
{"id":12714,"date":"2026-04-11T08:43:53","date_gmt":"2026-04-11T06:43:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=12714"},"modified":"2026-04-11T08:43:53","modified_gmt":"2026-04-11T06:43:53","slug":"kulturelle-aneignung-gehts-noch-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2026\/04\/11\/kulturelle-aneignung-gehts-noch-2\/","title":{"rendered":"Kulturelle Aneignung \u2013 geht\u2019s noch?"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201e<em>Privilegierte Gesellschaftsmitglieder wollen, oftmals aus einem \u00dcber-legenheitsgef\u00fchl heraus, Regeln f\u00fcr alle vorgeben!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Mag. Dr. Michael Parzer, Kultursozioologe an der Uni Wien in den Salzburger Nachrichten)<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz ehrlich: Als ich den Begriff \u201eCultural Appropriation\u201c erstmals ent-deckte, musste ich googeln und dann lautstark lachen! Das war nun schon vor einiger Zeit \u2013 inzwischen ist es bitterer Ernst geworden und mir nicht mehr zum Lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erster \u2013 zugegebenermassen recht klobiger &#8211; Definitionsversuch: Das Informations- und Dokumentationszentrum f\u00fcr Antirassismus-Arbeit e.V. versteht unter kulktureller Aneignung<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>&#8230;<\/em><strong><em>einen Prozess, \u201ebei dem Elemente einer Kultur enteignet und aus dem Zusammenhang gerissen in einen anderen Kontext gesetzt werden.\u201c<\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweiter, etwas einfacherer Definitionsversuch: Unter \u201eCultural Appro-priation\u201c versteht der Experte die Ablehnung von Errungenschaften anderer dominanter Kulturen, die hierzulande jedoch in der Minderheit sind, durch eine ganz spezielle Bewegung. Anders ausgedr\u00fcckt: Es geht um die Reproduktion ethnischer Sterotype und Klischees, aber auch eine Trivialisierung der Unterdr\u00fcckung! Aaaah ja \u2013 na dann ist ja alles klar!<\/p>\n\n\n\n<p>Es klingt nicht nur sehr bl\u00f6de \u2013 es ist auch sehr bl\u00f6de! Es gibt also tat-s\u00e4chlich Menschen, die sich aufregen, wenn Menschen sich beim Karne-vals- oder Faschingsumzug als Indianer, Cowboy, Eskimo oder Schwarzer (selbstgew\u00e4hlter Begriff und damit wie etwa auch PoC politisch korrekt) verkleiden. Auch als Scheich oder Chinese sollte man sich nicht mehr maskieren d\u00fcrfen. Stadtmenschen in Lederhosen und Dirndln? Ausge-schlossen! K\u00e4nguruh geht gerade mal so durch \u2013 die haben keine starke Lobby! Durch derartige Verkleidung sollen seit m\u00f6glicherweise Jahr-hunderten bestehende Klischees weiter unterst\u00fctzt werden, meinen zumindest die Verfechter dieser \u201eCultural Appropriation\u201c &#8211; der kulturellen Aneignung. Ich halte das alles als grossen Mumpitz, verursacht von Menschen, die offenbar nichts anderes zu tun haben, als st\u00e4ndig andere zu kritisieren und selbst zum Lachen in den Keller gehen. Schliesslich ist es der Traum von Millionen Kindern, als Cowboy oder Indianer an der-artigen Events teilzunehmen. Heute aber heisst es, dass gerade Kinder daf\u00fcr sensibilisiert werden sollen, sich nicht wie jene Menschen zu kleiden, die aufgrund ihres Aussehens diskriminiert werden!