Archive for Dezember, 2025

Werte Leser dieser meiner Zeilen,

Zum Jahresende möchte ich mich für Ihre Treue und die vielen Clicks bedanken – inzwischen mehr als so manche Wochenzeitung! Die „Click-Schallmauer“ durchbrach heuer erstmals der Blog zum US-Shutdown, gefolgt von der Vogelgrippe, dem Lachgas und der Genschere.

Ich bin stets bestrebt, das Spektrum der Bereiche möglichst breit zu halten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Für die kommenden Tage sollte aber „Abschalten“ das Motto sein. Denn es gibt Menschen, Beziehungen und Kinder, die im täglichen Arbeitskampf zu kurz kommen.

Deshalb wünsche ich Ihnen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise derer, die Ihre Zuneigung verdienen, und einen guten Rutsch in ein menschliches, v.a. aber gesundes Jahr 2026!!!

Den nächsten Blog gibt es am 03. Januar im neuen Jahr!

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Rauhe Nächte – uralte Sitten

Die Winternächte in den Alpen können sehr kalt und verdammt einsam sein. Schon unsere Urahnen hatten deshalb Riten und Bräuche, die ihnen halfen, über diese Jahreszeit gut hinwegzukommen. Über einige habe ich an dieser Stelle schon geschrieben – konnte so manch andere jedoch nur kurz anschneiden, da es ansonsten den Rahmen gesprengt hätte: Die Rauhnächte beispielsweise! Die Recherche damals fesselte mich der-massen, dass ich mir vornahm, diese mystische Zeit in einem eigenen Blog nochmals abzuarbeiten.

Die Rauhnächte oder auch Glöckel- oder Rauchnächte sind in den unterschiedlichsten Ausprägungen in ganz Europa seit Jahrhunderten gepflegt, dann wieder vergessen und erneut hervorgekramt worden. Bezeichnet werden so die zwölf Nächte zwischen dem Weihnachtstag (dem 25.12.) um 00:00 Uhr und dem Fest der Erscheinung des Herrn (Heilige Drei Könige am 06. Januar) um 24.00 Uhr. Die beiden genannten Nächte heissen übrigens „foaste Nacht“ – all dem, das in dieser Zeit geschieht, wird grössere Bedeutung zugeschrieben! Eine andere Version beginnt bereits am Thomastag (der Wintersonnwende am 21.12.) und endet mit dem Neujahrstag. Auch die Anzahl dieser sog. „Innernächte“ ist von Region zu Region verschieden. Die wichtigsten vier Rauhnächte sind somit die Thomasnacht (21./22.12.), die Christnacht (24./25.12.), die Silvesternacht (31.12./01.01) und die Vigilnacht (05./06.01.). Während dieser Tage sollte möglichst nicht gearbeitet werden. Anstatt dessen sass man mit der Familie zusammen und nahm wahr: Wie verläuft das Wetter, wie schmeckt das Essen, was tut sich in der Natur, was gab’s im ablaufenden Jahr, …! Momente des Innehaltens während der Schwellen-zeit. Alles hat dabei seine Bedeutung!

Sehr interessant ist übrigens die Thomasnacht, die „Winter-Sonnwende“. Der Apostel Thomas war als Zwillingsbruder von Jesus bekannt. Die beiden stehen alsdann für die Sommer- und Winter-Sonnwende. In so manchem Kirchenportal sind deshalb zwei Wölfe oder ein Wolfsdrache (Zwillingswölfe) abgebildet, die dies darstellen sollen.

Der Ursprung der Rauhnächte lässt sich leicht mit dem Abgleich des Mond- mit dem Sonnenjahr erklären. Das Mondjahr weist nur 354 Tage auf, das Sonnenjahr jedoch 365. Alsdann wurden die 11 „Toten Tage und 12 toten Nächte“ eingerichtet – die für den mystischen Anstrich des Ganzen verantwortlich zeichnen. Während dieser Zeit treiben der Sage nach behaarte Dämonen ihr Unwesen. Daher könnte auch die Bezeichnung stammen: „rüch“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet „haarig“. Die weitaus gebräuchlichere Definition alsdann kommt vom Ausräuchern der Stallungen und des Wohnbereiches. Schriftlich ist dieses Ritual bereits im Jahr 1534 festgehalten, als Sebastian Franck schrieb:

Die zwolff naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache / für alle teüfel gespenst vnd zauberey.“

Das Ausräuchern soll Vieh und Mensch vor Tod und Krankheit beschützen. Somit also die alternative Bezeichnung der „Rauchnächte“. Verwendet wird dafür nicht nur Weihrauch – dieser kommt zumeist erst mit den Heiligen Drei Königen in’s Haus. Einerseits sollen die Kräuter-mischungen reinigen, andererseits energetisieren: Myrrhe, Bartflechte, Engelwurz, Eschsamen, Fichtenharz, Holunder, Lavendel, Wacholder, Mariengras, Meisterwurz, Salbei, Dammar,… Mit diesem Räucherwerk geht dann der Haushaltsvorstand dreimal gegen den Uhrzeigersinn durch die Wohnung, anschliessend dreimal im Uhrzeigersinn. Schliesslich werden alle Räume „mit Licht und Liebe“ erfüllt.

