
{"id":8884,"date":"2022-11-25T14:57:59","date_gmt":"2022-11-25T12:57:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=8884"},"modified":"2022-11-25T14:57:59","modified_gmt":"2022-11-25T12:57:59","slug":"vanille-kann-toedlich-sein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2022\/11\/25\/vanille-kann-toedlich-sein\/","title":{"rendered":"Vanille kann t\u00f6dlich sein"},"content":{"rendered":"\n<p>Weihnachten steht vor der T\u00fcr, viele Kekse oder Pl\u00e4tzchen sind bereits gebacken, einige werden noch folgen. F\u00fcr die meisten geh\u00f6ren die Vanillekipferln zum Fest wie der Weihnachtsbaum. In \u00d6sterreich beispielsweise rangieren diese noch vor den Linzer-Augen auf Platz 1 des s\u00fcssen Weihnachtsb\u00e4ckerei-Rankings. Doch schauen viele in diesem Jahr durch die Finger, da es zwar gottlob wieder gen\u00fcgend der heiss-begehrten Schoten am Markt gibt, die jedoch Unmengen von Geld kosten und damit das Backen dieser K\u00f6stlichkeit mit der originalen Vanille nahezu unerschwinglich macht. So kostet eine Schote Bourbon-Vanille aus Madagaskar zwischen 2,50 bis 3,00 \u20ac, eine Tahiti-Schote aus Tahiti oder Deutschland zwischen 9-10 \u20ac. Vanille ist nach Safran das zweit-teuerste Gew\u00fcrz. Die richtige Vanille wird inzwischen h\u00f6her als Silber gehandelt. Wie aber kann das sein? Ein nachwachsendes Gew\u00fcrz, das wir als Kinder am Liebsten in Kombination mit Eis kannten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vanille ist eigentlich eine Orchideen-Gattung mit nicht weniger als 110 Unterarten. Die f\u00fcr das Kochen verwendete wird aus fermentierten Schoten (\u201eKapselfr\u00fcchte\u201c) der Gew\u00fcrzvanille (Vanilia planifolia) gewonnen. Diese Pflanze kommt urspr\u00fcnglich aus Mittelamerika und hier haupts\u00e4chlich aus Mexiko. Die heutigen Hauptanbaugebiete allerdings sind Madagaskar, Reunion und einige andere Inseln im Indischen Ozean. Reunion \u00fcbrigens hiess fr\u00fcher \u00cele Bourbon &#8211; von hier aus startete die Erfolgsreise der Bourbonvanille, die im Regal (wenn noch nicht ausverkauft!) neben der Gew\u00fcrzvanille steht. Wesentlich weniger verwendet wird die Tahiti-Vanille (Vanilla tahitensis) und die Guadeloupe-Vanille (Vanilla pompona). Alle vier Arten unterscheiden sich im Aroma: Die Bourbonvanille besitzt einen s\u00fcssen, rumhaltigen Geschmack, die Tahiti-Vanille einen blumigen, die mexikanische einen h\u00f6lzern-w\u00fcrzigen und die indonesische Vanille einen ger\u00e4ucherten Geschmack. Die Schoten aus Tahiti und Guadeloupe werden bevorzugt f\u00fcr die Herstellung von Duftessenzen wie Parf\u00fcms verwendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schon die alten Azteken wussten den Geschmack der Vanille (\u201etlilxochitl\u201c = schwarze Blume) zu sch\u00e4tzen &#8211; Veracruz am Golf von Mexiko war deren Hauptumschlagplatz, besonders spezialisiert auf den Handel die Tachiwin, andere Ureinwohner Mexikos. Auch f\u00fcr die sp\u00e4ter eingetroffenen europ\u00e4ischen Seefahrer und Kolonialisten. Die Sage erz\u00e4hlt, dass H\u00e4uptling Montezuma II. dem Eroberer Hern\u00e1n Cort\u00e9s ein Getr\u00e4nk aus Kakao und dem \u201eGeschenk Gottes\u201c angeboten haben soll. Der H\u00e4uptling selbst soll angeblich bis zu 50 Tassen t\u00e4glich davon getrunken haben. Die Vanille entwickelte sich in Europa zu einem heiss