
{"id":9009,"date":"2023-01-13T07:03:28","date_gmt":"2023-01-13T05:03:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=9009"},"modified":"2023-01-13T07:07:55","modified_gmt":"2023-01-13T05:07:55","slug":"fracking-ozapft-is","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2023\/01\/13\/fracking-ozapft-is\/","title":{"rendered":"Fracking &#8211; O&#8217;zapft is!!!"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u0086\u201eUm es klar zu sagen: Ich halte die Festlegung des Koalitionsvertrages, dass wir in der Nordsee nicht mehr \u00d6l und Gas f\u00f6rdern wollen und keine neuen Felder explorieren wollen, f\u00fcr aus der Zeit gefallen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Der dt. Bundesfinanzminister Christian Lindner)<\/p>\n\n\n\n<p>Vor einigen Tagen forderte der deutsche Finanzminister Christian Lindner die Bundesregierung in Berlin, in welcher auch er ein schwergewichtiges Wort mitzureden hat, dazu auf, das Verbot des Frackings in Deutschland aufzuheben. Ich glaube, Herr Lindner \u00fcberschreitet damit seine m\u00f6gliche Fachkompetenz in diesem Bereich um Meilen und d\u00fcrfte keinerlei Ahnung haben, welche Konsequenzen das f\u00fcr Deutschland h\u00e4tte. Aus diesem Grunde m\u00f6chte ich an dieser Stelle Aufkl\u00e4rungsarbeit liefern, da diese Methode der Erd\u00f6l- und Erdgas-Gewinnung ein Spiel mit dem Feuer ist. Oder anders ausgedr\u00fcckt, wie es bereits Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1797 in seinem \u201eZauberlehrling\u201c schilderte: \u201eDie Geister, die ich rief, werd\u2019 ich nun nicht mehr los!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Viele reden dar\u00fcber, wenige wissen wirklich was es ist. Und trotzdem wird es seit Jahrzehnten gemacht, ohne irgendwie gross beachtet worden zu sein: Das Fracking!<\/p>\n\n\n\n<p>Das sog. \u201eHydraulic Fracturing\u201c (richtige Bezeichnung) ist eine spezielle, inzwischen jedoch h\u00f6chst umstrittene Methode, um fossile Brennstoff-Vorkommen in der Erde zu f\u00f6rdern. Erd\u00f6l und auch Erdgas kommen zumeist in Blasen in tieferen Erdschichten vor. Wird nun die Blase angebohrt, schiesst das Material aufgrund des Eigendrucks durch das Bohrloch an die Oberfl\u00e4che. Dies ist die herk\u00f6mmliche Methode, das \u201eschwarze Gold\u201c oder Erdgas zu gewinnen. Bohrungen nun ergaben, dass unglaubliche Vorkommen in der Erde lagern, die allerdings auf diese Art und Weise nicht gewonnen werden k\u00f6nnen. Soll heissen, dass die Gesteinsporen von schwarzem Ton- oder Alaunschiefer nicht ausreichend miteinander verbunden sind. Man spricht auch gerne vom Schiefer\u00f6l oder -gas. Diese Lagerst\u00e4tten entstanden vor rund 350 Millionen Jahren durch die Ablagerung grosser Mengen organischen Materials. Hier m\u00fcssen in meist 5.000 Metern Tiefe zuerst Fliesswege in Form von k\u00fcnstlichen Rissen geschaffen werden. Da dies so ohne weiteres nicht m\u00f6glich ist, wird mit sehr hohem Druck eine gelartige Fl\u00fcssigkeit in den Boden gepumpt. Damit sich die k\u00fcnstlichen Risse (\u201eFractures\u201c) rund um das Bohrloch nicht wieder durch den nachgebenden Boden schliessen, nachdem die Pumpe abgestellt ist, werden Quarzsand oder kleine Keramikk\u00fcgelchen eingef\u00fchrt. Dadurch k\u00f6nnen Gas bzw. \u00d6l leichter zur Bohrstelle gelangen und abgepumpt werden. Diese Methode wird in Deutschland seit bereits 60 Jahren verwendet (allerdings nicht in solcher Tiefe) &#8211; in etwa ein Drittel des heimisch gef\u00f6rderten Erdgases kam auf diese Weise an die Oberfl\u00e4che. Auch