
{"id":8453,"date":"2022-09-09T10:23:37","date_gmt":"2022-09-09T08:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=8453"},"modified":"2022-09-09T10:23:37","modified_gmt":"2022-09-09T08:23:37","slug":"transhumanz-der-zug-der-schafe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2022\/09\/09\/transhumanz-der-zug-der-schafe\/","title":{"rendered":"Transhumanz &#8211; Der Zug der Schafe"},"content":{"rendered":"\n<p>Das \u00d6tztal ist eines der wohl sch\u00f6nsten und besten Beispiele daf\u00fcr, wes-halb das \u00f6sterreichische Bundesland Tirol jedes Jahr von Touristen aus nah und fern f\u00f6rmlich \u00fcberrannt wird. Im Winter aufgrund der M\u00f6glich-keiten in den Wintersportregionen S\u00f6lden-Hochs\u00f6lden, Obergurgl-Hoch-gurgl und Oetz, im Sommer aufgrund der unglaublichen Wander- und Bergsteigerimpressionen in jener Region der Ostalpen mit den meisten 3000ern. Beispielsweise auf dem Weltwanderweg Via Alpina, der in insgesamt neun Etappen geteilt ist. Vom Inntal aus geht es \u00fcber 65 Kilo-meter direkt hinein in das Zentrum der Alpen. Es ist das l\u00e4ngste Quertal der Ostalpen, das die Stubaier Alpen im Osten von den \u00d6tztaler Alpen im Westen trennt. Bei Zwieselstein teilt sich dieses Haupttal in das Venter- und das Gurglertal. Verkehrstechnisch endet das Gurglertal mit dem Timmelsjoch, einem der h\u00f6chstgelegensten Grenz\u00fcberg\u00e4nge der Alpen (2.474 m \u00fcber dem Meeresspiegel). Die Timmelsjoch-Hochalpenstrasse ist einer der sch\u00f6nsten Autostra\u00dfen Europas und war eine Heraus-forderung f\u00fcr den Strassenbau der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Auf S\u00fcdtiroler Seite liess Benito Mussolini ab 1933 eine Milit\u00e4rstrasse im Passeier errichten, die bis zwei Kilometer vor das Joch reichte, um dadurch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Offensive gegen \u00d6sterreich zu bieten. Am 15. September 1968 wurde die Verbindung f\u00fcr den Verkehr freige-geben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Timmelsjoch Hochalpenstra\u00dfe Schneer\u00e4umung 2018\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/UISYosFZRsU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2018 war sehr schneereich, w\u00e4hrend die R\u00e4umung 2022 ein-facher und rascher vonstatten ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer allerdings denken sollte, dass das \u00d6tztal eine erst recht neue Verbindung von Nord nach S\u00fcd darstellt, geht fehl. Am 19. September 1991 fand das Bergwanderpaar Erika und Helmut Simon aus N\u00fcrnberg am Tilsenjoch (im Similaungletscher) die Leiche eines Mannes. Bei den Untersuchungen an der Universit\u00e4t Innsbruck wurde sehr rasch klar, dass es sich hierbei um einen Menschen handelt, der wohl seit rund 5.300 Jahren im ewigen Eis konserviert die Wirren der Menschheitsgeschichte \u00fcberstand: Der \u201e\u00d6tzi\u201c (engl. \u201eIceman\u201c oder mein Lieblingsausdruck: \u201eFrozen Fritz\u201c)! Eine Wunde zeigte zudem auf, dass er von einem Pfeil getroffen wurde, dessen Schaft auch wieder herausgezogen wurde. Er war also nicht allein. Dieser Umstand beweist, dass auch unsere Urahnen diese Verbindung \u00fcber die Alpen durch das ewige Eis der Gletscher (\u201eFerner\u201c) nutzten. Zu Fuss! Der Grund daf\u00fcr sind die Berge selbst. So schirmt der Tschirgant das Tal vor eisigen Nordwinden ab, die Winde aus dem S\u00fcden werden beim Aufsteigen sehr stark erw\u00e4rmt &#8211; das beschert dem Tal ein aussergew\u00f6hnlich mildes Klima, das sich zudem auch beim Pflanzenwachstum nachvollziehen l\u00e4sst. Das Schiefergestein bildet als-dann einen ausgezeichneten Boden daf\u00fcr. Heute geht die Geschichts-forschung deshalb davon aus, dass diese Hochgebirgsregion schon zu \u00d6tzis Zeiten als Hochweidegebiet genutzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Chroniken ist