begehrten Geschmacksverfeinerer. Und der illegale Handel dieser Pflanzen war schon damals sehr gef\u00e4hrlich &#8211; in Spanien stand hierauf die Todesstrafe. Erst nachdem Mexiko anno 1810 unabh\u00e4ngig wurde, war der Weg frei &#8211; die Niederl\u00e4nder und Franzosen liessen sie in deren Kolonien anbauen. Vorerst erfolglos, da die Best\u00e4uber aus Mexiko fehlten: Der Kolibri bzw. die Melipona-Biene. Also m\u00fcssen auch heute noch die Pflanzen von Hand best\u00e4ubt werden, nach Art des 12-j\u00e4hrigen Plantagensklaven Edmond Albius auf R\u00e9union im Jahr 1841. Anf\u00e4nglich gefeiert wie ein Held, streute der Chefbotaniker der Inselhauptstadt neidisch das Ger\u00fccht, dass der Junge aus Wut \u00fcber seinen Herren die Bl\u00fcten zerst\u00f6ren wollte und dabei zuf\u00e4llig best\u00e4ubte. Albius wurde erst frei, als Frankreich die Sklaverei abschaffte. Er verstarb v\u00f6llig verarmt und wurde in einem Massengrab beigesetzt. In der Gemeinde Sainte Suzanne auf Reunion wurde eine Statue mit seinem Antlitz aufgestellt und j\u00e4hrlich das \u201eFest der Vanille\u201c an seinem Todestag ausgerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/weltspiegel\/videos\/vanille-aus-madagaskar-das-schwarze-gold-100.html\">https:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/weltspiegel\/videos\/vanille-aus-madagaskar-das-schwarze-gold-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Um Ihnen einen Eindruck der Arbeit zu vermitteln: Ein ge\u00fcbter Vanille-Bauer kann bis zu 1000 Bl\u00fcten pro Tag best\u00e4uben &#8211; das bringt gerade mal 2 kg Schoten. Damit es auch f\u00fcr das normale Volk erschwinglich wurde, entwickelten anno 1874 die deutschen Chemiker Haarmann und Tiemann aus Coniferin einen synthetischen Vanilleersatz: Das Vanillin! Allerdings enth\u00e4lt die nat\u00fcrliche Vanille zus\u00e4tzlich 50 unterschiedliche Aromastoffe, die in dieser Labor-Vanille nicht produziert werden k\u00f6nnen. In \u00d6sterreich wurde beispielsweise der Knoblauch als \u201eVanille des armen Mannes\u201c bezeichnet. In alten alpenl\u00e4ndischen Rezepten steht deshalb sehr h\u00e4ufig Vanille, gemeint ist jedoch Knoblauch (\u201eVanille-Braten\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutigen Hauptanbaugebiete sind Madagaskar (rund 60 % des Vanilleaufkommens) und Indonesien, in Uganda boomt der Anbau eben-falls &#8211; dort will man am teuren Kuchen teilhaben. Vanille wird in Plantagen angebaut. Die Pflanze selbst w\u00e4chst als Kletterpflanze bis zu neun Meter an B\u00e4umen nach oben. Deshalb gilt Vanille auch als die Retterin des Regenwaldes, da ein solcher unbedingt vonn\u00f6ten ist. An ihren Rispen bildet sie einmal im Jahr hellgelbe Bl\u00fcten, von welchen jeweils nur eine f\u00fcr wenige Stunden am Vormittag bl\u00fcht. Die Schoten beinhalten die Beeren und erreichen eine L\u00e4nge von bis zu 30 cm. Sie werden noch gelbgr\u00fcn, kurz vor der Reife geerntet. Erfolgt die Ernte zu fr\u00fch, so hat dies enorm negative Auswirkungen auf den Geschmack. Zudem beginnt die Schote zu schimmeln, was ansonsten durch das Vanillin verhindert wird. Dann erfolgt die sog. \u201eSchwarzbr\u00e4unung\u201c. Beginnend mit dem Blanchieren unter heissem Wasser oder Dampf werden sie anschliessend in Jutet\u00fcchern zum Trocknen in die Sonne gelegt oder in luftdichten Beh\u00e4ltnissen bis zur