
{"id":9366,"date":"2023-04-29T09:24:57","date_gmt":"2023-04-29T07:24:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=9366"},"modified":"2023-04-29T09:24:57","modified_gmt":"2023-04-29T07:24:57","slug":"das-moor-quell-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2023\/04\/29\/das-moor-quell-des-lebens\/","title":{"rendered":"Das Moor &#8211; Quell des Lebens"},"content":{"rendered":"\n<p>\u0086An dieser Stelle habe ich bereits \u00fcber das gef\u00e4hrliche Auftauen der Permafrost-Regionen in Kanada und Russland berichtet. Dabei handelt es sich vornehmlich um Moor- und Sumpflandschaften, die nach der letzten Eiszeit nicht mehr wieder aufgetaut sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Eispanzer geschmolzen sind, wurden auf den nicht gar so kalten Kontinenten gewaltige Mengen von Wasser freigesetzt. Nicht alles wurde in die Meere gesp\u00fclt oder versickerte, vieles verdunstete und kam als Niederschlag wieder zur\u00fcck. Dadurch stieg der Grundwasserspiegel sehr rasch an, wodurch viele Senken und T\u00e4ler \u00fcberflutet wurden. Die Natur reagierte \u2013 feuchtigkeitsliebende Pflanzen siedelten sich an und \u00fcber-zogen ganze Landschaften. Mancherorts allerdings konnten aufgrund des Wasserstandes die abgestorbenen Pflanzen nicht mehr abgebaut werden \u2013 es bildeten sich Moore. Die meisten davon d\u00fcrfte es vor rund 12.000 Jahren gegeben haben. Soweit zum geschichtlichen Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie eine solche Moorlandschaft entsteht, erkl\u00e4rt uns die Biologie. Mehrere Faktoren m\u00fcssen vorhanden sein, damit es zu einer solchen Laune der Natur kommen kann:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Eine wasserstauende Schicht im Boden verhindert das weitere Versickern des Wassers<\/li><li>In der Region muss ein starkes Niederschlagsaufkommen vorherrschen, wodurch auch eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben ist<\/li><li>Der Pflanzenwuchs \u00fcbertrifft die Zersetzung abgestorbenen Materials<\/li><li>Das Gebiet darf nicht beschattet sein<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Im Moor selbst herrscht aufgrund der st\u00e4ndigen Regenf\u00e4lle nicht nur eine st\u00e4ndige Wassers\u00e4ttigung, sondern auch ein konstanter Sauerstoff-mangel. Dadurch k\u00f6nnen die Pflanzenreste nicht richtig zersetzt werden \u2013 der Abbau erfolgt unvollst\u00e4ndig und wird als Torf abgelagert. Hierin besteht der Unterschied zu S\u00fcmpfen: Dort wird die Biomasse durch die regelm\u00e4ssigen Austrocknungen vollst\u00e4ndig zu Humus umgesetzt. Die oberste Schicht des Moores besteht aus lebenden Pflanzen. Hier ist der Grossteil des Wassers gespeichert \u2013 je tiefer man kommt, umso mehr und dichter werden die Torfschichten. F\u00fcr den Aufbau einer rund 10 m hohen Torfschicht ben\u00f6tigt ein lebendes Moor in etwa 10.000 Jahre. Den untersten, wasserundurchl\u00e4ssigen Bereich eines Moores bildet eine hart verdichtete Sandschicht. Der Experte spricht hierbei von \u201eSeetonen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor 12.000 Jahren \u00fcberzogen Moore noch rund 4,2 % der Landfl\u00e4che Deutschlands (rund 1,5 Mio Hektar). Davon blieben jedoch gerade mal 1,28 Mio Hektar (3,6 % der Landfl\u00e4che) \u00fcbrig. Die meisten Hochmoore findet man heute noch in Niedersachsen. In \u00d6sterreich sind es gegen-w\u00e4rtig 26.600 Hektar in 3.000 Moorfl\u00e4chen, 192 Hektar in hochalpinem Gel\u00e4nde (Studie im Auftrag des WWF). Auch hier wurden knapp 90 % zerst\u00f6rt. Die Schweiz listet 24.000 Hektar (0,6 % der Landfl\u00e4che) als Moorlandschaft auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlegend wird zwischen drei