist einher mit einem Magengeschw\u00fcr. Es wird durch den \u201eMagenkeim\u201c (Helicobacter pylori) ausgel\u00f6st und \u00e4ussert sich in der Sch\u00e4digung der Schleimh\u00e4ute. M\u00e4nner erkranken h\u00e4ufiger daran als Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>.) Chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankungen (CED)<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu z\u00e4hlen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. W\u00e4hrend sich die Colitis auf den Grimm- und Mastdarm beschr\u00e4nkt, kann bei zweiterem der komplette Verdauungstrakt durch Entz\u00fcndungen befallen sein &#8211; vom Mund bis zu After.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2028.) Divertikulose<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei handelt es sich um Ausst\u00fclpungen an der Darm-Aussenwand. Entz\u00fcnden sich diese (Divertikulitis) oder platzen, kann sich dadurch auch das Bauchfell entz\u00fcnden. Hier helfen Antibiotika oder die operative Entfernung.<\/p>\n\n\n\n<p>.) Darmpolypen<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorw\u00f6lbungen der Schleimhaut im Grimm- und Mastdarm f\u00fchren meist zu keinerlei Beschwerden. Allerdings k\u00f6nnen sie entarten und als Darmkrebs enden. Dieser ist bei Frauen die zweith\u00e4ufigste, bei M\u00e4nnern die dritth\u00e4ufigste Krebserkrankung in Deutschland. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine regelm\u00e4ssige Darmspiegelung (\u201eKoloskopie\u201c), die via MR-Tomographie oder der CT-Technik virtuell und damit schonend durchgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt noch ein Hinweis: Verwenden Sie keine Abf\u00fchrmittel! Sie beein-flussen den Darm in seiner nat\u00fcrlichen Funktionsweise. Besser ist frisch geriebener Apfel- oder M\u00f6hrenbrei bzw. warmes Ingwerwasser oder gr\u00fcner Tee mit zwei kleinen Bl\u00e4ttchen frischem Ingwer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Lehrbuch der Physiologie; Klinke, R. &amp; Silbernagl. S.; Georg Thieme Verlag 2005<\/p>\n\n\n\n<p>.) Darm mit Charme. Alles \u00fcber ein untersch\u00e4tztes Organ; Giulia Enders, Ullstein 2014<\/p>\n\n\n\n<p>.) Was passiert im Darm? Neues Wissen f\u00fcr mehr Darmgesundheit. Darmbarriere, Bauchhirn, Immunsystem und die richtige Ern\u00e4hrung; Julia Seidener-Nack; S\u00fcdwest 2014<\/p>\n\n\n\n<p>.) Schluck. Auf Entdeckungsreise durch unseren Verdauungstrakt; Mary Roach; Deutsche Verlags-Anstalt 2014<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.internisten-im-netz.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gesunderdarm.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.darmplus.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.gesundheit.gv.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.meduniwien.ac.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.darmzentrum-bern.ch\/de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.darmkrebs.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.gesunder-magen-darm.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na? Haben Sie auch schon mal Bauchschmerzen bekommen, wenn Sie sich ge\u00e4rgert haben? Oder Durchfall, wenn Sie gerade im vollen Stress waren?! In der westlichen Medizin bzw. Gesundheitsvorsorge kommt dem Darm eine viel zu geringe Bedeutung zu. 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