
{"id":12955,"date":"2026-06-20T07:01:48","date_gmt":"2026-06-20T05:01:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=12955"},"modified":"2026-06-20T07:01:48","modified_gmt":"2026-06-20T05:01:48","slug":"das-christkind-bringt-allen-etwas-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2026\/06\/20\/das-christkind-bringt-allen-etwas-2\/","title":{"rendered":"Das Christkind bringt allen etwas"},"content":{"rendered":"\n<p>Hallo? Der Sommer hat gerade erst begonnen und der Stock hat schon wieder Weihnachten im Sinn! Wenn Sie nun denken sollten, ich leide unter Zeitgef\u00fchls-Verlust oder bin gar plemplem, so m\u00f6gen Sie im Allgemeinen damit vielleicht gar nicht mal so falsch liegen! Doch hat dies mit dem heutigen Thema wenig zu tun! Klimatologen n\u00e4mlich lassen in diesen Tagen aufhorchen: Das Klimaph\u00e4nomen \u201e El-Ni\u00f1o\u201c, das in unregel-m\u00e4ssigen Abst\u00e4nden in S\u00fcdamerika f\u00fcr teils katastrophale Weihnachten sorgt, baut sich derzeit im Pazifik auf. Und heuer k\u00f6nnte es einen \u201eMega- El-Ni\u00f1o\u201c geben!<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cDie Wahrscheinlichkeit, dass sich El-Ni\u00f1o-Bedingungen zwischen Mai und Juli 2026 entwickeln, liegt bei 82 Prozent, f\u00fcr den Winter sogar bei 96 Prozent.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Emily Becker, Ozean- und Atmosph\u00e4renforscherin der US-Klimabeh\u00f6rde NOAA)<\/p>\n\n\n\n<p>Im entscheidenden Teil des Pazifiks liegen derzeit die Tempreraturen um 2 Grad \u00fcber dem Normalwert. Kein gutes Zeichen \u2013 diesen Wert hatten wir bereits in den Jahren 1982, 1997 und 2015 \u2013 in diesen Jahren w\u00fctete El-Ni\u00f1o ohne R\u00fccksichtg auf Verluste!<\/p>\n\n\n\n<p>2016 wurde nahezu ganz Paraguay \u00fcberflutet (der El-Ni\u00f1o der Jahre 2015\/16 hatte sich bereits 2014 angek\u00fcndigt), ein Jahr sp\u00e4ter Ecuador, Peru und mit Einschr\u00e4nkungen auch Kolumbien! Obgleich es der darauf folgende US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht wahrhaben wollte: Die Klima-Kapriolen, verursacht durch die Verschmutzung der Atmosph\u00e4re durch Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan, Schwefeloxide etc. werden noch viele Zerst\u00f6rungen hervorrufen und sehr viel Leid bringen. Da kann man als reicher Mann in seinem eigenen Hochhaus oder als US-Pr\u00e4sident im sicheren Weissen Haus sitzen und noch so viele Witze reissen \u2013 es ist schlichtweg piet\u00e4tlos \u00fcber Menschen zu lachen, die in den Fluten ertrinken oder aufgrund der D\u00fcrre verhungern! Deshalb forderte damals auch Trumps Amtskollege aus Peru, Pr\u00e4sident Pedro Pablo Kuczynski, mehr Massnahmen gegen den Klimawandel zu setzen. Dessen Nach-folger, Pedro Castello, der derzeit 11 Jahre absitzen muss \u2013 versuchter Staatsstreich) hingegen liess die Z\u00fcgel im Andenstaat in dieser Hinsicht wieder schleifen: Illegaler Bergbau ruiniert erneut die Pampa und das Naturschutzgebiet Tambopata, die Abholzung des Waldes schritt voran \u2013 2020 wurden unter Pr\u00e4sident Martin Vizcarra mehr als 200.000 Hektar Wald gerodet, die Wiedereinsetzung des damals willk\u00fcrlich abgesetzten Vorsitzenden der Nationalagentur f\u00fcr Forst und Wildleben, Alberto Gonzales-Z\u00fa\u00f1iga, wurde durch Regierungsintervention verhindert, Koka-str\u00e4ucher werden zu Tausenden gepflanzt \u2026 Man muss keine Universit\u00e4t besucht haben um schlusszufolgern, dass Unwetter rasch wieder zu Umweltkatastrophen f\u00fchren k\u00f6nnen. Denn: Was fr\u00fcher im regelm\u00e4ssigen Abstand von vier Jahren auf die Bev\u00f6lkerung zukam, ist nun durchaus jedes Jahr m\u00f6glich!