unterschiedlichen Moorarten unter-schieden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Das Hochmoor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hochmoore entstehen zumeist in k\u00fchlen und feuchten Gebieten. Sie n\u00e4hren sich vornehmlich aus den Niederschl\u00e4gen (\u201eRegenwassermoor\u201c). Oftmals haben sie sich aus Niedermooren entwickelt oder wuchsen direkt auf mineralischen Untergrund auf. Typisch f\u00fcr Hochmoore sind die Torfmoose (Sphagnum), die schwammartig das Wasser speichern. Ein Hochmoor produziert im Schnitt acht Tonnen Pflanzenmasse pro Hektar und Jahr. Durch die stete Ablagerung von Torf w\u00e4chst das Moor st\u00e4ndig in die H\u00f6he. Der pH-Wert ist sehr niedrig. Aus diesem Grunde siedeln sich auch nur darauf spezialisierte Pflanzen- und Tierarten an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Das Niedermoor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Niedermoore sind grundwassergen\u00e4hrte Landschaften in Senken, Mulden, Flussniederungen, verlandete Seen oder Quellwasseraustritten. Diese Moore ben\u00f6tigen die Wasserzufuhr nicht nur durch Niederschl\u00e4ge, sondern auch durch Grund- oder Quellwasser. Die Torfschicht am Boden ist zumeist d\u00fcnn, da diese Moore ab und an zumindest teilweise trocken-fallen, da es an das n\u00e4hrstoffreiche Grundwasser gebunden ist. Hierdurch steigt das Moor auch nicht in die H\u00f6he an, es verbleibt in H\u00f6he des Grundwasserspiegels. Niedermoore sind wahre N\u00e4hrstoffoasen, weshalb sich hier auch die meisten Pflanzen- und Tierarten finden. Ein Nieder-moor produziert pro Hektar und Jahr rund 16 Tonnen Pflanzenmasse. Der ph-Wert liegt zwischen 3,5 und 7,0.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>.) Das \u00dcbergangsmoor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Entwickelt sich ein Nieder- zum Hochmoor, so bezeichnet dies der Experte als \u00dcbergangs- oder auch Zwischenmoor. Es bezieht das Wasser sowohl aus dem Grundwasser als auch den Niederschl\u00e4gen. Sofern gen\u00fcgend Regenf\u00e4lle vorhanden sind, entwickelt sich das Nieder- zum Hochmoor.<\/p>\n\n\n\n<p>Hydrologisch gibt es noch weitere Unterteilungen in etwa Quell-, Hang-, Versumpfungs-, Verlandungsmoore etc., \u00f6kologisch in bespielsweise Sauerarm-, Sauerzwischen-, Basenzwischenmoor etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen- und Tierwelt in Moorlandschaften ist einzigartig, da es sich um wahre Spezialisten handelt, die mit teils widrigsten Lebensumst\u00e4nden zurecht kommen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Torfmoose (Sphagnum)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits beschrieben, haben diese Moose eine ganz entscheidende Bedeutung beim \u00dcbergang der Nieder- auf Hochmoore. Sie ben\u00f6tigen nur ganz wenige N\u00e4hrstoffe und kommen mit den extremen Verh\u00e4ltnissen perfekt zurecht. Torfmoose geben Wasserstoffionen ab. Dies steigert den S\u00e4uregehalt, wodurch andere Pflanzenarten nicht mehr wachsen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die lebende Schicht nach oben w\u00e4chst, stirbt die untere Schicht aufgrund des Sauerstoffmangels und sinkt auf den Boden ab, wodurch der Torf entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Moor-Birke <em>(Betula pubescens)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Moor- oder auch Haar-Birke gibt der Moorlandschaft zumeist ihr typisches Bild. Sie passt sich sehr rasch den Verh\u00e4ltnissen an. Zu finden aber ist sie meist in Moorw\u00e4ldern oder den trockenen Bereichen der Hochmoore.