in der Geothermie ist die Methode durchaus in Verwendung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was nun f\u00fcr derartigen Wirbel sorgt, ist jene gallertartige Masse und deren Additive, die f\u00fcr die Risse verantwortlich zeichnet: Die \u201eFrack-Fluids\u201c. Sie bestehen zum gr\u00f6ssten Teil aus Wasser &#8211; allerdings auch aus Chemikalien, die die Volksseele zum Kochen bringen. Dabei geht es vor allem um die unmittelbaren, aber auch mittelbaren Folgewirkungen der Stoffe vor allem auf das Trinkwasser. So muss beispielsweise mit solchen Fluiden kontaminierte Erde als Giftm\u00fcll entsorgt werden. Bei 100 der 750 verwendeten Additiven besteht nachgewiesenermassen erh\u00f6htes Gesundheitsrisiko durch sog. \u201eendokrine Disruptoren\u201c (EDC). Sie wirken wie das Geschlechtshormon \u00d6strogen und k\u00f6nnen zu Missbildungen der m\u00e4nnlichen Genitalien inklusive Unfruchtbarkeit und bei beiden Geschlechtern zu Krebs f\u00fchren. Die Industrie arbeitet fieberhaft an der Entwicklung von Materialien, die umwelt- und gesundheitsvertr\u00e4glicher sind. Angeblich werden bereits Tests durchgef\u00fchrt, in welchen diese Fl\u00fcssigkeit dem Abwasser einer Sp\u00fclmaschine entspricht (unterste Wassergef\u00e4hrdungsklasse).<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings sind auch die seismischen Reaktionen nicht zu untersch\u00e4tzen. So werden durch den entstehenden Druck k\u00fcnstliche Erdbeben hervor-gerufen. Daneben kann es zu Senkungen in Gebirgsk\u00f6rpern kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vonseiten der Energiewirtschaft versuchte bereits 2013 der damalige Vorstandsvorsitzende des deutschen Stromriesen E-On, Johannes Teyssen (inzwischen Verwaltungsratspr\u00e4sident des schweizerischen Energieproduzenten Alpiq Holding), zu beruhigen. Gegen\u00fcber der Deutschen Presse-Agentur betonte er, dass man sich neuer Technologien nicht verschliessen solle. Das Fracking in tiefen Schichten jedoch erst dann vorangetrieben w\u00fcrde, wenn nachgewiesen ist, dass die eingesetzten Chemikalien beherrschbar sind. Dies ist jedoch nach mehreren epidemiologischen Untersuchungen aus dem Jahr 2020 nach wie vor nicht der Fall. Dabei wird u.a. auch von \u201eGeburtsdefekten\u201c gesprochen. Andere deutsche und internationale Studien (unter Mitwirkung des Deutschen Krebsregisters, des Umweltbundesamtes und der Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe) haben zudem einen Zusammenhang zwischen Fracking und der H\u00e4ufung von Krebs-erkrankungen aufgezeigt, die im Juni 2016 auch dem Deutschen Bundestag vorgelegt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin reagierte im Jahre 2017 mit einem Verbot des Frackings. Erst k\u00fcrzlich meinte Bundeskanzler Olaf Scholz, dass daran nicht zu r\u00fctteln sei. Davor war die Ausbeutung dieser Vorkommen zwar nicht verboten, allerdings f\u00fcr Heilquellen- oder Trinkwasserschutzgebieten ausge-schlossen. Deshalb wurden auch auf der deutschen Seite des Bodensees entsprechende Unternehmungen eingestellt, da eine Kontaminierung des Wassers f\u00fcr Millionen Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg Konsequenzen h\u00e4tte. Zudem m\u00fcssten umfangreiche Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen absolviert werden. Dies war nicht etwa die Entscheidung des Bundestags, sondern vielmehr der L\u00e4ndervertretung, des Bundesrats. Offiziell hiess es damals vonseiten der Industrie, dass solche UVPs zwar unterst\u00fctzt werden, jedoch einen klaren zeitlichen Rahmen haben sollten, damit \u201edie Planungssicherheit f\u00fcr die Unternehmen gew\u00e4hrleistet sei\u201c, so Klaus Angerer, Deutschlandchef des multinationalen Konzerns BNK gegen\u00fcber des Handelsblattes.