<\/p>\n\n\n\n<p>Verantwortlich f\u00fcr viele der Katastrophen weltweit zeichnet ein Wetterph\u00e4nomen, das als \u201eEl Ni\u00f1o\u201c (in diesem konkreten Fall \u201eDas Christus-Kind\u201c) bekannt ist. Der Experte spricht von \u201eENSO \u2013 der El Ni\u00f1o Southern Oscillation\u201c und versteht hierunter die \u201eungew\u00f6hnlichen, azyklischen Str\u00f6mungen im ozeanographisch-meteorologischen System\u201c. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt: Anomalien in der Meeres-Oberfl\u00e4chen-temperatur.<\/p>\n\n\n\n<p>Peruanische Fischer haben das Ph\u00e4nomen erstmals 1891\/92 zur Weih-nachtszeit beobachtet und deshalb diesen Namen gew\u00e4hlt. \u00c4hnlich wie im Atlantik der Golfstrom, den ich an dieser Stelle ja bereits erkl\u00e4rt habe, steckt auch hier ein riesiger Strom dahinter: Der Humboldtstrom. Er liefert k\u00fchles und n\u00e4hrstoffreiches Wasser an die K\u00fcste von Peru, das durch die Passatwinde noch schneller aufgetrieben wird. So hat das Wasser zur Weihnachtszeit bei Indonesien rund 28, vor Peru nurmehr 24 Grad. El Ni\u00f1o nun sorgt daf\u00fcr, dass die Passatwinde ausbleiben, die Durchmischung nicht mehr funktioniert. Der kalte Humboldtstrom wird schw\u00e4cher oder kommt gar zum Erliegen. Das Wasser erw\u00e4rmt sich vor der K\u00fcste des Andenstaates, w\u00e4hrend es vor Australien und Indonesien k\u00e4lter wird. An sich kein Problem, wird dies doch durch S\u00fcdostwinde normalerweise ausgeglichen: W\u00e4hrend im Ostpazifik ein Hochdruckgebiet entsteht, f\u00e4llt im Westpazifik, der Luftdruck. Dadurch wird unter normalen Umst\u00e4nden diese sehr feuchte Luft in Richtung Indonesien angezogen (\u201eWalker-Zirkulation\u201c). Dort treffen alsdann S\u00fcdost- und Nordostpassat aufeinander (\u201einnertropische Konvergenzzone\u201c). Diese Passatwinde entstehen dadurch, dass sich die Luftmassen durch die senkrecht stehende Sonne erw\u00e4rmen und in Richtung Pole ziehen. \u00dcber den Wendekreisen sinken sie wieder ab und ziehen zum \u00c4quator zur\u00fcck (\u201eHadley-Zirkulation\u201c). Dabei blasen sie ungeheuerliche Wassermassen vor sich her, was dazu f\u00fchrt, dass der Meeresspiegel in Indonesien um ganze 60 cm h\u00f6her als in Peru ist. Die Grenzfl\u00e4che zwischen warmem Oberfl\u00e4chen- und kaltem Tiefenwasser (Thermokline) liegt normalerweise im Osten bei 30, im Westen hingegen bei 150 m. El Ni\u00f1o sorgt aber daf\u00fcr, dass die Luftmassen und mit ihnen auch das warme Oberfl\u00e4chen-wasser zungenf\u00f6rmig gegen die s\u00fcdamerikanische K\u00fcste klatschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen bleiben selbstverst\u00e4ndlich nicht aus: Das Plankton in den oberen Wasserschichten stirbt ab, die Fische haben nichts mehr zu futtern, wandern ab oder sterben. Die Robben verhungern oder werden krank. Ganze Nahrungsketten k\u00f6nnen zusammenbrechen \u2013 in einer Region, in der in normalen Jahren etwa zehnmal so viele Fische wie ansonsten gefangen werden k\u00f6nnen. Auch den Korallenb\u00e4nken geht\u2019s an den Kragen. 