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rosmarinheide <em>(Andromeda polifolia<\/em><\/strong><em>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Rosmarinheide ist vornehmlich auf stickstoffarmen B\u00f6den der Hoch- bzw. Heidemoore zu finden. Die N\u00e4hrstoffe und das Wasser bezieht sie aus einer Symbiose mit den Mykorrhizapilzen, die sich an den Wurzeln der Rosmarinheide ansiedeln. Diese erhalten im Gegenzug die Assimilate aus der Phot<em>osynthese.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonnentau (Drosera rotundifolia)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Pflanze z\u00e4hlt wie rund 130 andere Arten auch zur Familie der Droseraceae \u2013 den fleischfressenden Pflanzen. Sie deckt ihren Stickstoff-bedarf durch das Fangen und Verdauen von Insekten. Der Sonnentau verwendet daf\u00fcr eine der klebrigsten Substanzen der Pflanzenwelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geflecktes Knabenkraut <em>(Dactylorhiza maculata)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier haben wir es mit einer wahrhaftigen Orchidee zu tun. Auch das Gefleckte Knabenkraut ben\u00f6tigt die Symbiose mit speziellen Wurzel-pilzen. Den Namen hat sie von den runden Flecken auf der Blattoberseite. Die Bl\u00fcten sind rosa bis violett und zwischen Mai und August zu bewundern. Die Pflanze wird bis zu 60 cm hoch, sie liebt leicht sauren Magerrasen oder lichte W\u00e4lder. Das Gefleckte Knabenkraut steht unter strengem Artenschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausserdem zu finden sind: Das Wollgras (Eriophorum vaginatum), die Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), die Gew\u00f6hnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos, syn. Oxycoccus palustris Pers.), der Sumpf-B\u00e4rlapp (Lycopodiella inundata), die Besenheide (Calluna vulgaris), die Glockenheide (Erica tetralix) uvam<em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6sste Gefahr f\u00fcr die Moore stellt die Trockenlegung dar. Ganze Landstriche wurden in der Vergangenheit ausgetrocknet. Immer wieder entstehen deshalb Torfbr\u00e4nde. Vornehmlich die Landwirtschaft zerst\u00f6rt die gr\u00f6ssten Fl\u00e4chen f\u00fcr die Landgewinnung, gefolgt von der Forst-wirtschaft. Aber auch die Industrie greift mit vollen H\u00e4nden ein: Verrichteten fr\u00fcher die Torfstecher diese Arbeit, so wird in der Gegenwart der Torf maschinell abgebaut um dadurch wichtige Substrate f\u00fcr den Gartenbau zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Moore sind einzigartige \u00d6kosysteme, die nicht nur f\u00fcr viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten das f\u00fcr sie so wichtige R\u00fcckzugsgebiet darstellt. Als Wasserr\u00fcckhaltefl\u00e4chen haben Moore zudem eine enorm wichtige Bedeutung f\u00fcr den Wasserhaushalt dieser Gebiete. Verschwindet das Moor, sinkt auch der Grundwasserspiegel ab, da Niederschl\u00e4ge nicht mehr gespeichert werden und zumeist oberfl\u00e4chig abfliessen. Und zudem speichern Moorlandschaften enorme Mengen an Kohlenstoff (nahezu doppelt so viel wie die W\u00e4lder weltweit). Dadurch wird weniger des Treibhausgases CO2 abgegeben. Wird nur ein Hektar Moorlandschaft zerst\u00f6rt, so setzt dies soviel Kohlendioxid frei wie bei einer 4,5 maligen Erdumrundung eine PKWs mit Verbrennungsmotor. Das Moor wirkt somit als entscheidender Faktor gegen die Klimaerw\u00e4rmung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eLosgel\u00f6st von einer internationalen Moor-L\u00f6sung droht die Wirkung jedoch zu verpuffen und Probleme wie den gro\u00dffl\u00e4chigen Torfabbau nur \u00fcberregional zu verschieben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(Agnes Zauner, Global 2000-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin \u00d6sterreich)<\/p>\n\n\n\n<p>Am 