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4nder wie beispielsweise Baden W\u00fcrttemberg, Bayern oder auch das \u00f6sterreichische Vorarlberg haben sich bereits damals von dieser F\u00f6rderung distanziert. Der baden-w\u00fcrttembergische Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) forderte im Nachrichten-Magazin \u201eDer Spiegel\u201c ebenso wie der damalige bayerische Umweltminister Marcel Huber (CSU) ein Verbot dieser Methode \u201esolange die Risiken f\u00fcr Mensch und Natur nicht sicher absch\u00e4tzbar sind!\u201c (Huber in der S\u00fcddeutschen Zeitung). Auch viele von Huber&#8217;s Amtskollegen (nicht nur aus dem rot-gr\u00fcnen Lager) haben sich gegen das Fracking ausgesprochen und damit diese umstrittene Gesetzesvorlage als \u201euntauglich\u201c zur\u00fcckgewiesen. So auch sein damaliger gr\u00fcner Kollege aus Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel. Hier ergab sich eine durchaus brisante Situation, bef\u00fcrwortete doch Ministerpr\u00e4sidentin Hannelore Kraft (SPD) grunds\u00e4tzlich das Fracking mit strengen Auflagen. Schliesslich wurden die ersten vier Genehmigungen in NRW erteilt \u2013 und sofort wieder ausgesetzt. Gleichzeitig ist jedoch NRW das bev\u00f6lkerungsreichste Bundesland Deutschlands. Undenkbar was passieren k\u00f6nnte, wenn etwas schief l\u00e4uft. Kraft \u00fcbrigens war damals auch sozialdemokratische Verhandlungs-f\u00fchrerin im Bundesrat. Der hatte die Fracking-Gesetzes-Vorlage schon einmal an die Bundesregierung zur\u00fcckgewiesen, da diese wichtigen Auflagen fehlten. Auch der damalige Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) betonte &#8211; so wird er in den Ruhr-Nachrichten zitiert:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMit unserem Gesetz wird nichts erlaubt, was vorher verboten war&#8230; Es wird sogar einiges verboten, was bisher erlaubt war.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und nun holt ausgerechnet der studierte Politikwissenschafter und Philosoph Christian Lindner in seiner Funktion als Bundesfinanzminister, der schon alleine aufgrund seiner politischen Herkunft (FDP) f\u00fcr wirtschaftliche Interessen eintritt, die Akte wieder aus der Schublade hervor. Allerdings haben sich auch der nordrhein-westf\u00e4lische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und \u00fcberraschend Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der f\u00fcr eine ergebnisoffene Pr\u00fcfung ausgesprochen, obgleich Bayern das Fracking ja vor einigen Jahren partout zur\u00fcckgewiesen hat. Es kann also sehr rasch gehen, da etwa die Industrie nach wie vor zu 30 % vom Erdgas als Energielieferant abh\u00e4ngig ist!<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas wird gesellschaftlich und politisch nicht unterst\u00fctzt. Das hat die Industrie verstanden, und das respektiert sie!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Miriam Ahrens, Pressesprecherin des BVEG)<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings auch ein Zeichen daf\u00fcr, dass Deutschland die Energiewende nicht geschafft hat. Der \u201eMotor der EU\u201c verfehlte auch im abgelaufenen Jahr seine Klimaschutzziele \u2013 durch die Nutzung von Fracking-Gas bzw. \u2013\u00d6l wird es auch weiterhin so bleiben. Von einer Energieautonomie sei hier angesichts der Ereignisse der letzten Monate gar nicht zu reden. Wie war k\u00fcrzlich zu lesen: Wenn Tanker mit LNG-Fracking-Gas am Terminal anlegen, ist Deutschland dort angelangt, wo es niemals sein wollte: Ganz unten!