
{"id":8303,"date":"2022-08-05T09:27:11","date_gmt":"2022-08-05T07:27:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=8303"},"modified":"2022-08-05T09:27:11","modified_gmt":"2022-08-05T07:27:11","slug":"das-leise-sterben-des-buchs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2022\/08\/05\/das-leise-sterben-des-buchs\/","title":{"rendered":"Das leise Sterben des Buchs"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist jedes Wochenende dasselbe: Nach einem Samstag im Garten bin ich am Sonntag wie ger\u00e4dert &#8211; Kopfschmerzen, tr\u00e4nende Augen, rinnende Nase, starker Husten und heftiges Niessen. Lange Zeit wusste ich nicht, weshalb ich derartige Symptome aufwies, muss aber erw\u00e4hnen, dass ich seit einigen Jahren unter Pollenallergie, also Heuschnupfen leide. Doch sind diese allergischen Reaktionen meist nicht derart stark ausgepr\u00e4gt. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor kurzem nun ging ich der Sache auf den Grund: Buchsb\u00e4ume, mit diesen auch der Buchsbaumz\u00fcnsler und dessen H\u00e4rchen! Der Buchsbaum ist eine der beliebtesten Pflanzen der heimischen G\u00e4rten. Er galt als pflegeleicht und robust sowie einfach zu schneiden. Ich selbst habe Koniferen rund um mein Grundst\u00fcck gesetzt &#8211; viele meiner Nachbarn aber erfreuen sich solcher Buchsb\u00e4ume! Der Buchsbaumz\u00fcnsler (Cydalima perspectalis) ist ein Sch\u00e4dling, der dem Menschen gleich zweifach schaden kann. Einerseits durch das Vernichten der mit viel Liebe und Ausdauer aufgezogenen Buchsb\u00e4ume, andererseits durch die Netze und Haare der Raupen. Doch &#8211; eines nach dem anderen!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Falter legt seine bis zu 150 Eier zumeist an der unteren Bl\u00e4tterseite des Gew\u00f6hnlichen (Buxus sempervirens) und des Kleinbl\u00e4ttrigen Buchs-baumes (Buxus microhylla) ab. Die daraus schl\u00fcpfenden Raupen fressen zuerst die Bl\u00e4tter, dann auch die Rinde des Astes. Jener Teil oberhalb der Frassstelle stirbt ab. Der Baum wird mit der Zeit beige-gelblich, tr\u00e4gt kaum noch Bl\u00e4tter und ist meist komplett von den Raupen eingesponnen. Die Raupen selbst sind gelblich- bis dunkelgr\u00fcn und schwarz gepunktet, besitzen weisse Borsten und eine schwarze Kopfkapsel. Sie k\u00f6nnen bis zu 5 cm lang werden. Urspr\u00fcnglich stammt das Insekt aus Ostasien &#8211; h\u00f6chstwahrscheinlich wurde es \u00fcber ein Containerschiff nach Deutschland eingeschleppt (die ersten Befallsherde waren 2004 rund um Rhein-Binnenh\u00e4fen zu bemerken) und verbreitet sich seither rasend schnell auf dem europ\u00e4ischen Kontinent &#8211; seit 2007 auch in der Schweiz und 2009 in \u00d6sterreich. Experten gehen davon aus, dass alle zwei Monate eine neue Generation entsteht &#8211; so k\u00f6nnen pro Jahr vier Generationen heran-wachsen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Buchsbaumz\u00fcnsler -  Raupe am Buxbaum\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/emaAAsz5qjc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Z\u00fcnsler selbst ist ein weisser Falter mit schwarzem Muster. Seine Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt zwischen 40 bis 45 mm. Die meiste Zeit seines nur 8-t\u00e4gigen Lebens verbringt er unter den Bl\u00e4ttern, nicht unbedingt ausschliesslich des Buchsbaumes. Die Weibchen legen ihre Eier nur in noch nicht befallene B\u00e4ume. Die letzte Generation im Jahr \u00fcberwintert in Kokons aus verklebten und verformten Bl\u00e4ttern eingesponnen im Ge\u00e4st des Buchsbaumes. Steigt das Thermometer dann wieder konstant auf \u00fcber 7 Grad Celsius beginnen die Larvenstadien. Innerhalb von zehn Wochen werden so bis zu sieben Larvenstadien durchlaufen. Bei Temperaturen von 20 Grad und mehr kann dies auf nur drei Wochen reduziert werden. Anschliessend verpuppen sich die Vielfrasse in Kokons und schl\u00fcpfen nach einer Woche als Falter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn eines Befalles sind die Sch\u00e4den meist gering und nur bei genauer Betrachtung zu sehen. Er beginnt an den inneren \u00c4sten des Baumes. Erst wenn die Raupen den Aussenbereich