Das Glöckeln hat ebenfalls mit diesem alten Treiben zu tun – mit riesigen beleuchteten oder Spiegel-Hüten und Lärm wurde von Haus zu Haus gezogen um die Geister fortzutreiben. Mit dabei in vielen Regionen immer auch die Aperschnalzler mit ihren Peitschen.

Woher tatsächlich dieser Brauch kommt, ist nach wie vor unklar. Auch die Rückführung auf die alten Germanen oder Kelten ist nicht nachgewiesen. Inwieweit die frühchristliche Kirche hierbei Einfluss nahm, ist ebenfalls umstritten, schliesslich geht es ja auch um Angelegenheiten, die in der Kirche nichts zu suchen haben.

Genau zur Mitte der Zwölfnächte – in der Silvesternacht – tun sich die Tore zu anderen Welten auf – Dämone und die Seelen der Verstorbenen ziehen in Form einer „Wilden Jagd“ durch die Lande. In der Eifel, den Ardennen, aber auch in Bulgarien und Griechenland dachte man, dass sich jene Menschen in Werwölfe verwandeln, die mit dem Teufel einen Pakt eingegangen sind. Sie bedrohen das Leben von Mensch und Tier. Im Alpenraum finden hierzu jedes Jahr die Perchten- oder Tuiflläufe statt. Die vorhin angesprochenen Glöckler, aber auch das Silvesterfeuerwerk sollen mittels Lärm helfen, diese Geister und Dämonen zu verjagen. In Norddeutschland kennt das Brauchtum anstatt dessen das „Rummelpott-laufen“.

In den Rauhnächten werden alsdann die unterschiedlichsten Orakel befragt – etwa das Bleigiessen zu Silvester. Selbstverständlich wird auch beim Orakeln geräuchert. Dazu eignen sich vornehmlich Alraunenwurz, Beifuss, Bilsenkraut, Lorbeer, Mistel und Schafgarbe. Dabei gelten jeweils zwei Stunden einer Rauhnacht für einen der kommenden Monate – jeden Tag. Andernorts stehen die Tage für jeweils einen Monat:

24.12. auf 25.12. – Januar (Basis-Grundlage)

25.12. auf 26.12. – Februar (innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst)

26.12. auf 27.12. – März (Herzöffnung, Wunder zulassen)

27.12. auf 28.12. – April (Auflösung von Blockierendem)

28.12. auf 29.12. – Mai (Freundschaft)

29.12. auf 30.12. – Juni (Bereinigung)

30.12. auf 31.12. – Juli (Vorbereitung auf das Kommende)

31.12. auf 01.01. – August (Geburt des neuen Jahres)

01.01. auf 02.01. – September (Segen, Weisheit)

02.01. auf 03.01. – Oktober (Verbindung, Visionen, Eingebungen)

03.01. auf 04.01. – November (Loslassen, Abschied nehmen)

04.01. auf 05.01. – Dezember (Reinigung, Transformation)

Wie das Wetter an diesen Tagen der Rauhnächte, so soll es auch im entsprechenden Monat sein. Verwenden Sie zudem ein Traumbuch, in welchem Sie alles, was Sie in diesen Nächten geträumt haben, sofort schriftlich erfassen (ansonsten ist nach fünf Minuten alles wieder verflogen!). Im Brauchtum heisst es nämlich, dass die Seele in diesen speziellen Nächten zwischen Weihnachten und Drei König erahnen kann, was sich im zugeordneten Monat des nächsten Jahres ereignen wird!

Gar wundersames tut sich aber zu Silvester im Stall: Die Tiere sollen zu Mitternacht plötzlich sprechen und die Zukunft vorhersagen können. Jedoch ist es dem Menschen untersagt, zuzuhören, da er ansonsten nur kurze Zeit danach sterbe. Ein spezieller Hausgeist lauscht in manchen Regionen den Tieren und bestraft deren Besitzer, wenn dieser das Vieh schlecht behandelt hat. Auch wird beispielsweise in der Bretagne, Wales oder Schottland nachgesagt, dass unverheiratete Frauen zu Mitternacht an so manchem magischen Ort oder auch im Kreuzgang ihren zu-künftigen Bräutigam sehen können. Während er vorbeiwandelt, darf er jedoch nicht angesprochen werden, da dies ebenfalls tödlich für die Frau enden würde. Apropos Frau – der 5. Januar ist der Hohe Frauentag. Ihm kommt deshalb eine sehr wichtige Bedeutung zu. Ebenfalls ein Schlüsseltag ist der 28. Dezember – der Kindertag! Herrschte in der Familie zuvor der Streit, so sollte man sich dies an diesem Tag alles nochmals durch den Kopf gehen lassen. Anschliessend beleuchtete man die Stube mit zuerst weissem, dann violetten Licht. Und schon wandelte sich alles zum Positiven hin. Beiden Tagen kam deshalb zudem eine entscheidende Wirkung für das neue Jahr zu.

