
{"id":9437,"date":"2023-05-19T21:33:22","date_gmt":"2023-05-19T19:33:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/?p=9437"},"modified":"2023-05-19T21:33:22","modified_gmt":"2023-05-19T19:33:22","slug":"lasst-uns-auf-die-strasse-gehen-bevor-wir-dort-enden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stock-macht-den-blog.de\/blog\/index.php\/2023\/05\/19\/lasst-uns-auf-die-strasse-gehen-bevor-wir-dort-enden\/","title":{"rendered":"Lasst uns auf die Strasse gehen, bevor wir dort enden!"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kapitalismus &#8211; viele haben in der Vergangenheit und Gegenwart an ihm verdient, ihn verehrt und ihn als Gottheit in h\u00f6here Sph\u00e4ren gehoben! Sie sind jetzt die grossen Strippenzieher im Hintergrund und bestimmen, wohin der Hase l\u00e4uft! Diejenigen, die nach wie vor gegen ihn anzuk\u00e4mpfen versuchen, d\u00fcrften seit der Oktoberrevolution im Jahre 1917 in Russland etwas verpasst haben. Denn dort, wo jetzt Hammer und Sichel hochgehalten werden, regiert der Kapitalismus in Reinkultur. Wes-halb sind denn die Rubel der russischen Oligarchen vor der russischen Invasion in der Ukraine im Westen dermassen beliebt gewesen? Weshalb hat Fidel Castro sein Land dem Fremdenverkehr gegen\u00fcber \u00f6ffnen m\u00fcssen? F\u00fcr die Ausbeuter, die sich einen Urlaub im Ausland leisten k\u00f6nnen. Weshalb droht Nordkorea seit Jahren mit der Atombombe, deren Finanzierung ohne die Erd\u00f6l-Millionen aus dem Iran gar nicht machbar w\u00e4re? Das treue Volk jedoch hungert sich zu Tode. Und die vielen Luxusvillen und -limousinen in China? Jene, die sich nach wie vor gegen den Kapitalismus verschliessen, sind realit\u00e4tsfremd! Wirklich???<\/p>\n\n\n\n<p>Denn &#8211; seit damals die Immobilienblase in den USA platzte und damit die schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten ausl\u00f6ste bzw. mit dem Beginn des Ukraine-Krieges &#8211; seit damals hat die immer wieder auf-tauchende Fratze einen Namen bekommen: Armut! Nichts also mit den kantigen Gesichtsz\u00fcgen eines Kommunisten. Durch die Finanzkrise und den Krieg in Europa wurde eines klar: Immer mehr schlittert auch der gutsituierte Mittelstand in den Abgrund. Familien mit Auto(s), Haus und etwas auf der hohen Kante werden von einem Tag auf den anderen zu Sozialhilfeempf\u00e4ngern. Den Spekulanten jedoch entlockt dies gerade mal ein m\u00fcdes L\u00e4cheln. Hier z\u00e4hlt nur Gewinn, Gewinn und Gewinn in einer st\u00e4ndig steigenden Kurve. Denn: Gleichstand bedeutet Stillstand! Die Gier nach immer mehr wird immer gr\u00f6sser. Dabei kann auf das Schicksal Einzelner partout keine R\u00fccksicht genommen werden &#8211; Kollateralschaden! Beginnt beim kleinen Fliessbandarbeiter, der wegrationalisiert wird, und endet beim mittleren Manager, der Zahlen nicht mehr erf\u00fcllen kann. Und die Banken spielen fleissig mit! Kein Wunder, ist doch damit sehr leicht Geld zu verdienen. Allerdings wird auch immer wieder so mancher Banker dabei erwischt, wie er hohe Betr\u00e4ge in Risiko-Anlagen investiert. Solange dies Rendite abwirft, ist er der Gefeierte, der Star unter den Anlegern, der potente Stier. Doch wenn auch hier die Blase platzt, ist der vorher Hoch-gelobte pl\u00f6tzlich der Buhmann, der Loser, der sich st\u00e4ndig b\u00fcckende B\u00e4r! Doch mir stellt sich eine ganz andere Frage: Wie kann man Geld, das einem zur Verwahrung \u00fcbertragen wird, in riskante Gesch\u00e4fte investieren?! In einem der \u00d6ffentlichkeit bekannt gewordenen Fall wurde in Frankfurt ein hochrangiger Banker von seinem Arbeitgeber gek\u00fcndigt, da er sich geweigert hatte, solche Risiko-Gesch\u00e4fte zu genehmigen. In mehreren St\u00e4dten in Deutschland und \u00d6sterreich wurde gar mit Steuergeldern spekuliert!