
{"id":8802,"date":"2022-11-11T09:23:08","date_gmt":"2022-11-11T07:23:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=8802"},"modified":"2022-11-11T09:23:08","modified_gmt":"2022-11-11T07:23:08","slug":"jemen-die-derzeit-groesste-humanitaere-katastrophe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2022\/11\/11\/jemen-die-derzeit-groesste-humanitaere-katastrophe\/","title":{"rendered":"Jemen &#8211; die derzeit gr\u00f6sste humanit\u00e4re Katastrophe"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor einigen Jahren wurde noch von der schlimmsten humanit\u00e4ren Katas-trophe gesprochen, doch kurz danach wurde es wieder still um den Krieg im Jemen. Ja richtig &#8211; es begann mit einem B\u00fcrgerkrieg, mit der Beteili-gung der Jemen-Allianz und des Irans wurde es zum Krieg. Sechs Monate lang haben zuletzt die Waffen geschwiegen &#8211; jetzt wurde der Waffenstill-stand aufgek\u00fcndigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas kann bedeuten, dass die Gewalt wieder das gesamte Land erfassen wird. Dass Millionen Menschen erneut Opfer werden von Luftangriffen, Raketenangriffen und K\u00e4mpfen am Boden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Abdulwasea Mohammed, Hilfsorganisation Oxfam)<\/p>\n\n\n\n<p>Ge\u00e4ndert hat sich freilich nicht viel, ganz im Gegenteil: Die Lage in diesem Armenhaus der Welt wird immer brutaler und menschenver-achtender. Der Konflikt kam nicht etwa durch das Ende des Waffen-stillstandes in die deutschen Medien, sondern vielmehr aufgrund eines Entgegenkommens der Bundesregierung, die wohl eine grosse Blutspur hinterlassen wird: Deutschland liefert Munition, Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde und Ersatzteile an Saudi Arabien &#8211; m\u00f6glicherweise als Gegengesch\u00e4ft f\u00fcr Fl\u00fcssiggaslieferungen. Doch hierzu etwas sp\u00e4ter mehr &#8211; zuvor einige Infos, wie alles begann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zirka 1000 n. Chr. wanderten \u00fcber Mekka die Haschemiten im Jemen ein. Sie sind Nachkommen des im Islam verehrten Propheten Mohammed. Die al-Huthi-Familie geh\u00f6rt dem zaiditischen Zweig des schiitischen Islam an. Eigentlich keine Haschemiten, wurden und werden sie aufgrund ihres hohen Bildungsniveaus jedoch von der jemenitischen Gesellschaft gesch\u00e4tzt und bekleiden seit Jahrhunderten hohe \u00c4mter wie Richter oder Konfliktvermittler. Bis zum Fall der Monarchie im Jahre 1962 stellte die Familie auch die Imame. Aufgrund von Korruption und Benachteiligung durch die Regierung schlossen sich im Norden des Jemen immer mehr der zaiditischen St\u00e4mme zusammen. Die dortigen jemenitischen Stammesf\u00fchrer (\u201eScheichs\u201c) wurden von der Regierung unterst\u00fctzt und somit ruhig gehalten. Die Huthis hingegen begehrten immer mehr gegen die Korruption, Vetternwirtschaft sowie den \u201esunnitischen Extremismus\u201c der Regierung auf und wurden somit zum Sprachrohr der einfachen, armen Bev\u00f6lkerung. 2004 kam es zu ersten Kampfhandlungen der schiitischen Huthis gegen die sunnitische Regierung, in deren Verlauf Hussein al-Huthi fiel. Im Rahmen des Arabischen Aufstandes 2011 erfolgte die erste politische Wahrnehmung der Huthis &#8211; ihre Gegner sahen als deren erkl\u00e4rtes Ziel die Wiedereinrichtung eines zaiditischen Imamats. Diesen jedoch ging es zu Beginn um mehr Autonomie, wirt-schaftliche Ressourcen, die Aus\u00fcbung ihrer Religion und der Marginali-sierung der Regierung. Die Huthis hatten inzwischen einen florierenden Handel mit Kath aufgebaut, einer Droge, die vom Kathstrauch hergestellt wird. Mit diesem Geld konnten sich die K\u00e4mpfer auch milit\u00e4risch aus-r\u00fcsten. Die Regierung