Rauhnacht san vier, zwoa foast und zwoa dürr.“

†(Essensspruch; zitiert von Rudolf Fochler)

Die Gläubigen verbrachten die meiste Zeit während dieser Tage und Nächte im Gebet. Zuvor jedoch musste noch Ordnung im Hause gemacht werden. In den vier wichtigsten Rauhnächten war Wäsche waschen tabu. Einerseits könnten sich die Reiter und Dämonen während der „Wilden Jagd“ in den gespannten Wäscheleinen verfangen, andererseits durch beispielsweise aufgehängte weisse Damen-Unterwäsche gar angelockt werden. Anderer weisser Wäsche wurde nachgesagt, dass sie gestohlen und in weiterer Folge als Leichentuch für deren Besitzer verwendet werden könne. Düstere Aussichten also zu einer Zeit, die eigentlich Glück und Hoffnung versprühen sollte. Kartenspielen war verboten, Frauen und Kinder durften nicht des nächtens alleine auf die Strasse gehen. Im Alpenraum überwachten Perchten die Einhaltung. Sie stehlen oder fressen der Legende nach die bösen Kinder auf, belohnen allerdings die guten! Die eigentliche Perchtennacht jedoch ist die letzte Rauhnacht – die Nacht auf das Fest der Heiligen Drei Könige – auch als „Erscheinungsfest“ („Epiphaniea“) bekannt. Im Alpenraum fanden hierzu die Perchtenumzüge oder -läufe statt, die heutzutage allerdings mehr der Volksbelustigung und des Tourismus dienen, deshalb auch schon im November beginnen. Im Allgäu übrigens gehören diese Perchten auch zur Begleitung des Nikolaus. Erst nach den darauf folgenden „Klossa“ (Krampus oder Knecht Rupprecht) erscheint der Heilige Mann mit der Bischofsmütze und den vielen Geschenken.

So manche Mär wird in diesen Tagen über diese Tage erzählt. Man möge an sie glauben oder auch nicht – etwas geheimnisvolles hat es allemal!

PS:

Wenn Sie mal wieder herzhaft lachen möchten, dann schauen Sie sich auf YouTube die ganzen selbstgemachten Videos der vielen selbsternannten Hexen, Schamaninnen, Zaubermeister etc. an. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Schindluder mit der Esoterik getrieben wird!



Lesetipps:

.) Rauhnächte. Märchen, Brauchtum, Aberglaube; Sigrid Früh; Verlag Stendel 1998

.) Das Rätsel der Rauhnächte; Reinhardt Stiehle; Chiron Verlag 2011

.) Rauhnächte erzählen: Ein Lese- und Märchenbuch zu den zwölf heiligen Nächten im Jahr; Nina Stögmüller; Verlag Anton Pustet 2012

.) Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens; Hanns Bächtold-Stäubli (Hrsg.); 1927–1942 (Nachdruck 2000)

.) Die Tiere in den sieben Nächten. Erzählzyklus; Georg Rendl; Deutsche Verlagsanstalt 1937

.) Die Lebendigen und die Toten: in Volksglauben, Religion und Sage; Rudolf Kleinpaul; G. J. Göschen’sche Verlagshandlung 1898



Links:

https://www.jahreskreis.info/

http://www.brauchtumskalender.at/

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Weihnacht‘ wie früher – mmmh lecker!!!

Allerorts in der christlichen Welt wird die Geburt von Jesus Christus gefeiert! Allerorts jedoch komplett anders. Herzlich willkommen zu einem Blog über die lukullischen Weihnachten, wie sie früher einmal waren und teilweise noch sind!

Im Rahmen der Call-in-Sendung einer deutschen Radio-Station war ein Anrufer zu vernehmen, der meinte, dass er seine Grossmutter über alles liebte – doch das Weihnachtsessen …! Leber-, Blut- und Bratwürste – alles in der Pfanne herausgebraten: Es triefte nur so vor lauter Fett!

Andere Länder, andere Sitten!