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich an meine Kindheit zur\u00fcckdenke: Ja \u2013 auch wir waren damals davon nicht ausgenommen. W\u00e4re uns nie in den Sinn gekommen, als Herr M\u00fcller im Blaumann oder Frau Navrotil in der Kittelsch\u00fcrze auszur\u00fccken. Zweiteres d\u00fcrfte ich als Mann ohnedies auch nicht! Als Blackrock-Manager oder Fliessbandarbeiter, als Landwirt oder Polizist. Na ja, letzteres flackerte sp\u00e4ter dann m\u00f6glicherweise kurz auf, als ein Auszug aus dem Chippendales-Programm im Fernsehen mit dem viele kreischende Frauen gezeigt wurde. Doch das ist ein ganz anderes Thema!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich am\u00fcsierte mich damals k\u00f6stlich, als Teile der SPD die Abschaffung des Knecht Ruprechts als p\u00e4dagogisch nicht mehr der Zeit entsprechend forderte. Doch haben es die Damen und Herren tats\u00e4chlich ernst gemeint. Ebenso wie jene, die das Verbot der M\u00e4rchen der Gebr\u00fcder Grimm oder jener von Wilhem Busch verlangten. Generationen von Menschen sind damit aufgewachsen \u2013 gab es bei irgend jemandem einen bleibenden, seelischen Schaden? Auch diese bedienen sich der Klischees, die schon weit vor deren Ver\u00f6ffentlichung bestanden. Doch entstammen diese dem heimischen Kulturkreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas anderes sind die Geschichten von Karl May. Als der Ravensburger Verlag zwei Begleitmedien zur\u00fcckzog, um m\u00f6gliche Diskussionen dar\u00fcber zu umgehen, reagierte ich nurmehr mit Kopfsch\u00fctteln \u2013 Kritik war es mir nicht mehr wert. Ravensburger begr\u00fcndete dies in seiner Presseaussendung folgendermassen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>&#8230;Die Kolleg*innen diskutieren die Folgen f\u00fcr das k\u00fcnftige Programm und \u00fcberarbeiten Titel f\u00fcr Titel unser bestehendes Sortiment. Dabei ziehen sie auch externe Fachberater zu Rate oder setzen \u201eSensitivity Reader\u201c ein, die unsere Titel kritisch auf den richtigen Umgang mit sensiblen Themen pr\u00fcfen. Leider ist uns all das bei den Winnetou-Titeln nicht gelungen. Die Entscheidung, die Titel zu ver\u00f6ffentlichen, w\u00fcrden wir heute nicht mehr so treffen. Wir haben zum damaligen Zeitpunkt einen Fehler gemacht und wir k\u00f6nnen euch versichern: Wir lernen daraus!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch das deutsche ZDF, das die Rechte an den Karl May-Filmen inne hatte, nahm diese vorerst aus der Mediathek zur\u00fcck. \u00c4hm \u2013 hallo? Wir haben die B\u00fccher als Kinder verschlungen. Ich habe selbst daraus Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen. Dass dahinter eine \u201ekoloniale Seelenlage\u201c (Josef Nadler, Literaturwissenschafter) stecken k\u00f6nnte \u2013 tut mir leid: Darauf w\u00e4re ich niemals gekommen! Ja \u2013 es stimmt, dass Karl May erst wesentlich sp\u00e4ter dort war, wor\u00fcber er geschrieben hatte. Viele der Geschichten entstammen zudem jener Zeit, als er hinter schwedischen Gardinen sass und gar nicht die M\u00f6glichkeit hatte, die Richtigkeit seiner Geschichten zu recherchieren. Doch war er einer der Ersten, der sich f\u00fcr die Rechte der indigenen Ureinwohner Nordamerikas einsetzte. Und mal ganz ehrlich: Nahezu jedes Buch, jeder Film, jede TV-Serie ist erfunden. Vieles davon entspricht nicht im Geringsten den Tatsachen. Der im James Bond angesprochene Flughafen Bregenz, die unglaublichen Bergw\u00e4nde im Cliffhanger (in den Dolomiten in den Kasten gebracht) oder die wunderbare Welt der Lebensretter am Strand von Malibu. Und auch Dr. House gibt es im wahren Leben nicht, da ein solches Spezialistenteam viel zu teuer k\u00e4me. Winnetou und Old Shatterhand stellten m\u00f6g-licherweise ein falsches Bild des Wilden Westens dar. W\u00e4ren die Massaker an Indianern durch die US-Army und die vielen weissen B\u00fcrgerwehren interessanter und der Zielgruppe entsprechend gewesen? Authentischer allemal!