des Jemens unter Abed Rabbo Mansur Hadi ging mit Waffengewalt gegen die Rebellen vor. 2015 nahmen die Huthis unter Abdulmalik al-Huthi die Hauptstadt Sanaa ein. Dabei fielen ihnen Waffen, Panzer, Fahrzeuge, Flugzeuge etc. im Wert von rund 500 Mio US-Dollar in die H\u00e4nde, die kurz zuvor die USA geliefert hatten. Den eingesetzten \u00dcbergangsrat und den f\u00fcnfk\u00f6pfigen Pr\u00e4sidialrat erkannten die sunni-tischen Stammesf\u00fchrer und die F\u00fchrer im S\u00fcden allerdings nicht an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach wie vor ungekl\u00e4rt ist die Herkunft der Waffen und die Unterst\u00fctzung bei den Kampfhandlungen der Huthis vor der Einnahme Sanaas. Sie selbst h\u00e4tten wohl keine derart raschen und grossen Gebietserfolge liefern k\u00f6nnen. Einerseits wird vermutet, dass die Rebellen durch den Iran unterst\u00fctzt werden &#8211; der Einsatz von iranischen Drohnen ist ein stich-haltiger Hinweis hierf\u00fcr. Andererseits wird vermutet, dass Salih-treue Milit\u00e4rverb\u00e4nde an den Kampfhandlungen beteiligt sind. Ali Abdullah Salih stand \u00fcber drei Jahrzehnte an der Spitze des Staates. W\u00e4hrend des Arabischen Fr\u00fchlings hatte er das Amt zur\u00fcckgelegt, zog aber weiterhin im Hintergrund die F\u00e4den. Das resultiert einerseits aus seiner Person als graue Eminenz in seiner ehemaligen Partei, dem Allgemeinen Volks-kongress, und zudem auf der Loyalit\u00e4t des Milit\u00e4rs. Nach Sch\u00e4tzungen von Experten sollen ein bis zwei Drittel der Armee auch 2022 auf Salihs Seite stehen. Andere Sch\u00e4tzungen reden von 70 % der Salih-getreuen Kommandeure von Milit\u00e4reinheiten. Dieser selbst wurde \u00fcber Jahre hin-weg finanziell durch Saudi Arabien unterst\u00fctzt, bis das dortige K\u00f6nigs-haus 2012 an seinem R\u00fccktritt beteiligt war. Mit diesem Geld finanzierte er wohl die bewaffneten Verb\u00e4nde. Dazu z\u00e4hlt ohne Zweifel auch die ehemals durch seinen Sohn Ahmed kommandierte Republikanische Garde, die 2014 einen entscheidenden Sieg gegen die jemenitische 12. Division erzielen konnte, worauf die Hauptstadt Sanaa den Huthis offen stand. Die Anh\u00e4nger Salihs erhoffen sich dadurch die Wiedererlangung der Regierungsmacht unter Salihs Sohn, was Salih jedoch sp\u00e4ter zur\u00fcck-gewiesen hatte. Die USA, aber auch die Vereinten Nationen machen hin-gegen Salih f\u00fcr die katastrophalen Zust\u00e4nde im Land verantwortlich, weshalb \u00fcber ihn und viele seiner Anh\u00e4nger im Rahmen der UN-Sicher-heitsratsresolution 2216 vom April 2015 Sanktionen verh\u00e4ngt wurden. Mehr als interessant ist jedoch die Tatsache, dass Salih selbst w\u00e4hrend seiner Regentschaft mehrere bewaffnete K\u00e4mpfe gegen die Huthis f\u00fchrte. Der jemenitische Politologe Samir Shaibany bezeichnete diese Koalition einst als \u201eAllianz im Rahmen einer konfessionellen Mobilisierung\u201c mit unterschiedlichen Zielsetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSaudi-Arabien beteiligt sich am Jemen-Krieg und tritt Menschen-rechte mit F\u00fc\u00dfen. R\u00fcstungsexportstopp an Saudi-Arabien muss weiter gelten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Bundesaussenministerin Annalena Baerbock im M\u00e4rz 2019 auf Twitter)<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese vorhin erw\u00e4hnte Resolution 2216\/2015 des UN-Sicherheits-rates sollte eigentlich die Bev\u00f6lkerung vor der Aggression der inter-national nicht anerkannten Huthis gesch\u00fctzt werden &#8211; wie sich zeigen sollte, ein grosser Irrtum. Saudi Arabien, VAE (bis 2019), Marokko (bis 2019), Katar (bis 2017), Senegal, Bahrein, Kuwait und \u00c4gypten bildeten daraufhin die Jemen-Allianz, intervenierten