In Österreich wird bereits in der Vorweihnachtszeit geschlemmt und gut getrunken! Auf den unzähligen Weihnachtsmärkten locken die unter-schiedlichsten Düfte: Heisse Maroni und Kartoffeln (Erdäpfel), Kiachln mit Sauerkraut oder Marmelade, Glühwein und Punsch. Am 06. Dezember kommt für die Kleinen der Nikolaus und belohnt brave Kinder traditionell mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade. In manchen Bundesländern auch mit dem „Klosama“ – einem Hefeteiggebäck in Form eines Menschen mit Rosinen als Augen. Am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, wird nach der Bescherung gegessen. Meist ohne Kinder, da die mit den Geschenken beschäftigt sind. Auch so mancher Vater soll das Mahl verpasst haben, als er mit dem Aufbau der Carrera-Rennbahn oder der elektrischen Eisenbahn für seinen Sohn beschäftigt war. In den meisten Haushalten allerdings fällt das Essen eher dürftig aus: Frankfurter (Wiener Würstchen) mit Kartoffelsalat. Dies aus zweierlei Gründen: Erstens geht die Familie nach dem Essen noch zur Christmette in die Kirche. Und zudem kommen endlich die leckeren Kekse (Plätzchen) auf den Tisch, die Muttern die letzten Wochen über an die Küche gefesselt haben. Nur im Burgenland verbringt zumeist die Mutter den Tag am Herd: Gansl mit Sauerkraut und Erdäpfeln. Im benachbarten Kärnten serviert man Selchwürsteln ebenfalls mit Sauerkraut und Schwarzbrot. Im westlichsten Bundesland Vorarlberg setzt sich immer mehr das Raclette durch. Am Weihnachtstag werden dann keine Kosten und Mühen gescheut: Meist sitzt die ganze Familie am Tisch. Es gibt Weihnachtsgansl, Karpfen, Roll-braten, … Oftmals mit Rotkraut und Semmel- oder Serviettenknödel, manches mal auch mit Kartoffelknödeln. Am Stephanstag schliesslich, dem 2. Weihnachtsfeiertag, werden häufig Freunde zum Essen einge-laden. Auch hier wird alles aufgetischt, was den Gaumen so richtig jubeln lässt. Erinnert mich meist an den Wettkampf der kochenden Mütter!!!

Ähnlich wird in Deutschland die Küche zu Weihnachten drangsaliert. In der Vorweihnachtszeit werden je nach Region neben den Plätzchen auch Nürnberger Lebkuchen, Aachener Printen, Liegnitzer Bomben und natür-lich der Stollen gebacken. Auch in deutschen Landen erfreuen sich die Weihnachts- oder Christkindles-Märkte grosser Beliebtheit. Anstatt der Kiachln jedoch gibt es oftmals Rostbratwürste mit Sauerkraut oder Schaschlik-Spiesse. Am Heiligabend serviert Muttern entweder einen Eintopf oder ebenfalls Würstchen mit Kartoffelsalat. Dieser wird im Norden mit Mayonnaise, im Süden mit Essig und Öl sowie Brühe zube-reitet. In Niederschlesien entlang der Oder wird zudem der „Breslauer Mehlkloß“ gereicht. Die grosse Ausnahme bildet das Erzgebirge und das Vogtland. Hier freut sich die Familie bereits auf das „Neunerlei“: Ein Menü mit neun Gängen, bestehend aus Bratwurst mit Sauerkraut und Klößen, Gänse- oder Schweinebraten mit Nüssen und Pilzen. Der Tradition entsprechend werden nach dem Essen Münzen unter die Teller gelegt. Am Christtag wird auch im Rest der Bundesrepublik ganz gross aufge-kocht – jedoch regional unterschiedlich. In Altbayern etwa gibt’s den „Weihnachter“ – zumeist einen Schweinebraten, wobei das Tier eigens für Weihnachten gemästet wurde. Seltener kommt die Weihnachtsgans auf den Tisch.

Wer nun denken sollte, dass die Schweizer nur das Käse-Fondue im Kopf haben, liegt völlig falsch! Ein traditionelles eidgenössisches Gericht zu Weihnachten ist das “Schüfeli“ mit Sauerkraut oder grünen Bohnen und Kartoffeln. Die flache Schweineschulter ist im benachbarten Südbaden bzw. dem Elsass auch als Schiifele oder Schiifeli bekannt – die meisten anderen sagen „Kasseler“ dazu. Gekocht je nach Geschmack mit „Saucissons“ (Rohwürsten), Speck am Stück, Rippli oder Rinderzunge. Die Weihnachtsgans ist nur in deutsch-stämmigen Familien angesagt – immer beliebter wird jedoch der in der Romandie gebräuchliche Truthahn. Oder der Kapaun mit Senfsauce aus dem Tessin, mit Ravioli in Bouillon als Vorspeise und Panettone als Nachspeise – einem luftigen Kuchen mit kandierten Früchten. Doch ganz ohne Fondue geht’s nicht: Trendy ist das „Foundue Chinoise“ mit Bouillon und Gemüse. Dabei werden Ravioli in die Bouillon getaucht und mit verschiedenen Saucen verfeinert gegessen. Alles weitere ist sehr regional geprägt: Im Bernerland etwa wird die „Berner Platte“ mit verschiedenem Fleisch, Dörrbohnen, Sauerkraut und Kartoffeln gereicht, im Aargau „Pastetli mit Milken“ (Blätterteigpasteten mit Kalbsbries). Natürlich gibt es auch in der Schweiz die Kekse – sie heissen „Guetzli“.