<\/p>\n\n\n\n<p>Und da spricht die US-Jura-Professorin Susan Scafidi von einer<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>&#8230;unerlaubten Wegnahme geistigen Eigentums, traditionellen Wissens oder kultureller Artefakte!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Klar \u2013 es ist durchaus richtig, dass vorwiegend Weisse ethnische Minder-heiten imitieren, die nach wie vor diskriminiert werden. Wenn es ihnen dann nicht mehr passt, kehren sie wieder zur\u00fcck in das weisse Dasein. Diese M\u00f6glichkeiten haben solcherart marginalisierte Gruppen jedoch nicht. Doch gibt es durchaus Menschen, die nicht nur das Aussehen \u00fcbernehmen, sondern auch das komplette Lebensgef\u00fchl. Es muss ja nicht Pop-Star Madonna sein, die sich mit Henna vollpinseln liess, um damit Aufsehen zu erregen oder die medienwirksame Konvertierung einiger Hollywood-Schauspieler zum Buddhismus, die sich dann so gar nicht nach der Religion verhalten. Doch bleiben wir bei der Musik: Blues, Soul, Funk und Jazz gehen auf die Lebensumst\u00e4nde und Unterdr\u00fcckung der Schwarzen in Amerika zur\u00fcck. D\u00fcrfen diese dann jedoch auch von US-Musikern oder ihren europ\u00e4ischen Kollegen gespielt werden? Ginge es nach den Kritikern, w\u00e4re die Musikszene um viele Perlen eines Gary Moore, Joe Bonamassa, Beth Hart oder Sass Jordan \u00e4rmer. Auch hier gibt es einige aufsehenerregende F\u00e4lle. So cancelte etwa die Fridays for Future- Bewegung im M\u00e4rz 2022 ein Konzert von Ronja Maltzahn und ihrer Band bei einer ihrer Demos in Hannover, da die Musikerin aus Zuneigung und Begeisterung zu dieser Kultur Dreadlocks tr\u00e4gt. Die Begr\u00fcndung: Die Dreadlocks seien mit \u201edem antikolonialistischen und antirassistischen Narrativ\u201c der Bewegung nicht vereinbar. Oder das abgesagte Konzert des \u00f6sterreichischen Musikers Mario Parizek im August 2022 in Z\u00fcrich, da seine Dreadlocks f\u00fcr \u201eUnwohlsein von unseren Mitmenschen\u201c sorge. Selbiges in der alternativen Berner Brasserie Loraine bei einem Konzert der Reggaeband \u201eLauwarm\u201c! Auch der Bayer Hans S\u00f6llner d\u00fcrfte somit Probleme mit seinen Auftritten haben. Reproduziert ein Dreadlock-Tr\u00e4ger tats\u00e4chlich ein rassistisches und diskriminierendes System?<\/p>\n\n\n\n<p>Auch geht es um die sog. \u201e Cornrows\u201c, die sich teils Stars wie Miley Cyrus oder Christina Aguilera machen liessen (eine speziell geflochtene Zopf-frisur).<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant auch die Kunstfigur Billie Eilish: Die zuhauf mir Preisen \u00fcbersch\u00fcttete S\u00e4ngerin entstammt einem weissen Hause aus Irland. Kritisiert wird bei ihr, dass sie vieles aus der afroamerikanischen Kultur geklaut und in ihre Musik eingebaut habe. Ist sie deshalb eine Rassistin? Mitnichten!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor Jahrzehnten bediente sich der King of Rock&#8217;n&#8217;Roll, Elvis Presley, vieler Songs von Schwarzen aus den US-S\u00fcdstaaten. Oder die Rolling Stones, \u2026!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ist dies mit Gesangspartien in der ernsten Musik, wenn weisse S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen die Rolle von schwarzen \u00fcbernehmen? In Verdis \u201eOtello\u201c oder Bernsteins \u201eWest Side Story\u201c? Wird das sog. \u201eBlackfacing\u201c verboten, d\u00fcrfen entsprechende Rollen nurmehr von schwarzen Ten\u00f6ren oder Sopranistinnen gespielt werden, so werden viele Werke unspielbar. Gilt im \u00dcbrigen auch f\u00fcr das Theater: Heteros d\u00fcrfen etwa keine Homos dar-stellen!