Auskristallisierung feiner Glukosenadeln fermentiert. Dadurch schrumpfen die Schoten zu kleinen Vanillestangen, es entsteht der eigentliche Geschmacksstoff, das Vanillin in einer Konzentration von 2-3 %. Schliesslich werden die Stangen geb\u00fcndelt, in Pergamentpapier eingerollt und in Zinnbeh\u00e4lter gegeben. So gelangen sie nach Europa. Das traditionelle Schwarzbr\u00e4unen dauert bis zu sechs Monate. In Trocknungs\u00f6fen geht es wesentlich rascher, allerdings auf Kosten der Geschmacksunterschiede der Anbaugebiete &#8211; sie schmecken danach alle gleich. Aus sechs Kilo gr\u00fcner Schoten wird ein Kilo echte Vanille. Sie sehen also: Es ist ein sehr aufwendiger Prozess, der durchaus seinen Preis rechtfertigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weshalb aber nun dieser in ungeahnte H\u00f6hen steigt, ist einerseits das Ergebnis von Naturgewalten, andererseits auch der Gewinnsucht der Zwischenh\u00e4ndler. Um 12.30 Uhr Ortszeit erreichte am 7. M\u00e4rz 2017 der Zyklon \u201eEnawo\u201c Madagaskar. Hierzulande mit wenig Interesse verfolgt, war es v.a. f\u00fcr die Vanille-Anbauregion Sava eine Riesenkatastrophe. Der Wirbelsturm fegte mit 205 Stundenkilometern \u00fcber die Insel, 81 Menschen starben. Zudem wurden rund 30 % der Vanille-Ernte zerst\u00f6rt. Von dem, was zuvor eine lange D\u00fcrrezeit \u00fcberdauert hatte. 1000 Tonnen (ansonsten sind es rund 1.500) blieben \u00fcbrig. Nun kommt die Gewinnsucht hinzu: Zwischenh\u00e4ndler kaufen grosse Mengen der Schoten auf. Doch anstatt sie auf den Markt zu werfen, werden diese gelagert, der Preis beobachtet und mit Maximalgewinn dann abgestossen. Belief sich der Preis zu Beginn des Jahrtausends noch auf 140 US-Dollar f\u00fcr das Kilo, so sind es 17 Jahre sp\u00e4ter schon mal bis zu 600 US-Dollar und heute \u00fcber 600 US-Dollar. Der Preis brach 2020 aufgrund der Corona-Pandemie und der schlechteren Qualit\u00e4t (zu fr\u00fche Ernte und Trocknungs-\u00f6fen) etwas ein, stieg dann jedoch erneut an. Hauptabnehmer aber auch Hauptmanipulateure des hohen Preises sind Konzerne wie Nestl\u00e8, Unilever, Coca Cola und Mondelez. So kritisiert die Regierung Madagaskars beispielsweise die Methoden der Firma Symrise, die angeblich einerseits die Bauern zur Fr\u00fchernte n\u00f6tigt, andererseits zum Diebstahl und sogar Mord animieren soll, indem sie gestohlene Ware aufkauft. Siehe hierzu den Bericht des Premierministers Olivier Mahafaly Solonandrasana vom Mai 2017. Nestl\u00e9 betont immer wieder, sich \u00fcber die Anbaubedingungen vorort kundig zu machen, mit einem Drei-Punkte-Programm die Bauern beim nachhaltigen Anbau unterst\u00fctzen zu wollen und nur die beste Vanille aufzukaufen. Der Endverbraucher zahlt allerdings nicht nach Gewicht, sondern nach Schote. Umgerechnet w\u00fcrde ihn alsdann ein Kilogramm zirka 1.330,- \u20ac kosten &#8211; rund der doppelte Silberpreis!