milit\u00e4risch und dr\u00e4ngten die Huthis zur\u00fcck. Salih begr\u00fcsste nach Abschluss der Operation Decisive Storm die Resolution und forderte die Huthis zum R\u00fcckzug aus den eroberten Gebieten auf. Gleichzeitig rief er zur \u201eR\u00fcckkehr zum Dialog\u201c auf. Im Dezember 2017 schliesslich brach er mit den Huthis und schloss sich Saudi Arabien an. Am 04. Dezember desselben Jahres wurde er durch Huthi-Milizen get\u00f6tet. Die Huthis stiessen inzwischen in Richtung S\u00fcden des Landes vor. Die K\u00e4mpfe wurden erbittert durch beide Seiten fortgef\u00fchrt &#8211; sie zerst\u00f6rten nahezu das ganze Land.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen den Fronten steht die Zivilbev\u00f6lkerung, die den Repressalien beider Seiten ausgesetzt ist. Nach UN-Angaben wurden bislang rund 380.000 Menschen get\u00f6tet &#8211; ein Grossteil davon an den indirekten Folgen des Kriegs: Hunger, Krankheiten, \u2026 Vier Millionen sind gefl\u00fcchtet, etwa 20 Mio leiden an Hunger &#8211; darunter mindestens 311.000 Kinder an starker Unterern\u00e4hrung! Viele Kinder lassen sich inzwischen von den Milizen als Kindersoldaten rekrutieren um dadurch Zugang zu Nahrung zu bekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im April 2022 wurde unter Vermittlung der UNO eine Waffenruhe ausge-rufen, die zweimal verl\u00e4ngert &#8211; nun jedoch aufgek\u00fcndigt wurde. Inzwischen haben sich auch die Vorzeichen ge\u00e4ndert. So k\u00e4mpfen beispielsweise die von den VAE unterst\u00fctzten s\u00fcdjemenitische Einheiten f\u00fcr die erneute Unabh\u00e4ngigkeit der Region vom Norden, wie es vor der Vereinigung 1990 bestand. Sie machten auch keinen Halt vor den von Saudi-Arabien unterst\u00fctzten jemenitischen Einheiten &#8211; es kam zu Kampfhandlungen zwischen den bisherigen Koalitionspartnern. Zudem will das sunnitisch-wahhabitisch gepr\u00e4gte Saudi-Arabien verhindern, dass sich der Einflussbereich des schiitischen Iran auch auf der arabischen Halbinsel vergr\u00f6ssert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Vorgehen der Jemen-Allianz und hier vor allem jenes von Saudi Arabien ist jedoch \u00e4usserst umstritten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSaudi-Arabien und die Koalitionspartner bombardieren Krankenh\u00e4user, Kinderg\u00e4rten, Schulen. Das sind alles Kriegs-verbrechen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Wenzel Michalski, Human Rights Watch)<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt deshalb, aber auch aufgrund der Ermordung des Journalisten Kashoggi, entschied sich die Regierung Merkel, die Waffen-exporte nach Saudi Arabien nahezu einzufrieren. Beliefen sich die R\u00fcstungsexporte Deutschlands an Saudi Arabien 2018 noch auf 416,4 Mio \u20ac, so waren es 2019 nurmehr 0,8, 2020 30,8 und 2021 2,5 Mio \u20ac. Im Vergleich dazu berichtet das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) von 23 % der gesamten US-Waffen-Exporte, die in Richtung Saudi Arabien verschifft wurden. Jetzt sorgt eine Zusage der Regierung Scholz f\u00fcr einen lauten Aufschrei: Deutschland liefert gemein-sam mit Italien, Spanien und Grossbritannien Munition, Ausr\u00fcstungs-gegenst\u00e4nde und Ersatzteile f\u00fcr die Tornados und Eurofighter (36 Mio \u20ac) sowie den Airbus A330 (2,8 Mio \u20ac). &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas sind genau die Waffensysteme mit denen Saudi-Arabien in der Vergangenheit Luftangriffe im Jemen geflogen hat, auch immer wieder systematisch gegen zivile Ziele!