In Frankreich ist der 24. Dezember ein ganz normaler Arbeits- und Schultag. Erst mit der Mitternachtsmesse, die schon mal früher beginnen kann, startet auch dort das Weihnachtsfest. Danach kommt hier der Gaumen auf seine Kosten: „Le réveillon“, ein Truthahn gefüllt mit Kastanien oder ein Kapaun mit Pflaumen. Zusätzlich stellt der Ober Austern bzw. die gestopfte Gänseleberpastete („foie gras“), kandierte Maroni, Fisch und Käse auf den Tisch. Ja, richtig gelesen: Die Franzosen essen nicht selten im Restaurant! Getrunken wird dazu natürlich Champagner abgerundet mit dem Weihnachtsbaumkuchen („bûche de Noël“). Der Name resultiert aus dem alten Brauch, am Weihnachtstag einen Baumstamm zu verbrennen und die Asche auf den Feldern zu verteilen – für eine gute Ernte! Die Bescherung übrigens findet am Weihnachtstag statt, der Stephanstag ist in La Nation kein Feiertag mehr.

Ola – in Spanien geht’s so richtig ab!!! Dort gibt es ganze 21 traditionelle Weihnachtsgerichte – jedes davon ein kulinarischer Hochgenuss. Weih-nachten ist auf der Iberischen Halbinsel das schönste Fest des Jahres – doch unterscheidet sich die Küche ganz eklatant nach den Provinzen. Eines haben alle gemeinsam: Fisch! Die Weihnachtszeit beginnt bereits am 08. Dezember, dem Tag der unbefleckten Empfängnis („La Inma-culada Concepción“) und endet mit den Heiligen Drei Königen. In dieser Zeit werden Vorspeisen gereicht wie etwa „Ajoblanco“ mit Mandeln und Weintrauben (eine Art Gazpacho mit viiiiel Knoblauch), „Escudella de Nadal“ mit Galets (eine Nudelsuppe mit verschiedenen Fleischsorten, Gemüse und Kichererbsen), die „Andalusischen Chicharrones“ (gebratenes Schweinefleisch mit Salz, Pfeffer Zitrone und Olivenöl), Jamón (Serrano Schinken) etc. Nun zum Fisch und damit der Hauptspeise: Allseits beliebt ist der Seehecht („Merluza“) – im Baskenland in grüner Sauce („Merluza en Salsa Verde“). Daneben gibt es aber auch den Kabeljau („Bacalao“) – in der Pfanne mit verschiedenem Gemüse zubereitet („Bacalao al Ajoarriero“) in Nordspanien, in Zentralspanien den „Besugo“ (eine spezielle Art der Seebrasse), mit Zitrone und Zwiebeln im Ofen gebacken und mit Kartoffeln angerichtet („Besugo al Horno“) usw. Auch Fleischgerichte gehören natürlich dazu, wie der Fleischeintopf „Carna Guisada“, das geschnittene Spanferkel „Cochinillo“ oder „Cordero Asado“, alsdann der Truthahn-Braten „Pavo al Horno“ bzw. in Katalonien auch das Topffleisch „Carn d’olla“ etc. Dort übrigens werden die Überreste des Weihnachtstages am 2. Feiertag „San Esteban“ als „Canelons“ zubereitet. Das sind grosse Nudelrohre mit Fleisch gefüllt, übergossen mit Béchamelsauce und im Ofen gebacken. Kekse gibt’s in diesem Sinne keine, allerdings „Turrón“ (Schokolade mit Mandeln oder ohne), „Polvorones“ (einem Pulver, das vor dem Essen fest in den Handflächen gerollt werden muss) und den „Mantecados“ (wie die Polvorones, allerdings mit Butter, Mandeln und weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt hergestellt). Sehr beliebt sind auch die kandierten Früchte („Frutas Confitadas“).