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Occupy-Bewegung hat das erkannt und zum ersten grossen Protest aufgerufen. Mit \u201eOccupy Wall Street\u201c wurde am 15. Oktober 2011 der weltweit gr\u00f6sste Protest in der Geschichte der Menschheit ausgel\u00f6st. Was anf\u00e4nglich gegen die Banker und Spekulanten gerichtet war, setzte sich in Spanien fort und l\u00f6ste den Arabischen Fr\u00fchling aus! Es war das erste wirkliche Aufbegehren \u201enormaler Menschen\u201c: Vom Studenten \u00fcber den Lehrer bis hin zum Kleinunternehmer &#8211; ein buntes Sammelsurium aus allen Bev\u00f6lkerungsschichten. Doch gebracht hat es leider rein gar nichts. Weder in den USA noch in den nordafrikanischen Staaten bzw. L\u00e4ndern des Nahen Ostens! Nach wie vor wird spekuliert und gewettet, die alten Machthaber sind durch neue abgel\u00f6st worden, die zumeist nicht besser sind als ihre Vorg\u00e4nger. Jetzt in der \u201eGierflation\u201c der Konzerne wird vielen bewusst: Die Menschen damals hatten vollkommen recht, doch wurden ihre Rufe nicht oder zu wenig geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Wetten laufen weiter und weiter! Moralische Grenzen? Negativ! Sogar auf das Ableben von Prominenten wird gewettet! Dies meinte ein ehemaliger hochrangiger Banker einer eidgen\u00f6ssischen Grossbank!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei solchen und \u00e4hnlichen Meldungen muss man sich ernsthaft fragen: Soll ich meine m\u00fchsam abgezwackten Cents noch l\u00e4nger auf der Bank ruhen lassen? Banken werden zu Wettb\u00fcros, ihre Investment-Abteilungen zu Buchmachern. Solange sich dabei die Reichen selbst die finanziellen Wasserk\u00f6pfe einschlagen, ist dies zwar unmoralisch, jedoch geht es uns Normalos nichts an. Mischen allerdings auch die Banken selbst mit, dann geschehen solche Sachen wie bei den Lehman Brothers, der Hypo Real Estate oder Hypo Alpe Adria &#8211; ja auch wie bei Goldman Sachs!<\/p>\n\n\n\n<p>Und die verantwortlichen Banker kassieren trotzdem Provisionen, die zumeist h\u00f6her ausfallen als ihr ohnedies sehr mageres Jahres-Sal\u00e4r! Bei Erfolg &#8211; aber auch Misserfolg! Hier zumindest hat nun die Politik einen Riegel vorgeschoben. Die Provisionen d\u00fcrfen eine gewisse Grenze nicht \u00fcberschreiten, zudem m\u00fcssen die Aufsichtsr\u00e4te dar\u00fcber in Kenntnis gesetzt werden! Und: Banker, die einen Bock geschossen haben, d\u00fcrfen auch strafrechtlich verfolgt werden! Das gilt jedoch nicht f\u00fcr Konzern-manager, die sich derzeit den goldenen Reibach verdienen. Nur sehr langsam setzt sich Justizia in Bewegung und l\u00e4sst pr\u00fcfen, ob es bei diesen immens hohen Preissteigerungen zu Preisabsprachen oder gar Wucher \u2013 oh Verzeihung: Unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Preissteigerungen &#8211; kam. Apropos Strafrecht: Es gab in l\u00e4ngst vergessenen Zeiten mal den Ausdruck der \u201ebetr\u00fcgerischen Krida\u201c. Dies gilt aber selbstverst\u00e4ndlich nur f\u00fcr die kleinen, niemals f\u00fcr die grossen Fische. Und apropos: Aufsichts-rat! Offenbar eine recht lustige Runde der unterschiedlichsten Wirt-schaftstiger, die sich \u00fcber alles unterhalten, nicht jedoch \u00fcber das, was sie eigentlich beaufsichtigen sollten. Wie sind ansonsten solche Milliardendebakel wie etwa bei der Cr\u00e9dit Suisse zu erkl\u00e4ren? Aber &#8211; man muss diesen Damen und Herren Hochachtung zukommen lassen. Schliesslich sind sie offenbar dermassen wertvoll, dass sie zumeist in mehreren Aufsichtsr\u00e4ten sitzen. Somit k\u00f6nnen sie sich nicht wirklich um jede Kleinigkeit, wie beispielsweise die Investmentpraktiken oder Boni ihrer Manager k\u00fcmmern! In vielen b\u00f6rsennotierten Unternehmen alsdann schlichtweg ein Oxymoron!