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Max Mutschler, International Center for Conversion in Bonn)<\/p>\n\n\n\n<p>An die Partnerstaaten der Jemen-Allianz wurde jedoch auch weiterhin geliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werden wohl, so betonen Experten, Gegengesch\u00e4fte f\u00fcr die LNG-Gas-lieferungen sein. Diese Fl\u00fcssiggaslieferungen wurden zwischen Bundes-kanzler Scholz und dem saudi-arabischen K\u00f6nigshaus vereinbart, zuvor f\u00fchrte auch Bundeswirtschaftsminister Habeck vorort entsprechende Verhandlungen &#8211; auch mit anderen Lieferstaaten. Der Aufschrei ist durchaus berechtigt, da sich Saudi Arabien nicht wirklich um die Menschenrechtscharta der UN schert. Das Land enthielt sich bei dessen Verabschiedung am 10. Dezember 1948. Allerdings ist f\u00fcr das Quasi-Monopol Russlands auf Gaslieferungen nach Deutschland die Grosse Koalition zwischen CDU\/CSU und der SPD verantwortlich. In all den vorhergehenden Jahren wurde keinerlei Anstrengung unternommen, auf andere LNG-Lieferanten wie u.a. Kanada oder Argentinien zuzugehen. Donald Trump brachte es durch seine Kritik von Nordstream II auf\u2019s Tapet, allerdings um selbst mehr Fracking-Gas verkaufen zu k\u00f6nnen. Zudem wurden entsprechende Massnahmen zur Energiewende viel zu zaghaft angegangen. Damit steckt die aktuelle Ampel-Regierung in der Bredouille: Nach wie vor schwebt das Damokles-Schwert des winterlichen Energie-Kollapses \u00fcber den bundesdeutschen K\u00f6pfen. Geht das Gas aus, werden vielerorts auch die Lichter ausgehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Aufk\u00fcndigung der Waffenruhe klarstellt, wird die Lage im Jemen nicht so einfach zu l\u00f6sen sein, da sich die Kriegsparteien und deren Zulieferer weder an Absprachen halten, noch sich gespr\u00e4chsbereit zeigen. Der von Russland ausgel\u00f6ste Krieg in der Ukraine zeigt es in aller Grausamkeit auf: Will der Entscheider nicht, so siegt der, der den l\u00e4ngeren Atem hat. Bis dahin wird sowohl in der Ukraine als auch im Jemen noch sehr viel Blut fliessen!&nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmtipps:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Der vergessene Krieg im Jemen &#8211; Deutsche Welle<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; The Great Escape from Yemen (Part1 &amp; 2) &#8211; Rajya Sabha TV<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; The Fight for Yemen &#8211; Frontline\/BBC Arabic<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; The Rise of the Houthis &#8211; BBC Arabic<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Jemen &#8211; Der vergessene Krieg; Said AlDailami; C.H.Beck 2019<\/p>\n\n\n\n<p>.) Yemen in Crisis: Autocracy, Neo-Liberalism and the Disintegration of a State; Helen Lackner;Saqi Books 2018<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.un.org\/securitycouncil\/s\/res\/2216-%282015%29-0<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.unocha.org<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.unhcr.org<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.unicef.org<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu\/index_en<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.sipri.org&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.bicc.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.bpb.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.hrw.org<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.oxfam.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.sabanew.net<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.spa.gov.sa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Jahren wurde noch von der schlimmsten humanit\u00e4ren Katas-trophe gesprochen, doch kurz danach wurde es wieder still um den Krieg im Jemen. 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