<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Preisentwicklung f\u00fchrt zu einem bizarren Anstieg der Kriminalit\u00e4t auf Madagaskar, kann sich doch so manch einer einen kleinen Reichtum damit aufbauen. Die Bauern \u00fcbernachten sogar auf den Plantagen, damit die Diebe die Schoten nicht direkt von den B\u00e4umen klauen k\u00f6nnen. Einer der Kleinbauern berichtet, dass er vor allem in der Nacht dabei sein Leben riskiert. Hier setzt auch die Studie des d\u00e4nischen Instituts f\u00fcr investigativen Journalismus, DanWatch, an. Demnach k\u00e4mpft jeder Bauer auf der Insel gegen Diebstahl und N\u00f6tigung. Kredithaie bieten den Bauern Darlehen an, die sie sp\u00e4ter zwingen, die Ernte weit unter Wert zu verkaufen. K\u00f6nnen sie dennoch nicht zur\u00fcckzahlen, m\u00fcssen die Kinder Zwangsarbeit in den Plantagen verrichten. All das wird einem niemals bewusst, wenn in der K\u00fcche die Schote mit dem Messer aufgeschnitten und ausgekratzt wird, damit die Aromastoffe des Vanillins im \u00d6l und dem Mark an so manchem Gaumen kitzeln k\u00f6nnen. Verfeinert werden damit zumeist Kakao und Schokolade, aber auch S\u00fcssspeisen wie Puddings und Cr\u00e8mes. Die englische K\u00f6nigin Elisabeth I. soll ganz wild auf derartige Nachspeisen gewesen sein. Aber auch zu weissem Fleisch, Fisch oder Hummer sagt kein Gourmet nein, zur Vanille.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Vanille: K\u00f6nigin der Gew\u00fcrze - Dokumentation von NZZ Format (2007)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wbMqDskrJv8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Die echte Vanille kann zumeist an den kleinen schwarzen Samen in der Speise erkannt werden &#8211; die gelbliche Farbe kommt vornehmlich von den vielen verwendeten Eiern. Doch auch hier zeigt sich die Lebensmittel-industrie als sehr ideenreich: Wird Vanillin aus Holz gewonnen, so kann es rechtlich gesehen durchaus als \u201enat\u00fcrlich\u201c bei den Inhaltsstoffen angef\u00fchrt werden. Die schwarzen Samen werden nur beigegeben, um den Eindruck echter Vanille aufkommen zu lassen &#8211; sie haben zumeist kein Aroma mehr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Europa ist es haupts\u00e4chlich die Bourbon-Vanille aus Afrika, in den USA und Kanada die mexikanische Vanille, die so manchen Sternekoch begeistert. Coca Cola wollte in den 80er Jahren die teure Vanille durch das synthetische Vanilin ersetzen. Diese Entscheidung trugen aber die Kunden nicht mit, sodass der Versuch abgebrochen werden musste. Heutzutage ben\u00f6tigt das Unternehmen &#8211; \u00e4hnlich wie Konkurrent Pepsi Cola &#8211; rund 40 Tonnen des edlen Gew\u00fcrzes pro Jahr. Im Vergleich dazu: Die Nieder\u00f6sterreich-Milch (N\u00d6M) braucht neun Tonnen pro Jahr!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vanille aus der Sicht der Heilkunde, Pharmazie und Medizin betrachtet: Sie wirkt potenzsteigernd, entspannend, stoffwechsel-f\u00f6rdernd, galletreibend, muskelst\u00e4rkend und vieles mehr. Entsprechend auch ihr Einsatzgebiet: Bei Potenzproblemen, Muskelschw\u00e4che, Rheuma, Stimmungsschwankungen und Verdauungsst\u00f6rungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie selbst auf Einkaufstour gehen, dann achten Sie darauf, dass die Schote lederartig elastisch ist. In ausgetrockneten Stangen sind nurmehr wenig Aromastoffe enthalten. Schwarze Schafe versuchen zudem synthetische Vanillinkristalle auf die Schote aufzuspr\u00fchen. Die nat\u00fcr-lichen sind unregelm\u00e4ssig verteilt &#8211; sie gelten als untr\u00fcbliches Zeichen f\u00fcr eine ausgezeichnete Qualit\u00e4t- die aufgespr\u00fchten sind hingegen regelm\u00e4ssig. Lassen Sie sich dadurch nicht hinter&#8217;s Licht f\u00fchren. Oftmals findet auch das Vanillepulver zuhause Anwendung. Dies sind die gemahlenen Samenk\u00f6rner. Allerdings