<\/p>\n\n\n\n<p>Doch \u2013 wie nutzten die USA den Fracking-Hype? Dort purzelte der Gaspreis durch die Erschliessung solcher Schiefervorkommen vornehmlich in North Dakota innerhalb k\u00fcrzester Zeit. Zudem wurden die Vorkommen alleine hier auf mehrere hundert Milliarden Barrel Schiefer\u00f6l gesch\u00e4tzt &#8211; eine gute Quelle kann bis zu 500 Barrel pro Tag bringen. Der kleine Bundesstaat der USA lag mit einem Monatsausstoss von 23,08 Millionen Barrel bereits nach Texas auf Platz zwei der US-amerikanischen \u00d6lproduzenten. Und beim Erdgas mussten gar bis zu 30 % des Ausstosses abgefackelt werden, da die Gewinnung zu rasch vonstatten ging. Im Vergleich dazu f\u00f6rdert Saudi Arabien eine solche Menge binnen zweier Tage! Einige wenige sind in North Dakota zu Million\u00e4ren geworden. Die Pl\u00e4ne f\u00fcr wirtschaftliche Bl\u00fcte und Reichtum jedoch schlugen fehl. Eine Studie der Duke University wies schon 2016 hohe Kontaminationen im Wasser nach! \u201eFrackingst\u00e4dte\u201c sind inzwischen verwaist. Zur\u00fcck bleibt eine Bev\u00f6lkerung, die das Wasser aus ihren Wasserh\u00e4hnen zwar anz\u00fcnden, jedoch nicht trinken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Global Player Shell macht inzwischen mehr Umsatz mit Gas als mit \u00d6l: 60,3 Mrd. Dollar (Zahl: 2021, Quelle: statista.de). Dies wird auch weiterhin so bleiben, schliesslich ist der Konzern der weltweit gr\u00f6sste Anbieter von LNG-Gas. Trotzdem wird vonseiten des Unternehmens betont, dass die normalen Gasreserven f\u00fcr rund 240 Jahre ausreichen w\u00fcrden. Schiefergas w\u00e4re da nicht unbedingt erforderlich. Alsdann gilt es hierzulande als ausgeschlossen, dass schon bald die Bohrt\u00fcrme allerorts in den Himmel wachsen. Schliesslich ist das Fracking sehr aufwendig, noch dazu wenn es in einem solch dicht besiedelten Gebiet wie in Deutschland oder \u00d6sterreich durchgef\u00fchrt wird. Soweit ebenfalls die Einsch\u00e4tzung bei E-On, aber auch beim Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung. Ferner sind 14 % der betroffenen Fl\u00e4che als Wasserschutzgebiet deklariert. Damit ergeben sich drei signifikante Unterschiede zu den USA: Strengere Umwelt- und Genehmigungsstandards und alsdann liegen die Vorkommen aufgrund der geologischen Beschaffenheit wesentlich tiefer.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr grosses Interesse hatte dennoch der \u00d6l-Multi ExxonMobil aus den USA. Das Unternehmen f\u00fchrte bereits Tiefenbohrungen bei Rotenburg-W\u00fcmme durch. Aber auch die heimische BASF-Tochter Wintershall hatte sich zu Wort gemeldet. All das selbstredend wohlwollend f\u00fcr den Staat, bliebe doch die Wertsch\u00f6pfung im Lande &#8211; es w\u00fcrden Milliarden mehr in den Staatss\u00e4ckel fliessen. Und dies nicht nur durch die privaten Konsumenten, obwohl noch rund 70 % des Erdgases in Deutschland zum Heizen verwendet wird. Schliesslich wurden neben Kohle- auch Gaskraftwerke wieder hochgefahren (nicht gerade f\u00f6rderlich f\u00fcr das Erreichen der Kyoto-Ziele). Kritische Stimmen betonen: Nur bei dauerhaft niedrigem Gaspreis kann wieder von der umweltsch\u00e4digenden Kohle abgekommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss noch einige Zahlen, die das Interesse der Wirtschaft verdeutlichen sollen: Herr und Frau Schmidt verbrauchten zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen rund 90 Milliarden Kubikmeter Gas (Privathaushalte und Unternehmen) \u2013 aufgrund des Gaspreises und entsprechender Massnahmen d\u00fcrften es im abgelaufenen Jahr 2022 weniger sein (bis November waren es 749 Mrd kWh). Gazprom-Chef Alexej Miller spricht in diesem Zusammenhang von einem \u201eschwierigen Jahr\u201c \u2013 dennoch hat der Import von russischem LNG-Gas in die EU und Grossbritannien um 1\/5 seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine zugenommen. Shell etwa spricht von langfristigen Vertr\u00e4gen. Gerade mal 5,2 Mrd. Kubikmeter Erdgas waren 2021 Made in Germany (haupts\u00e4chlich aus Onshore-F\u00f6rderungen in Niedersachsen). Die Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sch\u00e4tzt das Schiefergasvorkommen unter Deutschland auf 1000 Milliarden Kubikmeter. Dies k\u00f6nnte den Gasbedarf in Deutschland f\u00fcr rund 10 Jahre zur G\u00e4nze decken. Doch \u2013 zu welchem Preis? Und mit Energiewende und Unabh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen hat dies nicht im Geringsten zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Mitgliedsbetrieben des deutschen Bundesverbandes Erdgas, Erd\u00f6l und Geoenergie (BVEG) waren 2021 insgesamt 7.669 Personen besch\u00e4ftigt. Der durch Unternehmen wie Uniper, Shell Erdgas, Wintershall Dea, Esso Deutschland, Exxon Mobile, EnBW, RWE oder auch VNG erzielte Umsatz lag 2021 bei ca. 42 Milliarden \u20ac. Noch vor zwanzig Jahren wurden 20 % des Bedarfs durch heimisches Gas abgedeckt. Das Schiefergas k\u00f6nnte diesen Wert nach oben schnellen lassen. Und v.a. k\u00f6nnte es wertvolle Zeit bringen. Zeit, die dringend ben\u00f6tigt wird, um die bislang stark vernachl\u00e4ssigten alternativen, erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Doch birgt es auch eine andere Gefahr: \u00d6l und Gas werden dermassen billig, dass an einen solchen Aufbau von Alternativen erneut nicht mehr gedacht wird &#8211; wie zu Zeiten der Kernenergie oder seinerzeit in den USA! F\u00fcr welche dieser beiden Varianten Sie sich entscheiden, \u00fcberlasse ich Ihnen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.bmwk.de\/\"><u>www.bmwk.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bmuv.de\/\"><u>www.bmuv.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/\"><u>www.umweltbundesamt.de<\/u><\/a><\/li><li>umweltinstitut.org<\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bgr.bund.de\/\"><u>www.bgr.bund.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bveg.de\/\"><u>www.bveg.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bdew.de\/\"><u>www.bdew.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.ag-energiebilanzen.de\/\"><u>www.ag-energiebilanzen.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/\"><u>www.bundesnetzagentur.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.wko.at\/\"><u>www.wko.at<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.bund.net\/\"><u>www.bund.net<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.nabu.de\/\"><u>www.nabu.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/\"><u>www.greenpeace.de<\/u><\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.global2000.at\/\"><u>www.global2000.at<\/u><\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0086\u201eUm es klar zu sagen: Ich halte die Festlegung des Koalitionsvertrages, dass wir in der Nordsee nicht mehr \u00d6l und Gas f\u00f6rdern wollen und keine neuen Felder explorieren wollen, f\u00fcr aus der Zeit gefallen.\u201c (Der dt. 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