nachzulesen, dass schon im 13. und 14. Jahrhundert neben den Herren von Schwangau, von Starkenberg sowie den Kl\u00f6stern und Stiften von Frauenchiemsee und Stams auch die Herren von Montalban bei Meran zu den Grossgrundbesitzern geh\u00f6rten. Ein durchaus starker Einfluss also auch von S\u00fcdtiroler Seite beim n\u00f6rdlichen Bruder. Der erste Saumweg \u00fcber das Timmelsjoch wurde im Jahr 1320 angelegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Transhumanz -- Schafwandertriebe in den \u00d6tztaler Alpen\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QWPwc3We2wU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Fernab von alledem erfolgt seit Jahrhunderten zweimal im Jahr ein Spek-takel, das eindruckvoller nicht sein k\u00f6nnte: Der Schafstrieb \u00fcber die J\u00f6cher. Tats\u00e4chlich soll diese Tradition rund 6.000 Jahre alt sein &#8211; urkundlich erw\u00e4hnt wurden die Weiderechte der Schnalser Bauern auf dem Rofenberg erstmals anno 1357, im Niedertal anno 1415 (zu besichtigen im Tiroler Landesarchiv in Innsbruck). Vor 1977 querten auf diese Weise rund 7.000 Tiere die Alpen &#8211; bis zirka 1900 waren auch Rinder und Pferde dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte Juni werden \u00fcber 3.000 Schafe in kleineren Gruppen vom Schnalstal in S\u00fcdtirol bis ins Venttal zur Martin Busch-H\u00fctte und dem Hochjoch-Hospiz aufgetrieben, Anfang bzw. Mitte September erfolgt dann in zwei grossen Gruppen der Abtrieb, wo sie in Vernagt im Rahmen eines grossen Volksfestes (\u201eSch\u00f4fschoad\u201c) wieder in Empfang genommen werden. Dabei geht es via teils sehr schmale Pfade \u00fcber Bergwiesen, steile Felsabh\u00e4nge, durch Gebirgsb\u00e4che aber auch durch Schnee und Eis des Similaunferners. Bei Sonnenschein, Regen- oder Schneefall, dichtestem Nebel oder auch von allem etwas, da das Wetter in den Bergen sehr rasch umschl\u00e4gt. Insbesondere der Aufstieg ist sehr m\u00fchsam und gef\u00e4hrlich. Nicht selten m\u00fcssen M\u00e4nner mit Schaufeln vor der Herde die Wege freimachen und vortrampeln. Jeder Fehltritt kann das eigene Leben kosten oder viele Tiere in den Tod treiben. Beginnt f\u00fcr die ersten bereits um 03.00 Uhr der eigentliche Aufstieg in Vernagt, kommen etwa die Vinschgauer Gruppen einen Tag zuvor aus Laas \u00fcber das Taschenj\u00f6chl. Ein Zw\u00f6lfstunden-Marsch, der bereits Mensch und Tier alles abverlangt. Die \u00dcberquerung des Alpenhauptkammes erfolgt entweder am Niederjoch (3.019 m) oder dem etwas niedrigeren Hochjoch (2.770 m &#8211; dieser Zug endet bei der Rofenbergalm). Ein dritter Zug \u00fcbrigens mit Tieren aus dem Passeier geht \u00fcber das Timmelsjoch nach Obergurgl. Bis zum Jahr 1962 wurde noch ein weiterer Auftrieb gef\u00fchrt: \u00dcber den Gurgler Ferner mit der Alpenhaupt-kamm-\u00dcberquerung am Gurgler Eisjoch (3.154 m)! Diese gef\u00e4hrlichste Tour (Gletscherspalten, Eisfelder, &#8230;) aber wurde eingestellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bleiben etwas beim beschwerlichsten, beim ersten Zug. Nach einer kurzen Pause bei der Similaunh\u00fctte beginnt der Abstieg in&#8217;s \u00d6tztal. Die ersten Schafe werden beim Martin-Busch-Haus zur\u00fcckgelassen, die zweite Gruppe folgt bei der alten, die restlichen dann bei der neuen Sch\u00e4ferh\u00fctte. Nicht allen Schafrassen kann diese Tortur zugemutet werden. Ausgesucht f\u00fcr die Almkr\u00e4uter und H\u00f6henluft werden vornehm-lich das Tiroler Berg- bzw. Steinschaf und das Schwarznasenschaf. Immer wieder m\u00fcssen L\u00e4mmer \u00fcber die steilsten Wegstrecken hinweg von den Hirten und Treibern getragen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach elfst\u00fcndigem Marsch und \u00fcber 1.800 \u00fcberwundenen H\u00f6henmetern ist die Karawane auf der Alm angelangt. Im Vergleich dazu die noch beeindruckenderen Zahlen f\u00fcr die Herden