1997\/98 gingen etwa 1\/6 aller Riffs weltweit kaputt, da sich die symbiotischen Algen von ihnen trennen und Pigmente abgestossen werden \u2013 das Leben entweicht, es kommt zur Korallenbleiche. Am besten war dies am Great Barrier Reef bei Australien zu sehen. Dieses erholt sich nun etwas, wird aber immer anf\u00e4lliger gegen\u00fcber Einfl\u00fcsse. Verantwortlich daf\u00fcr ist Stress, der etwa durch zu warme Temperaturen verursacht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem verdunstet das w\u00e4rmere Wasser schneller. W\u00e4hrend der \u00dcber-schwemmungskatastrophe in Peru war dort der Pazifik um nicht weniger als f\u00fcnf Grad Celsius w\u00e4rmer als \u00fcblich in dieser Jahreszeit. Steigt nun die extrem feuchte Luft an den Anden auf, beginnt es zu regnen. Fatal f\u00fcr Peru und auch Kolumbien, da in beiden L\u00e4ndern grossfl\u00e4chige Abhol-zungen dazu f\u00fchren, dass das Wasser nicht mehr im Regenwald gespeichert wird, sodass es samt der Schlammmassen und Ger\u00f6ll zu Tale donnert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"desastres naturales mas impactantes del per\u00fa 2017\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/X5e6Z8L5e3k?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Beitrag ist 9 Jahre alt \u2013 davor gab es auch Hochwasser in Peru \u2013 vier Jahre vorher. Die n\u00e4chsten reissenden Fluten jedoch kamen bereits im Jahr 2019 und nun praktisch j\u00e4hrlich, zuletzt im Februar dieses Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum Pazifik: Aufgrund des warmen Wassers \u2013 das ja oben fliesst \u2013 steigt der Meeresspiegel um rund 30 cm. Durch die Ostwinde wird dieses in Richtung S\u00fcdamerika getrieben wird. Der Humboldtstrom hatte es ansonsten abgek\u00fchlt, wodurch das Wasser absinkt. Nicht weniger als 23 H\u00e4fen mussten in Peru w\u00e4hrend des Naturereignisses geschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die globalen Auswirkungen sind noch extremer. W\u00e4hrend es an der kompletten s\u00fcdamerikanischen Westk\u00fcste wie aus Eimern sch\u00fcttet, werden die n\u00f6rdlichen Pazifikk\u00fcsten trockener! In Kalifornien herrscht seit Jahren Wasserknappheit da immer weniger Schnee die Sierra Nevada als Wasserressource bedeckt. Um dem entgegen zu wirken wurden riesige Baumassnahmen gestartet: Staud\u00e4mme, Kan\u00e4le, Leitungen. Zirka 3\/4 des Nutzwassers des Bundesstaates kommt aus dem Norden, der S\u00fcden aber verbraucht rund 80 % davon. Dennoch zu wenig \u2013 Millionen B\u00e4ume vertrocknen, brennen nieder oder werden vom Borkenk\u00e4fer befallen. Schon vor Beginn dieses Jahrzehnts sprach der damalige Gouverneur Brown vom schlimmsten Waldsterben der j\u00fcngeren Geschichte Kaliforniens. Auch die riesigen Mammutb\u00e4ume im Norden des Landes sind hiervon betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem fehlt in S\u00fcdost-Asien und Australien der Regen \u2013 D\u00fcrre und Buschfeuer sind die Regel. So produzierten die Waldbr\u00e4nde 2015 in Indonesien mehr CO2 als die kompletten Vereinigten Staaten im selben Jahr und verursachten einen Schaden von ca. 16 Mio Dollar! Anfang 2020 