Damit in den Norden – nach Schweden. Dort heisst das Weihnachtsessen „Julmat“ und besteht zumeist aus demJulbord“. Das ist ein Buffet („Smörgåsbord“) mit den unterschiedlichsten Gerichten, bei dem sich jeder nach Geschmack bedienen kann. Es ersetzte Anfang des 20. Jahrhunderts das traditionelle Weihnachtsessen mit Brötchen, Stockfisch (“Lutfisk“) und Reisschleim als Nachspeise. Das Buffet besteht aus kalten und warmen Vorspeisen und Hauptgerichten. Als Vorspeise gilt etwa eingelegter Hering („SpeisInlagd sill“), Heringssalat („Sillsallad“), geräucherter oder gekochter Lachs („Gravad“) und natürlich Stockfisch („Lutfisk“). Die Hauptgerichte sind zumeist die warmen Speisen wie Weih-nachtsschinken („Julskinka“), Fleischbällchen („Köttbullar“), Rippchen von Schwein („ Revbensspjäll“), unterschiedlichste Würste oder ein Auflauf aus Kartoffeln und Anchovis sowie die unterschiedlichsten Kohlsorten. Daneben gehören Eier, Rote Beete, Leberpasteten und etwa auch Käse dazu. Regional gibt es auch dort Unterschiede. Die Nachspeisen sind Reisbrei („Risgrynsgröt“), Käsekuchen („Ostkaka“) oder auch Safranpfann-kuchen („Saffranspannkaka“) etc. Zwischendurch darf natürlich ebenso bei den Schweden genascht werden: Lebkuchen („Pepparkaka“), Safranzöpfe („Saffranssnurror“) oder beispielsweise auch Zuckerstangen („Polkagris“). Getrunken wird dazu ein Weihnachtsbier („Julöl“), Glühwein („Glogg“) oder der hochprozentige „Snaps“.

Zuletzt noch ein kurzer Blick auf andere Kontinente: In den USA bringt Santa Claus ebenfalls erst am Weihnachtstag die Geschenke. Gegessen wird zumeist Truthahn. Daneben gibt es aber auch Spezialitäten aus dem guten alten Europa, wie dem Baumstammkuchen oder den Punsch. Die Kekse („Cookies“) sehen etwas anders aus als jene aus den mittel-europäischen Backöfen – sie werden zumeist Nachbarn oder Freunden geschenkt. Aus den USA stammt übrigens die Tradition, einen Teller voller solcher Cookies und ein Glas Milch für Santa Claus auf den Kamin oder Tisch zu stellen. Das machte übrigens eine Freundin von mir. Als ich mit ihrem Sohn langsam voraus zur Kirche ging, leerte sie das Glas Milch auf einen Zug – danach war ihr fürchterlich übel.

Schliesslich zu den ausgeflippten Aussies – nach Australien. In Down Under wird der Weihnachtstag nicht selten mit dem Grill am Strand gefeiert („BBQ“) – dort ist zu dieser Zeit ja Hochsommer. Santa Claus bringt die Geschenke am Morgen des 25sten durch den Kamin. Der 2. Weihnachtstag ist der „Boxing Day“, der Startschuss für den Sommer-urlaub. Gegessen wird ein Sammelsurium aus allen möglichen euro-päischen Ländern – das meiste jedoch stammt aus Grossbritannien. Zu Heiligabend serviert Muttern einen Putenbraten bzw. Fisch oder sonstige Seefrüchte. Alsdann darf der „Plumpudding“ nicht fehlen, ein gekochter oder gedämpfter Pudding mit Nüssen und Rindernierenfett (heute vermehrt Pflanzenfett), getränkt in Brandy – lecker schmecker! Ich erinnere mich an eine Anekdote: Diesen Plumpudding wollte ein hoch-ehrenvoller Professor des Akademischen Senats an der Universität Innsbruck als Abschluss des Abendessens bei einem Besuch in London verzehren. Der Ober machte ihn darauf aufmerksam, dass dies nicht wirklich eine Nachspeise ist. Dann kam der Teller! …

Nun – ich hoffe, Sie haben unsere kulinarische Rundreise genossen und bei so manchem ist das Wasser im Munde zusammengelaufen! Was auch immer Sie davon bevorzugen, denken sie bitte daran, dass die ganze Arbeit nicht nur bei einer Frau anfallen sollte. Arbeitsteilung auch nach dem Essen gehörte für mich schon immer zu Weihnachten dazu. Zudem ist Weihnachten das Fest des Friedens – die Scheidungsquote jedoch ist ebenso wie nach dem gemeinsam verbrachten Sommerurlaub sehr hoch!

Mahlzeit!!!

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Gentechnik bleibt Gentechnik

Vorweg ein Hinweis:

Der Autor ist weder Experte für Genetik, noch Medizin. Deshalb werden beide Bereiche in diesem Blog nur gestreift, damit dies zudem für Jedermann verständlich bleibt!

Die EU hat entschieden! Einmal mehr nicht für den Konsumenten! Mussten bislang Lebensmittel, die eine gentechnisch veränderte Zutat beinhalten, eindeutig gekennzeichnet sein (etwa „Hergestellt aus gene-tisch veränderten Zuckerrüben, Soja und Mais“), so entfällt dies in Zukunft. Konnte sich bis zu diesem Zeitpunkt der Konsument selbst entscheiden, ob er der Gentechnik Einlass in seinen Haushalt gewährte, so muss er künftig sehr genau lesen und recherchieren, was er seinen Kindern zum Abendbrot auftischt! Diese Kennzeichnungspflicht entfällt nämlich bei einigen Nahrungsmitteln: Jenen, die mit der sog. „Genschere“ bearbeitet wurden!