der Pflanze erreichen, wird der Befall erkennbar. Dann aber ist der Schaden bereits enorm. Die Pflanze muss nicht zwangsl\u00e4ufig durch den Befall absterben, allerdings sollten auf jeden Fall mehrere dieser Bef\u00e4lle verhindert werden. Befallene Einzelpflanzen sollten am besten entfernt und verbrannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Paradies f\u00fcr derartige Z\u00fcnsler war auch der gr\u00f6sste Buchs-Wald im Wildwuchs n\u00f6rdlich der Alpen bei Grenzach-Wyhlen in den Jahren 2017 und 2018: 150 Hektar sind \u201eso gut wie tot\u201c &#8211; 100 Hektar davon stehen seit 1939 unter Naturschutz! Zudem w\u00fctete auch seit geraumer Zeit ein Pilz (siehe weiter unten), dass es so manchem F\u00f6rster die Tr\u00e4nen in die Augen treibt! Die gr\u00f6ssten Teile der Buchswaldes wurden entlaubt, zudem wurde den einzigen nat\u00fcrlichen Feinden der Raupen, den Haussperlingen und Buntspechten mehr Lebensraum einger\u00e4umt. Weitere Buchsw\u00e4lder finden sich zwischen Karden und M\u00fcden an der Mosel sowie im Kehr-bachtal bei L\u00f6f, in den W\u00e4ldern des Juras\u00fcdhangs in der Schweiz (namensgebend f\u00fcr Buix), der Provence, der Macchia Istriens, S\u00fcdengland (South Downs) oder im Riesengebirge.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sog. \u201eGespinst\u201c, also die Spinnweben, sind viel dichter als jene der Spinnen verwebt. Dieses und v.a. die feinen H\u00e4rchen der Raupen sind der wahre Horror f\u00fcr manchen Allergiker, da das Immunsystem auf 100 % hochf\u00e4hrt!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner rasend schnellen Ausbreitung und der fehlenden Lang-zeituntersuchungen ist es sehr schwer, etwas gegen die vielfressenden Raupen zu unternehmen. Es beginnt bereits beim Kauf der Pflanze. Vermeiden Sie den Ankauf von Billigpflanzen aus dem Baumarkt. Sie sind meist aus Fernost importiert und somit die \u00dcbertr\u00e4ger des Sch\u00e4dlings. Jede einzelne sollte auf einen m\u00f6glichen Befall hin untersucht werden. Ist es dann trotzdem geschehen, so sollen die unterschiedlichsten Mittelchen helfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Bacillus thuringiensis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Bakterium spielt eine wichtige Rolle in der biologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, aber auch dem Kampf gegen Stechm\u00fccken. 1901 erstmals durch den Japaner Ishiwatari Shigetane beschrieben (er fand das Bakterium in Seidenraupen), lebt es vornehmlich an den Wurzeln der Pflanzen. Es produziert \u00fcber 200 der sog. \u201eBt-Toxine\u201c, kristalline Proteine (\u201eCry-Proteine\u201c), die auf K\u00e4fer, Schmetterlinge, Haut- und Zweitfl\u00fcgler sowie Nematoden t\u00f6dlich wirken, bei Wirbeltieren wie Mensch und Tier jedoch wirkungslos und komplett biologisch abbaubar sind. Die kristallinen Endotoxine zerst\u00f6ren die Darmwand und setzen Stoffwechsel-gifte frei. Die Larve verendet nach wenigen Tagen. F\u00fcr Bienen unsch\u00e4dlich &#8211; wird sogar von Imkern gegen die Wachsmotte eingesetzt!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Buchsbaum-Z\u00fcnsler-Falle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie funktioniert in etwa wie die Mottenfalle: Durch Pheromone (Duftstoffe) werden die M\u00e4nnchen angelockt und bleiben auf dem Leim am Boden der Falle kleben. Einerseits kann so festgestellt werden, ob der Z\u00fcnsler auch in Ihrem Garten aktiv ist, andererseits bleiben dadurch viele der Weibchen unbefruchtet! Hilft allerdings nicht gegen einen grossfl\u00e4chigen Befall. Dient vornehmlich dem Monitoring!