
{"id":7416,"date":"2022-02-04T18:08:13","date_gmt":"2022-02-04T16:08:13","guid":{"rendered":"http:\/\/stockm.vs120047.hl-users.com\/blog\/?p=7416"},"modified":"2022-02-04T18:08:13","modified_gmt":"2022-02-04T16:08:13","slug":"arabischer-fruhling-was-ubrig-blieb-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2022\/02\/04\/arabischer-fruhling-was-ubrig-blieb-teil-2\/","title":{"rendered":"Arabischer Fr\u00fchling &#8211; was \u00fcbrig blieb! &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem sich ein tunesischer Gem\u00fcseh\u00e4ndler im Dezember 2010 auf dem Marktplatz von Sidi Bouzid selbst verbrannte, war der Funke aus-gel\u00f6st: Ohne R\u00fccksicht auf L\u00e4ndergrenzen kam es in allen arabischen L\u00e4ndern zu Demonstrationen, Unruhen, Revolutionen und B\u00fcrgerkriegen. Geschichtsexperten sprechen gar von einer \u201ehistorischen Z\u00e4sur\u201c &#8211; \u00e4hnlich dem Fall der Mauer in Deutschland. Doch: War es ein Weg vom Regen in die Traufe? Gehen wir wieder in \u2019s Detail!<\/p>\n<p><strong>.) Jemen<\/strong><br \/>\nAm 27. Januar 2011 greift der Arabische Fr\u00fchling auf den Jemen \u00fcber. Nicht weniger als 16.000 Menschen demonstrieren in der Hauptstadt Sanaa gegen das Regime von Pr\u00e4sident Ali Abdullah Salih. Die Proteste reissen auch nicht ab, als am 02. Februar Salih erkl\u00e4rt, dass er nicht wieder kandidieren und das Amt auch nicht an seinen Sohn weitergeben werde. Im M\u00e4rz schlagen Soldaten die Unruhen blutig nieder. Doch g\u00e4rt es weiter. Am 20. M\u00e4rz wird die Regierung Salih entlassen &#8211; er erkl\u00e4rt sich jedoch erst im April dazu bereit zur\u00fcckzutreten. Nun marschieren Stammesmilizen gegen die Regierungstruppen auf. Erst im November unterzeichnet Salih ein Abkommen, das die Macht\u00fcbergabe an den Vizepr\u00e4sidenten Abed Rabbo Mansur Hadi vorsieht und innerhalb von 90 Tagen Pr\u00e4sidentschaftswahlen zusagt. Dieses wird jedoch nicht von den schiitischen Huthi anerkannt. Salih verb\u00fcndet sich mit ihnen gegen die \u00dcbergangsregierung, die sp\u00e4terhin faktisch entmachtet wird. Inzwischen haben sich einzelne Gener\u00e4le mit ihren Truppen selbst\u00e4ndig gemacht &#8211; sie spielen nach eigenen Regeln. Am 26. M\u00e4rz 2015 beginnt die \u201eOperation Decisive Storm\u201c (\u201eSturm der Entschlossenheit\u201c), eine politische und milit\u00e4risch Intervention, angef\u00fchrt von Saudi-Arabien und den Teilnehmerstaaten \u00c4gypten, Bahrain, Katar, Kuwait, den VAE, Jordanien, Marokko sowie dem Sudan und dem Senegal. Unterst\u00fctzt wird diese Allianz von den USA, Frankreich und Grossbritannien. Truppen greifen, ebenso wie Teile der Armee und der sunnitischen Stammesmilizen auf der Seite des rechtm\u00e4ssigen Pr\u00e4sidenten Hadi ein. Allerdings k\u00e4mpfen auch die al-Qaida (AQAP) und ein Ableger des IS gegen die Huthi-Rebellen. Sie verfolgen jedoch eigene Interessen. Obgleich die Rebellen nahezu keine Gebietsverluste zu beklagen haben, erkl\u00e4rt Saudi-Arabien die Operation bereits am 21. April 2015 als beendet. Gewinner hingegen sind die Dschihadisten, die die Kontrolle \u00fcber weite Gebiete entlang der K\u00fcste des Golfs von Aden erlangten. Am 22. April beginnt die \u201eOperation Restoring Hope\u201c (\u201eWiederherstellung der Hoffnung\u201c). Inzwischen meldet sich der UN-Koordinator f\u00fcr humanit\u00e4re Angelegenheiten zu Wort. Er bezeichnet die Luftangriffe der Allianz als Verstoss gegen das inter-nationale humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht. W\u00e4hrend im Jemen weiterhin gek\u00e4mpft wird, enden die durch die UNO vermittelten Friedensgespr\u00e4che in Genf ohne Ergebnis. Die humanit\u00e4re Situation ist bereits dermassen proble-matisch, sodass die UNICEF im Jahr 2018 von \u201eliving hell for children\u201c spricht. Marokko und die VAE ziehen daraufhin Truppen aus der Allianz ab. Der erste Waffenstillstand im April 2020 wird auch von Saudi-Arabien selbst nicht eingehalten, obwohl von dort ausgerufen. Den zweiten Waffenstillstand im M\u00e4rz 2021 lehnen die Huthi-Rebellen ab. Der B\u00fcrger-krieg tobt weiter.