aus Laas im Vinschgau: 44 km, 3200 H\u00f6henmeter im Aufstieg und 1800 Meter im Abstieg &#8211; wohlgemerkt f\u00fcr den Alm-Auftrieb! Waren am Aufstieg noch bis zu 80 Menschen als Schaufler oder Treiber beteiligt, so reicht f\u00fcr die kommenden drei Monate ein Sch\u00e4fer mit Hunden, um die Herden zu beaufsichtigen. Einer dieser Sch\u00e4fer und Leiter des Schafs\u00fcbertriebs ist Elmar Horrer mit seinem Hirtenhund Aiko. Ein braungebrannter, kerniger Mann, den nahezu nichts mehr ersch\u00fcttern kann. Er verbringt die meiste Zeit unter freiem Himmel, hat selbst nur die alte oder neue Sch\u00e4ferh\u00fctte als Unterstand und ist das Leben allein auf der Alm gew\u00f6hnt: Ohne Handy, ohne Internet oder Fernsehen. In der 800 Jahre alten Sch\u00e4fer-H\u00fctte gibt es nach wie vor keinen Strom oder fliessendes Wasser. Nur selten erh\u00e4lt er Besuch vom zust\u00e4ndigen J\u00e4ger oder dem P\u00e4chter der Similaunh\u00fctte, der ihn auch mit dem Lebensnotwendigsten versorgt. Ansonsten muss er selbst bis nach S\u00f6lden absteigen, um sich Vorr\u00e4te zu holen. Tagwache ist um halb sechs. Als erstes wird mittels des Fernglases der Tierbestand kontrolliert. Kurz danach geht es auch schon in&#8217;s Gel\u00e4nde. Schafe m\u00fcssen gesucht, gebrochene L\u00e4ufe gegipst und verunfallte oder verendete Schafe geborgen, sowie die Salzbeh\u00e4lter aufgef\u00fcllt werden. Ein bis zwei Prozent der Schafe bleiben \u00fcbrigens verschwunden. Die Hirten sprechen davon, dass sie \u201evom Berg gefressen\u201c werden. So spult der Hirte Tag f\u00fcr Tag Kilometer um Kilometer ab. Insgesamt sind es 2.900 Hektar, die zwar nicht abgegangen, allerdings beobachtet werden m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben all den guten Jahren, in welchen nichts geschehen ist, sitzt den Bauern das Jahr 1979 nach wie vor als Katastrophe in den Rippen. Bei einem Schneesturm erstickten unterhalb der Similaunh\u00fctte rund 70 Tiere. Das Leben in den Bergen sollte niemals verharmlost werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Job f\u00fcr Warmduscher!<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das \u00d6tztal profitiert von diesem Zug der Schafe. Dominierte doch dort in Urzeiten der Flachsanbau und sp\u00e4ter die Rinderzucht die Land-wirtschaft. Erst in letzter Zeit wurden wieder die Vorz\u00fcge der Schaf-haltung erkannt. Die Tiere sorgen daf\u00fcr, dass auch an unzug\u00e4nglichen Stellen einerseits das Gras auf der Hochalm nicht zu hoch w\u00e4chst, was zu Hangrutschungen und im Winter Lawinenabg\u00e4ngen f\u00fchrt, und anderer-seits werden unerw\u00fcnschte Pflanzen wie junge B\u00e4ume oder Unkr\u00e4uter von ihnen samt der Wurzel entfernt. Dadurch verwaldet das Gebiet nicht vollends.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten zweibeinigen Sommerfrischler \u00fcbrigens brachte gegen 1866 Clemens Franz Xaver Reichsgraf von Westphalen nach Oetz. Inzwischen wird das \u00d6tztal allj\u00e4hrlich in den Wintermonaten von Millionen Urlaubs-g\u00e4sten geradezu \u00fcberflutet (alleine in S\u00f6lden rund 2 Millionen \u00dcber-nachtungen). Noch mehr erwarteten sich die Touristiker im hinteren \u00d6tztal durch die Seilbahnverbindung mit dem Pitztal &#8211; diese Verbindung allerdings wurde fallen gelassen. In einem B\u00fcrgerentscheid sprachen sich im Juli 2022 von 1.200 Einwohnern in St. Leonhard im Pitztal 50,4 % gegen das Projekt aus. Insgesamt kamen 59 % zu den Urnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die dortige Sprache (Bairisch vornehmlich beeinflusst durch das Passeier- und das Schnalsertal) geh\u00f6rt zum immateriellen Kulturerbe \u00d6sterreichs. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Transhumanz: Schaftrieb in den \u00d6tztaler Alpen\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/krzgRf7rxso?