sind hier nur ganz wenige Aromastoffen enthalten. Bei der \u201egemahlenen Vanille\u201c hingegen werden auch die Kapselh\u00fclsen mitgemahlen, sodass diese Aromen erhalten bleiben. Auch besteht zwischen dem \u201eVanillezucker\u201c und dem \u201eVanillin-zucker\u201c ein Unterschied: Ersterer wird mit echter Vanille hergestellt, zweiterer hingegen mit synthetisch hergestelltem Vanillin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrie bevorzugt den Vanille-Extrakt. Er besteht aus bis zu 35 % Ethanol und ist nicht selten mit Zuckersirup gestreckt. Der hoch-konzentrierte Extrakt ist unbegrenzt haltbar. Nach Sch\u00e4tzungen enthalten rund 18.000 Produkte ein Vanillearoma. Vom Joghurt (mein Favorit!) \u00fcber Eis bis hin zu Parf\u00fcms und Medikamenten. Allerdings ist dies zumeist im Labor entwickelt worden. Nur rund 1 % dieser aromatischen Produkte kommt tats\u00e4chlich aus der Schote.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Experten warnen bereits davor: Der n\u00e4chste Vanille-Kollaps wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Sp\u00e4testens wenn der Konsument nicht mehr dazu bereit ist, den Preis f\u00fcr echte Vanille bezahlen zu wollen, wird die Seifenblase platzen. Dann wird der Preis enorm fallen, da zudem die Ware aus den anderen Anbaugebieten (Indien, China) auf dem Markt angekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>.) Wilhelm Haarmann auf den Spuren der Vanille; Bj\u00f6rn Bernhard Kuhse; Verlag J\u00f6rg Mitzkat 2012<\/p>\n\n\n\n<p>.) Vanille, Gew\u00fcrz der G\u00f6ttin; Annemarie Wildeisen; AT Verlag 2001<\/p>\n\n\n\n<p>.) Vanilla planifolia &#8211; Echte Vanille (Orchidaceae). Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins. Bd. 5; Veit Martin D\u00f6rken\/Annette H\u00f6ggemeier 2014<\/p>\n\n\n\n<p>.) Gew\u00fcrze \u2013 Acht kulturhistorische Kostbarkeiten; Elisabeth Vaupel; Deutsches Museum 2002<\/p>\n\n\n\n<p>.) Vanille \u2013 Die schwarze K\u00f6nigin; Katja Chmelik; Geschichte 2007<\/p>\n\n\n\n<p>.) Vanilla: Travels in Search of the Luscious Substance; Tim Ecott; . Penguin Books 2004<\/p>\n\n\n\n<p>.) Encyclop\u00e9die Biologique. Band XLVI; Hrsg: Gilbert Bouriquet; Paul Lechevalier 1954<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; mondevanille.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.vanille-reunion.fr<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.vanillacampaign.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; lafaza.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; austhachmann.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.kotanyi.com\/at\/de\/<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.symrise.com\/de\/<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; beyondgood.com<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; heilkraeuter.de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.gesundheit.gv.at<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; www.lebensbaum.com\/de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; tropicos.org\/home<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weihnachten steht vor der T\u00fcr, viele Kekse oder Pl\u00e4tzchen sind bereits gebacken, einige werden noch folgen. F\u00fcr die meisten geh\u00f6ren die Vanillekipferln zum Fest wie der Weihnachtsbaum. 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