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Azadirachtin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese 1968 erstmals gewonnene chemische Verbindung findet sich im sog. \u201eNeem-Baum\u201c, der urspr\u00fcnglich aus Indien und Pakistan stammt, inzwischen aber in allen tropischen und subtropischen Regionen w\u00e4chst. Synthetisch wurde es erstmals 2007 hergestellt. Es geh\u00f6rt zu den Limonoiden &#8211; hemmt also die Larvenentwicklung sehr vieler Insekten (Ecdyson-artige Wirkung). F\u00fcr S\u00e4ugetiere soll es relativ ungef\u00e4hrlich sein. Die Halbwertszeit liegt bei 13 bis 94 Stunden &#8211; je nach UV-Einwirkung. Beobachtet wurden nur In Flugk\u00e4figen bei Kleinstv\u00f6lkern der Honigbiene (etwa zur K\u00f6niginnenzucht) Auswirkungen bei der Brut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Pyrethrine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Extrakt \u201ePyrethrum\u201c wird aus verschiedenen Chrysanthemen-Sorten isoliert und in den Bereichen Pflanzenschutz, Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, aber auch der Medizin angewendet. Eingesetzt erstmals durch die US-Marine im Jahr 1917 im Kampf gegen Fliegen und Stechm\u00fccken, erfolgt heutzutage die Herstellung grossteils auf synthetischer Basis. W\u00e4hrend das nat\u00fcrliche nur \u00fcber wenige Tage Wirkung zeigt, beh\u00e4lt das synthetische diese \u00fcber ca. sechs Wochen. Als Kontaktgift finden Pyrethrine Verwendung gegen Blatt-, Woll- und Schmierl\u00e4use, der Weissen Fliege, Spinnmilben, Zikaden und K\u00e4fer-Larven. Die Wirkung tritt innerhalb weniger Minuten ein (\u201eKnock-Down-Effekt\u201c). Inzwischen gelingt es aber vielen Sch\u00e4dlingen, die Wirkstoffe abzubauen. Deshalb wird er h\u00e4ufig auch mit dem Synergisten Piperonylbutoxid vermischt. Allerdings kann der Wirkstoff auch auf Wirbeltiere einwirken. So bel\u00e4uft sich etwa die letale Dosis bei Nagern auf 130 bis \u00fcber 600 mg\/kg. Der Wirkstoff ist f\u00fcr Bienen giftig, weshalb von dessen Gebrauch abgeraten wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Thiacloprid<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Insektizid geh\u00f6rt zur Klasse der Neonikotinoiden und wird vornehmlich gegen Blattl\u00e4use, Mottenschildl\u00e4usen, Blattfl\u00f6hen, Apfel-wicklern und R\u00fcsselk\u00e4fer eingesetzt. Es kann allerdings auch f\u00fcr Warm-bl\u00fctler wie dem Menschen gef\u00e4hrlich werden (Atemprobleme), allerdings muss die Dosis sehr hoch sein. Das Gift wirkt als Kontakt- und Frassgift. Es dringt in die Pflanze ein und gelangt somit auch \u00fcber die Kartoffel oder die Tomate in die Nahrungskette des Menschen. 2013 hat die EU-Kommission viele Pestizide, die diesen Wirkstoff enthalten, auf eine Liste zur Wiederbewertung gesetzt, das deutsche Bundesamt f\u00fcr Verbraucher-schutz und Lebensmittelsicherheit hat daraufhin die entsprechenden Produkte vom Markt genommen. Gift f\u00fcr die Bienen, wird auch die Fortpflanzung des Menschen m\u00f6glicherweise beeinflusst (reproduktions-toxisch).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Acetamiprid<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch diese heterocyclische, aromatische Verbindung z\u00e4hlt zur Gruppe der Neonikotinoide. Eingesetzt wird der Wirkstoff gegen Schild-, Motten-schild- und Schmierl\u00e4use, der Weissen und der Kirschfruchtfliege sowie der Trauerm\u00fccke. Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit schliesst eine Beeinflussung des sich entwickelnden Nervensystems beim Menschen nicht aus. Deshalb gibt es in der EU Tagesdosen, in der Schweiz einen Toleranzwert. Wie alle Neonikotinoide gef\u00e4hrlich f\u00fcr Bienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei all diesen Mitteln hingegen &#8211; Insbesondere bei Thiacloprid &#8211; sollte an die N\u00fctzlinge, wie die Bienen gedacht werden. Wenn auch das Mittel selbst nicht unbedingt direkt t\u00f6dlich ist, so kann die Biene dadurch die Orientierung verlieren, nicht mehr zum Stock zur\u00fcckfinden und dadurch zugrunde gehen. Auch im Hinblick auf die V\u00f6gel sollte mit biologischer Voraussicht gearbeitet werden. So liebt beispielsweise der Buntspecht die Z\u00fcnsler-Raupen &#8211; zumindest f\u00fcr einen Moment. Sind diese vergiftet, so wird auch der Vogel und im Speziellen seine Brut daran zugrunde gehen. Deshalb sollte vor dem Einsatz der Chemiekeule unbedingt von alternativen Methoden Gebrauch gemacht werden:<\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Giessen mit Brennesseljauche<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Bespr\u00fchen mit einer Chili\u00f6l-Sp\u00fclmittel-Wasserl\u00f6sung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Best\u00e4uben