Was steckt dahinter?

Die EU hat die weltweit strengsten Regel für den Einsatz und Verkauf gentechnisch veränderter Pflanzen. Dies war schon immer den global agierenden Saatgut-Konzernen wie Bayer/Monsanto, Syngenta und Co ein Dorn im Auge. Das soll nun aufgeweicht werden. Vorerst für Produkte, die mit der sog. „Genschere Crispr“ bearbeitet wurden. Hier muss fortan nurmehr das Saatgut eindeutig gekennzeichnet sein, damit der Bauer weiss, dass er gentechnisch veränderte Pflanzen anbaut! Dies beschlossen Vertreter des Europarlaments und der Kommission. Ziel ist es, dass Gemüse und Obst geschaffen wird, das resistenter gegen Dürre und Nässe ist um damit die Ernten zu vergrössern und die Pflanzen zudem weniger Dünger benötigen. Dies gilt für Pflanzen, die auch durch die natürliche Hybridzüchtung hätten resistenter gemacht werden können. Also der Kreuzung zweier reinerbiger Inzuchtlinien, um sie da-durch leistungs- und widerstandsfähiger zu machen. Die Wissenschaft freut sich über die Entscheidung, die Bio-Landwirtschaft schüttelt nur-mehr resignierend den Kopf.

Gentechnik könnte viel zu grüner, gesünderer Landwirtschaft beitragen!“

(Jiří Friml, Biochemiker und Zellbiologe)

Damit hinein ins Eingemachte! Die derzeitig geltende Regelung stammt aus dem Jahr 2001 und ist selbstverständlich nicht mehr zeitgemäss. Sie wird nun durch eine Reform gegenüber den Neuen Genomischen Techniken (NGT) erweitert. Hierunter fallen Werkzeuge bzw. Techniken wie etwa die 2012 durch die beiden Forscherinnen Emmanuelle Char-pentier aus Frankreich und Jennifer Doudna (USA) entdeckte „Genschere CRISPR/Cas9“. Im Jahr 2020 wurde ihnen dafür der Chemie-Nobelpreis zuerkannt. Wurden bislang in der klassischen Gentechnik fremde Gene in die DNA eines Organismuses eingebaut (es kommt dadurch zu „transgenen Organismen“), so wird dies mit CRISPR/Cas9 wesentlich präziser gemacht: Es können Teile der DNA entfernt, aber auch andere Teile eingefügt werden. Allerdings dürfen auch weiterhin keine art-fremden Gene bzw. – teile eingefügt bzw. eine gewisse Anzahl der Veränderungen nicht überschritten werden. Dadurch können diese bearbeiteten Pflanzen nicht mehr von den natürlichen Mutationen der herkömmlichen Züchtung unterschieden werden. Das kostet erheblich weniger Zeit als auf natürliche Art. Eigentlich ja eine gute Sache. Doch gibt es wie bei allen neuen Errungenschaften auch negative Seiten:

– Wie wirken sich diese gentechnisch veränderten Lebensmittel auf den Menschen aus? Es fehlen die Langzeitstudien

– Durch Windverfrachtung kann es zu einer Befruchtung der gentechnisch veränderten mit den Bio-Pflanzen kommen, wodurch der Biobauer seinen Hof dicht machen müsste

– Die Big-Player aus der Saatgut-Produktion werden die schon lange versuchte Monopolstellung durchboxen und endlich den grossen Reibach machen

Dafür hat die Wissenschaft jahrelang gekämpft!“

(Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissen-schaften)

Die Wissenschafter begrüssen diese Reform. Schliesslich sind viele Staaten wie China, die USA, Kanada und auch einige afrikanische Länder wesentlich weiter als die EU-Mitgliedsländer. So können Pflanzen etwa auch resistenter gegenüber Schädlingen und Krankheiten gemacht werden. Für die Monokultur-Landwirtschaft ein erheblicher Fortschritt.

Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat aller-dings bereits eine Zustimmung in weite Ferne gerückt – noch deutlicher wird der Landwirtschaftssprecher der Grünen im Europäischen Parlament, Thomas Waitz:

Das Ergebnis ist eine totale Deregulierung: ein absoluter Super-GAU für Konsument:innen und für die europäische Biolandwirtschaft!“

Derselben Meinung ist sein deutscher Parteikollege Martin Häusling. Auch die FPÖ steht dem Ganzen skeptisch gegenüber. In Deutschland schliessen sich dem die Verbraucherverbände, der Bauernverband und die SPD im Europaparlament an. Die letzteren Beiden sehen vornehmlich unklare rechtliche Verhältnisse, steigende finanzielle Belastungen sowie eine starke Machtkonzentration auf die Landwirtschaft und Lebensmittel-industrie zukommen.