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Transhumanz &#8211; der Zug der Schafe wurde im Jahr 2011 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Wie lange es diese noch geben wird, ist jedoch fraglich. Immer mehr Weidegebiete fallen der Gewinnsucht der Wintertouristiker zum Opfer, neue Seilbahn- und Pisten-erschliessungen sorgen immer wieder f\u00fcr Kontroversen. Sollten Sie die Gelegenheit haben, den Zug der Schafe vorort mitzuverfolgen, so nutzen sie dies. Die Schnalser Gletscherbahnen erm\u00f6glichen es auch f\u00fcr die Nicht-Alpinisten! Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen Sie im n\u00e4chsten Jahr zudem als freiwilliger Helfer aktiv werden. Daf\u00fcr sollten Sie durchtrainiert, wetterfest und bergtauglich sein sowie sich mit Schafen auskennen. Die Eindr\u00fccke werden Sie Ihr Leben lang nicht vergessen!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckkehrtermine 2022:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Niedertalalm am 10. September nach Vernagt<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Rofenbergalm am 11. September nach Kurzras<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Infos:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) www.merano-suedtirol.it\/de\/schnalstal\/natur-kultur\/land-leute\/trans-humanz.html#ltseventslist<\/p>\n\n\n\n<p>.) www.suedtirolerland.it\/de\/suedtirol\/schnalstal\/vernagt-am-see\/<\/p>\n\n\n\n<p>.) www.suedtirolerland.it\/de\/suedtirol\/schnalstal\/kurzras\/<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmtipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Mit di Schoof gian; Sebastian Marseiller&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Schafe und Schneefelder; Rolf Bickel<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) P\u00e4sse, \u00dcberg\u00e4nge, Hospize; G. Bodini;&nbsp; Tappeiner Verlag 1999&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>.) Wege der Schafe: Die jahrtausendalte Hirtenkultur zwischen S\u00fcdtirol und dem \u00d6tztal; Hans Haid; Tyrolia-Verlag 2008<\/p>\n\n\n\n<p>.) Schafe und Hirten im Vinschgau &amp; Schnalstal; G. Bodini; Hrsg: Kultur-verein Schnals&nbsp; 2005&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>.) Schafe in Tirol; Thomas Stoffaneller\/Susanne Schaber; Tyrolia-Verlag 2016<\/p>\n\n\n\n<p>.) Aufbruch in die Einsamkeit &#8211; 5000 Jahre \u00fcberleben in den Alpen; Hans Haid; Ed. Tau 1992<\/p>\n\n\n\n<p>.) Die Grundherrschaften des Tales Schnals in Untervinschgau; Franz Huter; Innsbruck 1926<\/p>\n\n\n\n<p>.) Alpenvereinsf\u00fchrer \u00d6tztaler Alpen; Walter Klier; Bergverlag Rother Ottobrunn 1997<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.transhumanz.net<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.kulturverein-schnals.it<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.provitaalpina.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.vent.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.merano-suedtirol.it<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.naturpark-oetztal.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.timmelsjoch.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.unesco.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; similaun.net<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.museen-suedtirol.it<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.oetzi-dorf.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.oetztal.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.kulturnatur.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; hoehepunkt-tirols.oetztal.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u00d6tztal ist eines der wohl sch\u00f6nsten und besten Beispiele daf\u00fcr, wes-halb das \u00f6sterreichische Bundesland Tirol jedes Jahr von Touristen aus nah und fern f\u00f6rmlich \u00fcberrannt wird. 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