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chten Sie als Kleinsparer nun gegen solche Vorgehensweisen protes-tieren und einen Bankenwechsel durchf\u00fchren, so haben Sie sich in den Finger geschnitten. Konsumentensch\u00fctzer betonen immer wieder, dass dies beim ersten Anlauf funktioniert h\u00e4tte. Und das obwohl die Geld-institute sich Selbstregulierungsmassnahmen auferlegt haben, die aber allen Anscheins gescheitert sind. Deshalb hat vor einigen Jahren Br\u00fcssel eingegriffen. Eine Richtlinie sieht vor, dass sich hierum die neue Bank zu k\u00fcmmern hat. Binnen 15 Tage (im Inland) muss ein solcher Wechsel vonstatten gehen. Zudem wird Kostentransparenz angestrebt, sodass jeder im Vorfeld genau \u00fcber den Dschungel an Geb\u00fchren bescheid weiss.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Tagen jedoch geht st\u00e4ndig wieder das Volk auf die Strasse &#8211; logisch, k\u00f6nnen sich doch viele trotz Vollzeit-Arbeit das Leben mit der bereits erw\u00e4hnten Gierflation, der Inflation und der st\u00e4ndig steigenden Kreditzinsen nicht mehr leisten. Damit stehen viele von Ihnen vor dem tats\u00e4chlichen Aus. Da \u00e4ndert auch eine Lohnanpassung unter der Inflationsrate nichts mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Occupy wurde das B\u00fcndnis \u201eBlockupy\u201c. Seither stecken ganz andere Kaliber dahinter. Wollten sich damals Gewerkschaften, NGOs und auch Parteien noch nicht federf\u00fchrend den Protesten anschliessen, um nicht in den Dunstkreis linksradikaler Dauerprotestler zu gelangen, so haben sich schon vor Jahren 90 Organisationen (von Ver.di \u00fcber Die Linkspartei bis hin zu Anti-Globalisierungs- und Tierschutzvereinigungen) zusammen-geschlossen und zum Protest aufgerufen. T\u00e4glich werden es mehr! Den Beginn machte damals eine Protestaktion von 20.000 Menschen im Bankenviertel Frankfurts. \u00c4hnliche Proteste finden auch heute noch regelm\u00e4ssig statt. Sie werden erg\u00e4nzt durch die Streikaktionen der Gewerkschaften. \u00dcbrigens: Damals reagierte das Frankfurter Rathaus ebenso wie die Kollegen in New York zuvor: Hektisch. Die Innenstadt wurde hermetisch abgesperrt, Kundgebungen verboten und Verhaftungen durchgef\u00fchrt bzw. Platzverweise erteilt. Damit wurde die Mainmetropole weltweit zur Lachnummer, da die Abschlusskundgebung friedlich verlief. Klar &#8211; auch das Gegenteil h\u00e4tte wohl der Fall sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte meinen, dass die Verantwortlichen, gegen die sich diese Proteste richten, dazu gelernt h\u00e4tten &#8211; doch gleicht es Don Quichotes Kampf gegen die Windm\u00fchlen. Frankfurt, ein Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr den Kapitalismus? F\u00fcr die Banken allemal! Dort und auch in den anderen Hochh\u00e4usern der Konzernzentralen sitzen jene, die mitverantwortlich sind f\u00fcr die derzeitige Situation: Immer mehr Rendite, immer mehr Macht! W\u00e4hrend den Menschen nicht nur in den Krisenl\u00e4ndern sondern auch hierzulande das Wasser bis zum Halse steht, bedienen sich v.a. die Energiekonzerne aus dem Staatss\u00e4ckel wie kein anderer. Beispiel? Als die Strompreisbremse bekannt wurde, erh\u00f6hten noch viele Anbieter rasch die Preise, damit sie m\u00f6glichst weit \u00fcber der Grenze der Preisbremse zum Stehen kamen. Sie erhalten n\u00e4mlich einen nicht unwesentlichen Teil davon aus der Steuergeldkasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mittel dagegen: Gewinnabsch\u00f6pfung! Viele der geld- und machthungrigen CEOs d\u00fcrften wohl gefehlt haben, als in der Schule die Begriffe \u201eMoral\u201c und \u201eEthik\u201c besprochen wurden. Zur\u00fcck zu den Hoch-risiko-Gesch\u00e4ften der Banken: Nach europ\u00e4ischem Gesetz sollen nun die riskanten Investment-Gesch\u00e4fte in einem eigenen Tochterunternehmen der Banken gef\u00fchrt werden. Geht das den Bach runter, sollte davon nicht gleich das gesamte Geldinstitut betroffen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Konnten vor der Pandemie und dem russischen Aggressionskrieg viele hierzulande mit dem Wort \u201eKrise\u201c nichts anfangen, so ist dies so manchem inzwischen bewusst geworden, nicht nur jenen, die ihren Job dadurch verloren haben: Wenn Frau oder Mann von einem Tag auf den anderen nicht mehr weiss, wie die Rechnungen bezahlt werden sollen. Auch wenn solche Gusto-St\u00fcckerln wie der 55 Zoll Plasma-Bildschirm (\u201eHartz IV-Volksempf\u00e4nger\u201c) nicht angeschafft wurden oder vielleicht die Erinnerungen an den letzten Urlaub vor f\u00fcnf Jahren langsam verblassen! Doch sollte Blockupy durchaus unterst\u00fctzt werden. Denn hier geht es um die Inhalte. Inhalte, die viele bereits aus ihrem Fokus verloren haben oder einfach damit nicht mehr umgehen k\u00f6nnen. Treffen kann es n\u00e4mlich jeden von uns. Und dann f\u00e4hrt die grosse Walze einfach dr\u00fcber &#8211; ohne R\u00fccksicht auf Verluste.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einigen Protestm\u00e4rschen ist die Nervosit\u00e4t der Exekutive durchaus verst\u00e4ndlich, mischen sich doch immer wieder gewaltbereite, haupt-berufliche Schl\u00e4gertrupps von rechts und links (wie etwa der sog. \u201eSchwarze Block\u201c der Autonomen Antifa) unter die ansonsten friedlichen Demonstranten. Die Organisatoren sollten sich deshalb klar im Vorfeld von diesen distanzieren und bei Problemen die Krawallmacher exponiert stehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in vielen anderen EU-L\u00e4ndern sind dieselben Bilder zu sehen. Zwangsr\u00e4umungen der Wohnungen, da die Menschen die Mieten oder Kredite nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen, Pf\u00e4ndungen, steigende Privat-konkurse (\u201eSchuldenregulierungsverfahren\u201c), \u2026! Blockupy sollte also durchaus ernst genommen werden. Zumindest tun dies inzwischen nicht nur die Verwaltungsrichter.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts solcher Tatsachen bedarf es keines Kommunismuses oder Marxismuses, um gegen das Establishment aufzubegehren. Schliesslich k\u00f6nnte ich ja der N\u00e4chste auf der Liste sein. Und eventuell Erspartes ist schneller weg als man es sich versieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zuletzt nochmals zur\u00fcck zum eigentlichen \u00dcbel: Der Tatsache, dass Menschen mit ihrer Pension oder ihrem Lohn nicht leben k\u00f6nnen, auf \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse angewiesen sind, w\u00e4hrend Konzerne und Banken vor lauter \u00dcberfluss nicht mehr wissen wohin mit der Kohle. So machte Elon Musk die l\u00e4cherliche Summe von 44 Milliarden Dollar fl\u00fcssig (ca. die H\u00e4lfte davon kam von Banken), um Twitter aufzukaufen und der Welt zu zeigen, wer der wirkliche Boss ist. Oder Investor Warren Buffet vor einigen Jahren mit seiner \u00dcbernahme des Ketchup-Giganten Heinz &#8211; l\u00e4ppische 