Durch die hohen Kosten der Regulierung wären die Klein- und Mittel-betriebe hier nicht konkurrenzfähig!“

(Eva Stöger, BOKU Wien, Institut für Angewandte Genetik und Zellbiologie)

So besteht beispielsweise die Gefahr, dass ein Bio-Bauer aus eigener Züchtung auf die Eigenschaften der Pflanze kommt, diese aber nicht mehr anbauen darf, da bereits ein Patent auf die NGT-Pflanze besteht. In Fachkreisen wird betont, dass die Hersteller ein Nachweisverfahren zu liefern hätten, was aber bislang noch nicht geschehen ist. Für die Nachweisbarkeit der Genschere ist die EU verantwortlich. Schliesslich sind veränderte Pflanzen so gut wie gar nicht von ihren natürlichen Kollegen zu unterscheiden. Allerdings sind bereits entsprechende Produkte auf dem Markt – etwa das Sojaöl des US-amerikanischen Unternehmens Calyxt aus Minneapolis.

In Österreich etwa sind mit CRISPR/Cas9 bearbeitete Pflanzen bereits genehmigt, wenn deren Anbau nicht im Freien erfolgt und sie in weiterer Folge für medizinisch/pharmazeutische Zwecke verwendet werden.

Dennoch – Gentechnik bleibt Gentechnik:

Das Ergebnis (nach Genveränderung mit der Genschere, Anm.) ist nicht natürlich passiert. Das macht die Technologie per Definition zur Gentechnik. Es ist ein gezielter Eingriff!“

(Sebastian Theissing-Matei, Greenpeace Österreich)

Er stellt die Frage, ob wir solche „tollen Innovationen“ überhaupt benötigen und fordert das Vorsorgeprinzip als Nachweis, dass diese Methode als sicher gilt, ebenso aber die Transparenz und Kennzeichnung bei betroffenen Produkten.

Dem gegenüber stehen nicht weniger als 93 europäische Forschungs-einrichtungen (darunter auch die BOKU in Österreich) bzw. fast 1.500 Wissenschaftler, die in einem offenen Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlaments eine Lockerung des Gentechnikgesetzes und damit die Zulassung der Genschere fordern.

Und – wie schaut’s mit Tier und Mensch aus? Durchaus denkbar! Kühe, die gegen die Maul-und-Klauen-Seuche resistent sind, Geflügel gegen die Vogelgrippe, Schafe, die qualitativ hochwertige Wolle liefern, …! Probleme treten allerdings beim Menschen auf: Hier geht es um das Designer-Baby! Viele ethische Fragen müssten zuvor geklärt werden, wenn die Genschere etwa gegen Erbkrankheiten eingesetzt wird (wie die Sichelzellanämie und die beta-Thalassämie, bei welchen der Blutfarbstoff Hämoglobin missgebildet wird, wodurch der Sauerstoff-Transport im Blut erheblich eingeschränkt wird). Bei Stammzellen-Therapien beispielsweise sind Fälle beobachtet worden, bei welchen eine Leukämie ausgelöst wurde. Finanzierbar aber ist eine solche Therapie nur für reiche Menschen – rund 2 Mio Euro an Kosten stehen an! Und – wie ist es, wenn sich genau diese Reichen ein Baby zurecht schneidern lassen, das sie schon immer so haben wollten (Augen- und Haarfarbe, athletischer Typ, Intelligenz, …). 2018 machte ein chinesischer Forscher von sich Reden, als er behauptete, ein CRISPR-Baby geschaffen zu haben, das gegen HIV resistent ist. Ob dies tatsächlich der Realität entspricht oder nur ein gelungener Schachzug der chinesischen Propaganda war, lässt sich nicht mehr eruieren. Jedoch – auch in China ist ein solcher Eingriff wie auf den meisten anderen Erdteilen verboten!

Bleibt die abschliessende Frage:

Soll der Mensch tatsächlich in die göttliche Schöpfung eingreifen dürfen, mit der Gefahr, dass diese Eingriffe auch missbraucht werden???

Lesetipps:

.) Eingriff in die Evolution: Die Macht der CRISPR-Technologie und die Frage, wie wir sie nutzen wollen; Jennifer A. Doudna, Samuel H. Sternberg; Springer Verlag 2018

.) Technikfolgenabschätzung des CRISPR/Cas-Systems, Über die Anwen-dung in der menschlichen Keimbahn; Annika Hardt; De Gruyter 2019

.) Modern Prometheus; Jim Kozubek; Cambridge University Press 2016

Links:

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