<\/p>\n<p><strong>.) Libyen <\/strong><br \/>\nAm 18. Februar 2011 kommt es in der libyschen Hafenstadt Bengasi zu Massenprotesten! Nachdem die Einsatzkr\u00e4fte hart durchgreifen, sind Dutzende Todesopfer zu beklagen. Staatschef Muammar al-Gaddafi will die Zust\u00e4nde von Tunesien und \u00c4gypten in seinem Land verhindern: Er kappt die Internetverbindungen, wodurch selbstverst\u00e4ndlich auch Face-book und Twitter betroffen sind. Nachdem das Milit\u00e4r brutal gegen die Demonstranten vorgeht, treten viele hochrangige Politiker zur\u00fcck. Im Osten des Landes sammeln sich unterdessen die Gegner Gaddafis. Dort bringen sie weite Gebiete unter ihre Kontrolle. Aus den Demonstrationen hat sich ein blutiger B\u00fcrgerkrieg entwickelt. Am 17. M\u00e4rz verabschiedet der UN-Sicherheitsrat die \u201eResolution 1973\u201c (zehn Ja-Stimmen und f\u00fcnf Enthaltungen). Gefordert wird dabei ein sofortiger Waffenstillstand und die Einrichtung einer Flugverbotszone. Die Einhaltung dieser kontrollieren NATO-Truppen &#8211; allen voran die USA und Grossbritannien. Mit Hilfe dieser NATO-Truppen gelingt es den Rebellen, die inzwischen einen Nationalen \u00dcbergangsrat gegr\u00fcndet haben, Gaddafi zu st\u00fcrzen. Am 20. Oktober wird er nahe seiner Geburtsstadt Sirte aufgegriffen und unter nach wie vor noch nicht gekl\u00e4rten Umst\u00e4nden erschossen. Am 07. Juli 2012 finden die Wahlen zum Allgemeinen Nationalkongress statt. 39 der 80 Parteisitze gehen dabei an die Allianz der nationalen Kr\u00e4fte unter Mahmud Dschibril. Am 04. Dezember stimmt die Nationalversammlung f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Scharia. Diese Entscheidung l\u00e4sst den B\u00fcrgerkrieg erneut aufflammen. Die beiden Fronten werden von den unter-schiedlichsten Staaten mit den unterschiedlichsten Zielen unterst\u00fctzt, darunter Russland, die T\u00fcrkei, Frankreich, Italien und die USA. Nach intensivster Vermittlung durch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es inzwischen ruhiger geworden. <\/p>\n<p><strong>.) Syrien<\/strong><br \/>\nDie ersten Proteste werden durch die Verhaftung von 15 Kindern in Syrien losgetreten. Zahlreiche Oppositionelle werden festgenommen, die Truppen von Pr\u00e4sident Baschar al-Assad gehen immer blutiger vor. So sterben in der Stadt Hama im August 2011 100 Menschen. Mit Boden-truppen und Panzern, unterst\u00fctzt von Kriegsschiffen r\u00fcckt Assad auf die Hafenstadt Itakia vor. Dennoch reissen die Proteste nicht ab. Assad reagiert mit einer Regierungsumbildung und der Aufhebung des Aus-nahmezustands. Dennoch werden immer mehr St\u00e4dte zu Brennpunkten. Im Sommer 2011 bilden desertierende Soldaten die Freie Syrische Armee mit dem Ziel, Zivilisten von den bewaffneten \u00dcbergriffen zu sch\u00fctzen. Die Proteste und Demonstrationen weiten sich immer mehr zum B\u00fcrgerkrieg aus. Assad lenkt erneut ein und l\u00e4sst ein Verfassungsreferendum durch-f\u00fchren. Dabei wird der F\u00fchrungsanspruch der Baath-Partei von Assad und der Sozialismus aus der Verfassung gestrichen. Bis einschliesslich Juli 2013 sollen nach UN-Angaben mehr als 100.000 Menschen ums Leben gekommen sein &#8211; eine Million Menschen sind ins Ausland geflohen, vier Millionen im Land selbst auf der Flucht. Assad l\u00e4sst inzwischen Nerven-gas (Sarin) etwa in Ghuta einsetzen &#8211; trotz der eindeutigen Zuordnung durch UN-Experten, bestreitet dies der Machthaber bis zuletzt und schiebt es dem Gegner zu. Ab Mai 2013 unterst\u00fctzen die Hisbollah, ab 2015 auch Russland das Assad-Regime. Der B\u00fcrgerkrieg dauert nach wie vor an. Auch der Islamische Staat (IS) nutzte die Gunst der Stunde und errang innerhalb k\u00fcrzester Zeit grosse Gebietserfolge.