w\u00fcteten im australischen Busch nicht weniger als 11.400 Feuer. Die \u201eBlack Summer\u201c-Br\u00e4nde f\u00fchrten zur verheerendsten Buschbrand-Saison in der Geschichte des Kontinents. Das wiederum beeinflusst das Welt-klima: Pyro-Kumulonimbuswolken (\u201ePyroCbs\u201c) verfrachten Qualm und damit Unmengen an Partikeln in die obere Troposph\u00e4re bis sogar in die untere Stratosph\u00e4re, die sich dadurch erw\u00e4rmt. Dadurch sinkt der sch\u00fctzende Ozongehalt dieser Atmosph\u00e4renschicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Monsum auf dem indischen Subkontinent verschiebt sich, wird intensiver oder kommt gar nicht. Riesige Wirbelst\u00fcrme entstehen vor Mexiko (etwa \u201eKatrina\u201c 2005, \u201eMitch\u201c 1998, \u201eMaria\u201c 2017 oder \u201eDolly\u201c 2026), die bei ihrer Reise in Richtung Norden unglaubliche Sch\u00e4den anrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch der afrikanische Kontinent leidet darunter. W\u00e4hrend etwa Kenia und Tansania \u00fcberm\u00e4ssig Regen abbekommen, fehlt dieser im s\u00fcdlichen Afrika wie Sambia, Simbabwe, Mosambik und Botswana und zudem \u00c4thiopien.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch an den Polkappen ist das pazifische Wetterph\u00e4nomen zu sp\u00fcren: Im Sommer verliert die Arktis rund 2,6 Million Quadratkilometer ihres Eises zu viel (Tendenz zunehmend). Die NASA hat zudem nachgewiesen, dass 2016 auch das Meereis in der Antarktis durch das Christkind aus dem Pazifik verringert wurde. Die Experten sprechen von rund 19 Mio Quadratkilometern im Oktober \u2013 das w\u00e4ren rund 1 Mio weniger als noch im Rekordjahr 2014.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Auswirkungen auf Europa sind noch nicht gekl\u00e4rt \u2013 nur die mehr als kalten Winter 1941\/42 (Russlandfeldzug des Dritten Reichs) und 2009\/2010 k\u00f6nnen auf das Wetterph\u00e4nomen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Derzeit geht die Wissenschaft davon aus, dass ein st\u00e4rkeres Fr\u00fchjahrs-regenband in El Ni\u00f1o-Jahren von S\u00fcdengland bis nach Zentralasien zieht \u2013 das aber ist noch nicht erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The Strongest El Ni\u00f1o in 150 Years: 2026 Forecast covering North America, Europe Asia, India ,China\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YZUXx8NpxqU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Alle zwei bis acht Jahre treten diese Wetterph\u00e4nomene auf. In den anderen Jahren kann es nach einer \u00dcbergangsphase zum gegenteiligen Effekt kommen: Einer Verst\u00e4rkung des normalen Zustandes \u2013 bekannt als \u201eLa Ni\u00f1a\u201c (\u201ekleines M\u00e4dchen\u201c): Der \u00f6stliche Pazifik k\u00fchlt ab \u2013 Indonesien bekommt einen sehr nassen Herbst, w\u00e4hrend in Peru zwei Monate sp\u00e4ter D\u00fcrre herrscht. Je heftiger der vorherige El Ni\u00f1o war, desto schneller tritt La Ni\u00f1a ein. Gr\u00f6ssere El Ni\u00f1o-Ereignisse gab es in den Jahren 1997\/98 und 2015\/16. Das gr\u00f6sste Ereignis aber betrifft die Jahre 1982\/83: \u00dcber drei Millionen Hektar Wald verbrannten nur auf Borneo; Bolivien, Ecuador und die Westk\u00fcste der USA gingen im Wasser unter, Hawaii und Tahiti wurden von Wirbelst\u00fcrmen heimgesucht \u2013 Experten sprechen von einem weltweiten Schaden von acht Milliarden Dollar. Die Wassertemperatur lag sieben Grad \u00fcber dem Durchschnitt, das erw\u00e4rmte die Umfeld-Lufttemperatur um rund 1,5 Grad (normal in El Ni\u00f1o-Jahren sind 0,25 Grad). 