2. Februar wird der \u201eWorld Wetlands Day\u201c (Tag der Feuchtgebiete) gefeiert. An diesem Tag soll auf die Bedeutung der Moore hingewiesen werden. Schliesslich sp\u00fcren wir es inzwischen unmittelbar aufgrund der ausbleibenden Regenf\u00e4llen im Sommer. Die Wasserknappheit ist alsdann einmal mehr durch den Menschen verursacht. Der Schutz der wichtigen Moore ist auch in der Alpenkonvention bzw. der \u201eMoorstrategie \u00d6ster-reich 2030+\u201c niedergeschrieben. Das Ziel stellt eine \u201eWiedervern\u00e4ssung\u201c ehemaliger Moorfl\u00e4chen dar. Erste Erfolge konnten auch bereits vorgewiesen werden: So wurde im Naturschutzgebiet Weisser Graben in Niedersachsen durch den NABU und die Volkswagen Leasing GmbH das Lichtenmoor wiedervern\u00e4sst. Weitere Projekte stehen in den Moor-landschaften Nordrhein-Westfalens oder auch dem sog. \u201eTheikenmeer\u201c mit dem angrenzenden Hochmoor \u201eWehmer Dose\u201c auf dem H\u00fcmmling in Niedersachsen an \u2013 beide Regionen z\u00e4hlen zu den \u00e4ltesten bzw. sch\u00f6nsten Naturschutzgebieten Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmtipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Magie der Moore; Jan Haft 2015<\/p>\n\n\n\n<p>.) Planet Wissen \u201eFaszination Moor\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>.) Planet Wissen \u201eMoore und der Klimawandel\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>.) Planet Wissen \u201eDas Moor \u2013 Kulturlandschaft und Klimafaktor\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesetipps:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>.) Deutschlands Moore: Ihr Schicksal in unserer Kulturlandschaft; Michael Succow, Lebrecht Jeschke; Natur &amp; Text 2022<\/p>\n\n\n\n<p>.) Moore in der Landschaft: Entstehung, Haushalt, Lebewelt, Verbreitung, Nutzung und Erhaltung der Moore; M. Succow, L. Jeschke; Urania 1990<\/p>\n\n\n\n<p>.) Landschafts\u00f6kologische Moorkunde; M. Succow u. a.; Schweizer-bart\u2019sche Verlagsbuchhandlung 2001<\/p>\n\n\n\n<p>.) Auen, Moore, Feuchtwiesen; Gef\u00e4hrdung und Schutz von Feucht-gebieten; Gabriele Colditz; Birkh\u00e4user Verlag 1994<\/p>\n\n\n\n<p>.) Moor- und Torfkunde; Karlhans G\u00f6ttlich; E. Schweizerbart\u2019sche Verlagsbuchhandlung<\/p>\n\n\n\n<p>.) Botanisch-Geologische Moorkunde; Fritz Overbeck; Wachholtz, Neu-m\u00fcnster 1975<\/p>\n\n\n\n<p>.) S\u00fcmpfe und Moore \u2013 Biotope erkennen, bestimmen, sch\u00fctzen; Hrsg.: Claus-Peter Hutter; Weitbrecht Verlag 1997<\/p>\n\n\n\n<p>.) Altes Naturheilmittel Moor \u2013 Neues Wissen f\u00fcr die praktische Anwendung; Christa Klickermann, Petra Wenzel; Klickermann 2003<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.dgmtev.de\/\">www.dgmtev.de\/<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/moorwissen.de\/\">moorwissen.de<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"http:\/\/www.artenschutz.ch\/moore.htm\">www.artenschutz.ch\/moore.htm<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/spenden-und-mitmachen\/patenschaften\/moor\/index.html\">www.nabu.de<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/mooratlas\">www.boell.de\/de\/mooratlas<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/\">www.bfn.de\/<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.bvboden.de\/\">www.bvboden.de\/<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.hnee.de\/de\/Startseite\/HNEEberswalde-Startseite-E9875.htm\">www.hnee.de<\/a>\u0086<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0086An dieser Stelle habe ich bereits \u00fcber das gef\u00e4hrliche Auftauen der Permafrost-Regionen in Kanada und Russland berichtet. 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