<\/p>\n<p><strong>.) Bahrein<\/strong><br \/>\nDort, wo sprichw\u00f6rtlich das Geld aus dem Boden fliesst, w\u00fcrde sich kaum jemand Proteste erwarten. Trotzdem erfasst der Arabische Fr\u00fchling auch das K\u00f6nigreich am Golf. In diesem Falle errichten am 14. Februar 2011 einige Hundert Demonstranten eine illegale Zeltstadt auf dem Perlenplatz der Hauptstadt Manama. Die Schiiten (der Grossteil der Bev\u00f6lkerung) protestieren damit gegen das sunnitische K\u00f6nigshaus unter Hamad bin Isa Al Chalifa. Der l\u00e4sst die Zeltstadt durch Sondereinheiten der Polizei r\u00e4umen. Dadurch werden aus den einigen Hundert mehrere zehntausend Menschen, die sich auf den Strassen versammeln. Die Regierung schickt ein Hilfegesuch in Richtung Saudi Arabien, das mit rund 1000 Soldaten antwortet. Im Land wird der Ausnahmezustand ausgerufen, die Demonstrationen blutig niedergeschlagen. Hierauf treten einige hochrangige schiitische Politiker und Richter zur\u00fcck. Verhaftungen folgen, dennoch werden die Proteste fortgesetzt &#8211; auch w\u00e4hrend des Formel I-Rennens 2012. Der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten dauert nach wie vor an.  <\/p>\n<p><strong>.) Dschibuti<\/strong><br \/>\nAuch hier gehen tausende Menschen am 18. Februar 2011 auf die Strasse um gegen die Regierung unter Pr\u00e4sident Ismail Omar Guelleh zu demonstrieren. Es folgen alsdann Verhaftungen und das Versprechen des Pr\u00e4sidenten, Reformen anzugehen. Dieser wird bei der Pr\u00e4sidentschafts-wahl am 08. April erneut gew\u00e4hlt. Nach Oppositionsangaben verlief die Wahl nicht fair. <\/p>\n<p><strong>.) Irak<\/strong><br \/>\nIn Basra (S\u00fcdirak) beginnt am 22. Februar 2011 der Arabische Fr\u00fchling, drei Tage sp\u00e4ter werden auch in anderen Landesteilen Proteste gemeldet. Die Demonstranten prangern damit vornehmlich die Korruption und die hohe Arbeitslosigkeit an. Abh\u00e4ngig von der Region gehen Sunniten und Schiiten, aber auch Kurden auf die Strasse. Nachdem Demonstranten versucht hatten, Regierungsgeb\u00e4ude zu st\u00fcrmen, greifen die Sonder-einheiten gewaltsam durch; viele Menschen kommen dabei ums Leben. Der Gouverneur von Basra, Scheltak Abbud, tritt am 25. Februar zur\u00fcck &#8211; ihm galten wohl die meisten Proteste.<\/p>\n<p>Weitere Proteste gab es in Mauretanien (gegen die Sklaverei), dem Oman (politische Reformen), den Pal\u00e4stinensischen Gebieten (politische Reformen), dem Sudan (politische Reformen) und auch Saudi-Arabien (konstitutionelle Monarchie und gerechtere Verteilung des Wohlstands). Die jeweiligen Machthaber reagierten mit Versprechungen f\u00fcr Reformen und Verfassungs\u00e4nderungen &#8211; zumeist waren sie das Papier nicht wert, auf dem die Unterschriften gesetzt wurden. Viele Machthaber oder deren gleichgesinnten Nachfolger sind nach wie vor im Amt. In nahezu keinem Land des Arabischen Fr\u00fchlings hat sich die Situation f\u00fcr das Volk verbessert. Meist folgte auf eine Autokratie die n\u00e4chste Autokratie. Der Wunsch nach Freiheit, Demokratisierung und Menschenrechten ist zumeist als Traumblase geplatzt.