<\/p>\n\n\n\n<p>Kulturelle Aneignung gibt es im \u00dcbrigen auch in der K\u00fcche: Zeigt ein TV-Koch seinen Zuschauern, wie eine persische Speise oder ein Men\u00fc aus Ruanda hergestellt wird, so bringt das die Mitglieder der Anti-Bewegung zum Kochen!<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte all dies k\u00fcnftig verboten sein, so bewegen wir uns wieder zur\u00fcck in der Geschichte, wodurch uns Grossartiges vorenthalten w\u00fcrde. Schliess-lich zollt man doch den Leistungen eines anderen Kulturkreises grossen Respekt, wenn seine Errungenschaften nachgespielt werden \u2013 auch ohne sog. \u201eNatives\u201c! Die Steigerungsform w\u00e4re dann ja wohl die Kulturauf-fassung der Nationalsozialisten, die alles verboten hatten, was nicht aus ihrem eigenen Kulturkreis stammte. Das will wohl hoffentlich niemand mehr. Nein \u2013 die Besch\u00e4ftigung mit einem anderen Kulturkreis er\u00f6ffnet viele neue Sichtweisen und sorgt f\u00fcr eine bunte Vielfalt im ansonsten sehr eint\u00f6nigen Dasein! Und bietet dem anderen Kulturkreis durchaus die M\u00f6glichkeit der Darstellung desselben \u00fcber die Grenzen hinaus. So sind die Wiener S\u00e4ngerknaben in China und Japan gefeierte Stars, Mozart, Beethoven etc. stets ausverkaufte Veranstaltungen. Auch in der Pop- und Rockmusik feiern Interpreten aus dem Westen grosse Erfolge \u2013 zumindest in Japan. In China geht die Regierung Xi Jinping massiv gegen Popstars vor. Ist dies das Ziel der Bewegung gegen kulturelle Aneignung?<\/p>\n\n\n\n<p>Abschliessend noch eine Frage, die ich offen lassen m\u00f6chte:<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich einiges aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) \u00fcbernommen habe oder ab und an im Kamasutra bl\u00e4ttere \u2013 ist das auch kulturelle Aneignung?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Lesetipps<\/strong>:<\/h3>\n\n\n\n<p>.) Zwischen Aneignung und Verfremdung; Hrsg.: Volker Gottowik\/Holger Jebens\/Editha Platte; Campus Verlag 2009<\/p>\n\n\n\n<p>.) Ethik der Appropriation; Jens Balzer; Matthes &amp; Seitz 2022<\/p>\n\n\n\n<p>.) Kulturelle Aneignung; Lars Distelhorst; Edition Nautilus 2021<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><a><\/a>.) Everything but the Burden: What White People are Taking from Black Culture; Hrsg.: Greg Tate; Harlem Moon 2003<\/p>\n\n\n\n<p>.) Research Handbook in Intellectual Property and Cultural Heritage; Irini Stamatoudi; Edward Elgar Publishing 2022<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePrivilegierte Gesellschaftsmitglieder wollen, oftmals aus einem \u00dcber-legenheitsgef\u00fchl heraus, Regeln f\u00fcr alle vorgeben!\u201c (Mag. Dr. Michael Parzer, Kultursozioologe an der Uni Wien in den Salzburger Nachrichten) Ganz ehrlich: Als ich den Begriff \u201eCultural Appropriation\u201c erstmals ent-deckte, musste ich googeln und dann lautstark lachen! Das war nun schon vor einiger Zeit \u2013 inzwischen ist es bitterer Ernst [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12714"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12714"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12732,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12714\/revisions\/12732"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}