2015\/16 gab es riesige Fl\u00e4chenbr\u00e4nde auf Australien und Indo-nesien, w\u00e4hrend in der Atacama-W\u00fcste in Chile nach respektablen Regenf\u00e4llen ein Blumenmeer zum Vorschein kam. Ostafrika wurde von Starkregen, \u00dcberflutungen und Erdrutschen heimgesucht, w\u00e4hrend im Norden Brasiliens eine D\u00fcrrekatastrophe herrschte. Gleichzeitig allerdings stieg der Pegel des Para\u00f1as im S\u00fcden des Landes um bis zu acht Meter.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Klimaforscher beobachteten in El-Ni\u00f1o-Jahren Ver\u00e4nderungen bei der Intensit\u00e4t der Sonneneruptionen. Alle elf Jahre ver\u00e4ndern sich zudem die Sonnenflecken durch heftige Entladungen an der Oberfl\u00e4che der Sonne. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Klimaerw\u00e4rmung entscheidend zur H\u00e4ufigkeit und St\u00e4rke des El-Ni\u00f1o-Ph\u00e4nomens beitr\u00e4gt. Was allerdings tats\u00e4chlich diese Umkehr der Walker-Zirkulation ausl\u00f6st, bleibt weiterhin unerforscht! Auch die Vorhersage der St\u00e4rke ist nahezu unm\u00f6glich! Fakt jedoch ist, dass sich diese Umweltkatastrophen h\u00e4ufen \u2013 auch in diesem Jahr m\u00fcssen sie einberechnet werden!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Super El Ni\u00f1o; Li-Ciao Hong; Springer 2016<\/p>\n\n\n\n<p>.) Fernwirkungen des El Nino und seine historischen Aspekte; Paulina Holbreich; GRIN Verlag 2016<\/p>\n\n\n\n<p>.) El Ni\u00f1o: Klima macht Geschichte; C\u00e9sar N. Caviedes; Primus 2005<\/p>\n\n\n\n<p>.) Stichwort El Ni\u00f1o; Christian Eckert; Heyne 1998<\/p>\n\n\n\n<p>.) Die Erde hat ein Leck (und andere r\u00e4tselhafte Ph\u00e4nomene unseres Planeten); Axel Bojanowski; DVA<\/p>\n\n\n\n<p>.) La Jungle, la nation et le march\u00e9. Chronique indon\u00e9sienne; Fr\u00e9d\u00e9ric Durand; L\u2019Atalante 2001<\/p>\n\n\n\n<p>.) Das Meer \u2013 Wasser, Eis und Klima; Petra Demmler; Verlag Eugen Ulmer 2011<\/p>\n\n\n\n<p>.) El Nino and the Southern Oscillation; Allen J. Clarke; Elsevier Science 2008<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.enso.info<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.imk.kit.edu<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.geomar.de<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.pik-potsdam.de\/de<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 ethz.ch\/de.html<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.egu.eu<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 iprc.soest.hawaii.edu<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.climate.gov\/enso<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.jcu.edu.au<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.weather.gov\/fwd\/indices<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.realclimate.org<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 worldweather.wmo.int\/de<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 www.bom.gov.au<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo? 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