<br \/>\nAuch in nicht-arabischen Staaten kam es zu grossen Demonstrationen und Protesten: China, dem Iran, Malawi &#8211; ja sogar in Spanien. In Israel l\u00f6ste die obdachlos gewordene Filmemacherin Daphni Leef im Juli 2011 eine Protestwelle mit hundertausenden Teilnehmern aus. Als sie ihre Miete nicht mehr bezahlen konnte, schlug sie ihr Zelt auf dem Mittelstreifen des Rothschild-Boulevards in Tel Aviv auf. Viele folgten ihr, noch mehr der Idee des Protests f\u00fcr soziale Gerechtigkeit. Minister-pr\u00e4sident Benjamin Netanjahu versprach auch hier Reformen. Die meisten verliefen angesichts Corona im Sande.<br \/>\nViele von Ihnen werden nun sagen: Arabien &#8211; das ist weit weg, geht mich deshalb nichts an! Tats\u00e4chlich sind diese Entwicklungen auch in Europa sehr stark zu sp\u00fcren: Viele Menschen fl\u00fcchten in den vermeintlich \u201egoldenen Norden\u201c. Neue Probleme warten auf sie! Ein neues Leben, das zumeist nicht besser ist als das, das sie vor ihrer Flucht gef\u00fchrt haben. Gelingt es der Staatengemeinschaft nicht, die Probleme vorort, wie Korruption, Gewalt, Diskriminierungen, Wirtschaft etc. zu l\u00f6sen, wird der Fl\u00fcchtlingsstrom niemals abreissen, sondern immer gr\u00f6sser werden. Besonders die Ausbeutung der dortigen Bev\u00f6lkerung durch globale Multi-player, erm\u00f6glicht durch die Bereicherung der regierenden Autokraten, sollte als erstes gestoppt werden.<\/p>\n<p><em>Nahezu jede Revolution beginnt durch den Kampf ums Brot! <\/em><\/p>\n<p><strong>Filmtipps:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; www.arte.tv\/de\/videos\/103264-001-A\/wo-steht-die-arabische-welt-heute\/<br \/>\n&#8211; www.arte.tv\/de\/videos\/101716-000-A\/10-jahre-arabischer-fruehling -eine-bilanz\/<\/p>\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n<p>.) Der arabische Fr\u00fchling. Als die islamische Jugend begann, die Welt zu ver\u00e4ndern, J\u00f6rg Armbruster; Westend Verlag 2011<br \/>\n.) Der Aufstand: Die arabische Revolution und ihre Folgen; Volker Perthes; BPB 2011<br \/>\n.) Tage des Zorns. Die arabische Revolution ver\u00e4ndert die Welt; Michael L\u00fcders; C.H.Beck 2011<br \/>\n.) Krieg oder Frieden: Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens; Hamed Abdel-Samad; Droemer 2011<br \/>\n.) Der arabische (Alb-)Traum. Aufstand ohne Ziel; Anne-B\u00e9atrice Clasmann; Passagen Verlag 2016<br \/>\n.) Arabiens Stunde der Wahrheit. Aufruhr an der Schwelle Europas; Peter Scholl-Latour; Propyl\u00e4en-Verlag 2011<br \/>\n.) Vernetzt Euch!; Lina Ben Mhenni; Ullstein 2011<br \/>\n.) The New Middle East: Protest and Revolution in the Arab World; Hrsg.: Fawaz A. Geerges; Cambridge University Press 2014<\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; unric.org<br \/>\n&#8211; www.giga-hamburg.de<br \/>\n&#8211; www.bpb.de<br \/>\n&#8211; www.swp-berlin.org<br \/>\n&#8211; www.kas.de<br \/>\n&#8211; www.boell.de<br \/>\n&#8211; www.bildungsserver.de<br \/>\n&#8211; www.zfw.uni-hamburg.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich ein tunesischer Gem\u00fcseh\u00e4ndler im Dezember 2010 auf dem Marktplatz von Sidi Bouzid selbst verbrannte, war der Funke aus-gel\u00f6st: Ohne R\u00fccksicht auf L\u00e4ndergrenzen kam es in allen arabischen L\u00e4ndern zu Demonstrationen, Unruhen, Revolutionen und B\u00fcrgerkriegen. Geschichtsexperten sprechen gar von einer \u201ehistorischen Z\u00e4sur\u201c &#8211; \u00e4hnlich dem Fall der Mauer in Deutschland. Doch: War es ein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7416"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7416"}],"version-history":[{"count":28,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7416\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7444,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7416\/revisions\/7444"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}