mit Kaffeesatz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Abspritzen mit dem Hochdruckstrahler (kann aber auch der Pflanze nicht gut tun)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Ablesen der Raupen und Kokons (im Hausm\u00fcll entsorgen)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Buntspechte, Haussperlinge (sie erbrechen allerdings die Raupen wieder, da Buchs giftig ist)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>.) Blindschleichen<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Buchsbaumz\u00fcnsler \u00f6kologisch bek\u00e4mpfen\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1gc2f4x2YeE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch das in \u00d6sterreich k\u00e4ufliche \u201ePro Loh\u201c soll recht gut wirken. Es besteht aus Wasser, Mineralien und pflanzlichen Gerbstoffen, erh\u00f6ht die Widerstandsf\u00e4higkeit der Pflanze und sch\u00fctzt zudem vor Pilzbefall. Der Z\u00fcnsler mag den Geschmack der Gerbstoffe nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Experten, wie etwa jene des Verbandes der Gartenbaumschulen NRW raten inzwischen gar davon ab, abgestorbene B\u00e4ume durch neue zu ersetzen, da diese ebenfalls innert k\u00fcrzester Zeit befallen sein werden. Zur Plage der Buchsbaumz\u00fcnsler kommt n\u00e4mlich noch der Pilz Cylindrocladium buxicola hinzu. Auch er f\u00fchrt zum Triebsterben. Erkennbar ist der Pilz an schwarzen Streifen auf den Trieben. Bei dieser Erkrankung muss die komplette Pflanze und ein Teil des Erdreichs in den Hausm\u00fcll gegeben oder verbrannt werden. Beide dieser Unsitten der Natur lassen so manchen Hobby- aber auch Profi-G\u00e4rtner an seinem K\u00f6nnen zweifeln. Die w\u00e4rmeren Winter und feuchtk\u00fchlen Wetterperioden beg\u00fcnstigen den Befall. Denken Sie vielleicht \u00fcber Alternativen nach &#8211; wie etwa die Japanische H\u00fclse (Ilex crenata) mit ihren Untersorten \u201eDark Green\u201c oder \u201eCaroline Upright\u201c oder der Tatra-Seidelbast, dem Rhodo-dendron bzw. der Polsterberberitze! Auch der kleinw\u00fcchsige Lebensbaum oder die Steineibe finden immer mehr Fans unter den G\u00e4rtnern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens gilt grunds\u00e4tzlich:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Je gr\u00f6sser die Artenvielfalt in einem Garten ist, desto weniger kann ein einzelner Sch\u00e4dling anrichten!!!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erkundigen Sie sich beim Kauf eines Insektizids immer auch, ob N\u00fctz-linge wie Bienen, Hummeln etc. ebenfalls davon betroffen sind!<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Insektizide d\u00fcrfen nicht vorbeugend gespritzt werden!<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Achten Sie darauf, dass das biologisch abbaubare Insektizid mittels Druckspr\u00fcher auch bis tief in&#8217;s Innere des Buchsbaumes gelangt!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Pflanzenschutz im Bio-Garten; M.-L. Kreutler; BLV 1990<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>www.buchsbaumzuensler.net<\/p>\n\n\n\n<p>www.lepiforum.de\/<\/p>\n\n\n\n<p>www.bund-rvso.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.landwirtschaftskammer.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.fva-bw.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.proplanta.de<\/p>\n\n\n\n<p>echa.europa.eu\/de\/<\/p>\n\n\n\n<p>www.bund.net<\/p>\n\n\n\n<p>www.bienenjournal.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.imkerei-technik.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.bvl.bund.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.ltz-bw.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.nuetzlinge.de<\/p>\n\n\n\n<p>www.naturimgarten.at<\/p>\n\n\n\n<p>www.aha.ch<\/p>\n\n\n\n<p>oekologischerlandbau.jki.bund.de<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist jedes Wochenende dasselbe: Nach einem Samstag im Garten bin ich am Sonntag wie ger\u00e4dert &#8211; Kopfschmerzen, tr\u00e4nende Augen, rinnende Nase, starker Husten und heftiges Niessen. 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