23 Milliarden US-Dollar war ihm dies wert. Im selben Jahr \u00fcbrigens hat er noch weitere 25 Unternehmen \u00fcbernommen. Im Jahr darauf wurde NV Energy f\u00fcr schlappe 5,6 Milliarden in die Buffet-Familie eingegliedert. Einer der ganz Reichen, der nicht mehr weiss, was er noch zukaufen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon seit Jahren \u00fcbrigens Usus: Weltkonzerne erzielen rote Zahlen &#8211; in den USA ein gar dermassen grosses Minus, sodass sie staatlich subventioniert werden. Dadurch m\u00fcssen sie weitaus weniger Steuern bezahlen. Die Gewinne jedoch werden in den Steuerparadiesen offshore gemacht. Heimische Banken dienen hierf\u00fcr als \u201eBuchungscenter\u201c. In diesem Zusammenhang fielen auch drei Namen: Ein M\u00f6belhaus aus Schweden, eine Suchmaschine und eine Kaffeehaus-Kette aus den USA. Letztere \u00fcbrigens betreibt alleine in Grossbritannien unheimlich viele Filialen, die jedoch stets tiefrote Zahlen schreiben. Trotzdem kommen immer mehr Standorte hinzu! Im Vergleich: Diese zweitgr\u00f6sste Gastro-Kette der Welt erzielt immer wieder nur auf britischen Inseln Ums\u00e4tze in Milliarden-H\u00f6he!<\/p>\n\n\n\n<p>Andere stecken das Geld, das sie nicht brauchen in riskante Anlagen. Binnen k\u00fcrzester Zeit kann hier viel Geld gewonnen, aber auch alles wieder verloren werden. Mit dem Wort \u201eHedging\u201c &#8211; also Risikoab-sicherungstaktiken &#8211; hat dies beileibe nichts zu tun. Hedgefonds sind meist an Offshore-Firmenpl\u00e4tzen zu finden. In einem Geflecht von Finanzstrategien und -instrumenten ist es selbst f\u00fcr Fachleute meist schwer, hier durchzublicken. Im Mittelpunkt stehen u.a. Derivate und Leerk\u00e4ufe. Die Idee zu diesen Fonds hatte anno 1949 Alfred-Winslow Jones. Er verkaufte Aktien leer, um sie wenig sp\u00e4ter wieder zu einem geringeren Preis zur\u00fcckzukaufen. Den Gewinn investierte er in sichere, steigende Aktien. Detaillierter m\u00f6chte ich hier in die Sache gar nicht eintauchen. Wenn dies Privatpersonen mit ihrem eigenen Geld machen, sollte gem\u00e4ss des Mottos \u201eSelber schuld!\u201c niemand etwas dagegen haben. Auch wenn sie ihre nicht vorhandenen Rechte bei Verlustgesch\u00e4ften vor Gericht einklagen wollen!!! Beteiligen sich jedoch Geldverwalter wie Banken, Finanzdienstleister, &#8230; daran, so ist dies moralisch mehr als verwerflich. Schliesslich wird hier das Geld der Sparer riskiert, die dies gar nicht beeinspruchen k\u00f6nnen. Es gilt: Wenn es der Sparer\/Anleger w\u00fcnscht &#8211; selbst schuld. Doch wird dabei auch mit dem Ersparten von Mindestrentnern gefeilscht. Und dies ist &#8211; nach meinem Rechtsver-st\u00e4ndnis &#8211; strafrechtlich auf das H\u00e4rteste zu verfolgen und abzuurteilen. Denn schlussendlich hat der Sparer auch nichts davon, wenn Gewinne erzielt werden. Sein Geld arbeitet dann zwar (Lieblingssatz meines Bank-Kundenbetreuers) &#8211; doch leider nicht f\u00fcr ihn! Und wird er \u00fcber seine Steuergelder sogar ein zweites Mal zur Kasse gebeten. Und Irgendwo in seinem Penthouse sitzt der Spekulant und verspielt das Geld, das tausende Kleinsparer ihr Leben lang zusammengetragen haben, w\u00e4hrend eines Augenzwinkerns!<\/p>\n\n\n\n<p>Ist das Leben nicht herrlich???<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kapitalismus &#8211; viele haben in der Vergangenheit und Gegenwart an ihm verdient, ihn verehrt und ihn als Gottheit in h\u00f6here Sph\u00e4ren gehoben! Sie sind jetzt die grossen Strippenzieher im Hintergrund und bestimmen, wohin der Hase l\u00e4uft! 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